Zwickau: Öffnungs- und Schließzeiten am Brückentag nach Christi Himmelfahrt

 

Am Freitag nach Himmelfahrt (Brückentag), 14. Mai 2021 bleiben die Ämter/Büros der Stadtverwaltung und der Bürgerservice im Rathaus (incl. Bürgertelefon) geschlossen. Gleiches gilt für die Kultureinrichtungen, das Stadtarchiv in der Lessingstraße 1 (inkl. Außenstellen), die Stadtbibliothek im Kornhaus und alle Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen der Stadt.

Einzige Ausnahme ist die Ratsschulbibliothek in der Lessingstraße 1, die in der Zeit von 8 bis 16 Uhr geöffnet hat – aufgrund pandemiebedingter Einschränkungen nur in Form von Click & Meet. Genauere Informationen hierzu sind unter www.ratsschulbibliothek.de nachzulesen.

Geschlossen bleiben am Freitag (Brückentag) auch die kommunalen Kindertageseinrichtungen. Sollten jedoch dringende Bedarfe für eine Kinderbetreuung in einer Kita vorliegen, werden diese individuell über die Notbetreuung abgesichert. Besteht kein Bedarf in der jeweiligen Einrichtung, bleibt diese geschlossen.

Ab Montag, 17. Mai 2021 gelten für alle vorgenannten Bereiche bzw. Einrichtungen wieder die – derzeit pandemiebedingt eingeschränkten – Öffnungszeiten.

Landkreis Zwickau / Erzgebirgskreis: Bundesweite Durchsuchung bei Sondengängern

Landkreis Zwickau / Erzgebirgskreis: Bundesweite Durchsuchung bei Sondengängern

Mit dem Metalldetektor auf Schatzsuche zu gehen ist ohne Frage ein spannendes Hobby – unter Umständen aber ein illegales oder gar gefährliches. Zum einen gelten für Sondengänger, wie die technisch versierten Schatzsucher genannt werden, klar definierte Regeln. Zum anderen finden sich in Sachsens Äckern neben historisch wertvollen Kulturgütern auch Waffenteile, Munition und Sprengstoffe aus längst vergangener Zeit.

Sondengänger, die solche Kriegsmaterialien von ihrem Fundort entfernen, verstoßen damit nicht nur gegen das Sächsische Denkmalschutzgesetz, sondern gegebenenfalls auch gegen das Gesetz über explosionsgefährliche Stoffe, das Waffengesetz und das Strafgesetz. Darüber hinaus bringen sie sich und ihre Mitmenschen bei unsachgemäßem Transport und unsachgemäßer Lagerung der explosiven Fundstücke in Gefahr.

Auf Grundlage eines Beschlusses des Amtsgerichts Zwickau führten Einsatzkräfte der Kriminalpolizeiinspektion Zwickau deshalb am Mittwoch Durchsuchungen in neun Objekten im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Zwickau durch. Bei acht Tatverdächtigen wurden unter anderem funktionsfähige Munition, teilweise auch größere Kaliber, eine Handgranate, Schwarzpulver, Pyrotechnik, Musketenkugeln, Münzen und andere Kulturgüter gefunden und sichergestellt. Außerdem wurden Stoffe entdeckt, die zur Herstellung von Sprengmitteln verwendet werden können.

Unterstützt wurden die Zwickauer Beamten dabei von Angehörigen der Bereitschaftspolizei sowie einem Sprengmittelsuchhund der Polizeidirektion Leipzig. Zeitgleich fanden ähnliche Durchsuchungen im Bereich der Polizeidirektionen Chemnitz und Leipzig sowie in Thüringen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt statt.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Ablauf und dem Ergebnis des Einsatzes und der Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Archäologie Sachsen“, erklärt Polizeipräsident Lutz Rodig, Leiter der Polizeidirektion Zwickau. „Wir werden unautorisierte Sondengänger auch weiterhin im Blick behalten – gerade, weil historische Kampfmittel nicht in die Hände von Hobbyschatzsuchern gehören“.

Sondengänger, die ihrem Hobby legal nachgehen wollen, müssen sich dafür eine schriftliche Genehmigung vom Landesamt für Archäologie Sachsen einholen. Diese gilt allerdings nur für die Suche selbst: Um Funde aus ihrer Umgebung zu entfernen, bedarf es einer weiteren Genehmigung der Denkmalschutzbehörde – selbst wenn es sich dabei nicht um Munition oder Waffenteile handelt: „Unsystematische Grabungen zur Bergung einzelner Fundstücke durch sogenannte Raubgräber oder überehrgeizige Hobbyforscher zerstören die Befundzusammenhänge unwiederbringlich“, warnt Dr. Christoph Heiermann vom Landesamt für Archäologie Sachsen. „Damit werden die Funde wissenschaftlich wertlos.“ (al)

BAB 72: PKW überschlagen, Fahrer schwer verletzt

Ein 61-Jähriger befuhr mit seinem PKW Toyota die BAB 72 von Zwickau in Richtung Plauen. Nach der Anschlussstelle Reichenbach kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach einen Wildschutzzaun und kam abseits der Fahrbahn auf der Seite zum Liegen. Der Fahrer wurde schwer verletzt. Der Sachschaden beträgt 8.000 Euro. (wh)

Oelsnitz/V.: Zusammenstoß beim Einfahren in den Straßenverkehr

Oelsnitz/V.: Zusammenstoß beim Einfahren in den Straßenverkehr

Aus einem Betriebsgelände kommend fuhr ein 50-Jähriger am Dienstagmorgen mit einem Winterdienstfahrzeug auf die K 7854 auf. Zum selben Zeitpunkt befuhr ein 39-jähriger VW-Fahrer die selbige aus Fahrtrichtung Oelsnitz und beabsichtigte in das Betriebsgelände einzubiegen. Als er merkte, dass der 50-Jährige beim Auffahren zu weit in die Fahrbahnmitte geriet, versuchte er noch zu bremsen. Aufgrund der winterglatten Fahrbahn kam er aber nicht zum Stehen und prallte gegen das Winterdienstfahrzeug, sodass dieses und auch der VW nicht mehr fahrbereit waren. Beide Insassen blieben glücklicherweise unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird mit etwa 12.000 Euro beziffert. (kh)

Oelsnitz: Unfallflucht – Zeugen gesucht

Oelsnitz: Unfallflucht – Zeugen gesucht

Zu einer Unfallflucht kam es im Zeitraum zwischen Montagmittag bis Mittwochvormittag an der Bachstraße. Ein 59-Jähriger parkte seinen Ford am rechten Fahrbandrand ab. Als er zurück zu seinem Fahrzeug kam, stellte er Beschädigungen an der Fahrertür fest. Der Verursacher entfernte sich pflichtwidrig von der Unfallstelle, ohne seine Personalien bekannt zu machen. Der Schaden am Fahrzeug des 59-Jährigen wird mit rund 3.000 Euro beziffert.

Zeugentelefon, Polizeirevier Plauen 03741 140. (uh)

Gersdorf: Einbruch in Vereinsheim

Innerhalb der letzten vier Wochen brachen Unbekannte in das Vereinsheim des SSV Blau-Weiß Gersdorf e.V., das sich an der Plutostraße befindet, ein. Sie entwendeten einen älteren Laptop, Marke unbekannt und einen 75 Zoll Fernseher der Marke „Samsung“ im Wert von 2.500 Euro. Der angerichtete Sachschaden wurde auf 100 Euro geschätzt. (rl)

Zeugen, die verdächtige Personen am Vereinsheim bemerkten, werden gebeten sich im Polizeirevier Glauchau, Telefon 03763 640, zu melden.