Landkreis Zwickau: Acht neue Corona-Fälle seit Freitag

Landkreis Zwickau: Acht neue Corona-Fälle seit Freitag

Übers Wochenende wurden im Landkreis 8 neue Corona-Fälle bekannt. Diese wurden in Glauchau (1), Kirchberg (1), Langenweißbach (1), Meerane (2), Mülsen (1) und Zwickau (2) festgestellt. Die Anzahl der Erkrankungen seit Pandemiebeginn steigt damit auf 1010, das sind 23 mehr als vor einer Woche.

Aktuell sind 362 Personen in Quarantäne (-67). 7 Patienten müssen in Krankenhäusern behandelt werden, einer mehr als am Freitag.

Projekt Z-Move: Stadt Zwickau führt ab Montag Mobilitätsbefragung durch

Im Rahmen des Projekts Z-Move – Zwickauer Mobilitätsmanagement für berufsbedingte Verkehrsbewegungen 2025 wird ab 5. Oktober eine Online-Befragung durchgeführt. Diese richtet sich vor allem an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, steht aber auch allen anderen Zwickauern offen. Sie soll Erkenntnisse darüber liefern, welche Formen der Mobilität die Zwickauer nutzen und wie aufgeschlossen sie Veränderungen gegenüber sind.

Der Fragebogen umfasst rund 25 Fragen und Fragekomplexe, die Beantwortung nimmt etwa 20 Minuten Zeit in Anspruch. Im Mittelpunkt stehen die Bewegungen vom Wohnort zum Arbeitsplatz und zurück. Wie bewerten die Zwickauer das aktuelle Nahverkehrs-Angebot? Unterstützt der Arbeitgeber Alternativen zum klassischen Auto? Wie wichtig ist den Bürgerinnen und Bürgern ein nachhaltiges, umweltfreundliches Mobilitätsangebot? Wo sind konkrete Verbesserungen denkbar? Die Bedürfnisse und Einstellungen werden im Anschluss an die Befragung ausgewertet. Daraus werden Maßnahmen abgeleitet, um mittelfristig das Mobilitätsangebot in Zwickau zu verbessern und Anreize für einen umweltfreundlicheren Arbeitsweg zu schaffen.

Die Befragung findet im Zeitraum vom 5. bis zum 16. Oktober statt und ist über die Internetseite der Stadt Zwickau zu finden. Zusätzlich werden ausgewählte Unternehmen angeschrieben und auf die Befragung hingewiesen. Die erhobenen Daten unterliegen dem Datenschutz und werden anonymisiert ausgewertet. Ziel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojektes Z-Move ist es, letztlich ein integriertes Mobilitätskonzept zu entwickeln, mit dem die verkehrsbedingten Emissionen in Zwickau reduziert werden können.

Die Stadt konnte sich beim Wettbewerb „Mobilitäts-Werk-Stadt 2025“ erfolgreich als eine von 50 Kommunen Deutschlands durchsetzen. Im Dezember 2019 erhielt Zwickau den entsprechenden Zuwendungsbescheid. Der Kommune steht damit für die erste Projektphase, die Konzepterstellung, bis zum Jahresende eine Fördersumme von rund 97.000 Euro zur Verfügung. Weitere Informationen zum Projekt sind ebenfalls unter www.zwickau.de zu finden.

2,15 Mio. Euro Fördermittel für die Bewältigung von Corona-Folgen an Werkstätten für behinderte Menschen ausgezahlt

In den sächsischen Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) konnte aufgrund des im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie für die Zeit vom 21. März bis 18. Juni 2020 erlassenen Betretungsverbotes nur in stark eingeschränktem Maße weitergearbeitet werden. Ausreichende Erträge zur Deckung der Werkstattentgelte für die fast 16.000 beschäftigten Menschen mit Behinderungen konnten von den Werkstätten in dieser Zeit nicht erwirtschaftet werden. Ein Anspruch auf Kurzarbeitergeld oder andere Leistungen für den Einkommensausfall konnte von diesen Beschäftigten nicht geltend gemacht werden. Um zumindest einen teilweisen Ausgleich für das entgangene Arbeitsentgelt zu ermöglichen, legte das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt bereits am 19. Mai 2020 ein bundesweit einmaliges Fördermittelprogramm auf.

Gesundheitsministerin Petra Köpping: »Die Corona-Pandemie betraf und betrifft alle Bereiche unseres gesellschaftlichen, sozialen und wirtschaftlichen Lebens. Aufgrund begrenzter Mittel ist es uns leider nicht möglich, jede soziale Härte aufzufangen und für einen gerechten Ausgleich zu sorgen. Dennoch bin ich froh, dass wir für den Bereich der Werkstätten für behinderte Menschen ein unbürokratisches Hilfsprogramm auflegen und somit hier eine Gerechtigkeitslücke überbrücken helfen konnten.«

Im Rahmen dieses Förderprogramms konnten die WfbM beim Kommunalen Sozialverband Sachsen für jeden betroffenen Beschäftigten eine zweckgebundene Zuwendung zur Zahlung eines Anteils des Werkstattentgeltes in Höhe von 89 Euro je Monat des Betretungsverbotes beantragen.

Für die Umsetzung des Fördermittelprogramms hatte der Freistaat Sachsen 4 Mio. Euro aus dem Sächsischen Corona-Bewältigungsfonds zur Verfügung gestellt. Die Bewilligungsverfahren konnten nunmehr abgeschlossen werden. Insgesamt 49 der 60 sächsischen Werkstätten beantragten Fördermittel, die vom Kommunalen Sozialverband Sachsen in Höhe von 2,15 Mio. Euro bewilligt und ausgezahlt wurden.


Informationen

Herausgeber

Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (https://www.medienservice.sachsen.de/medien/?search%5Binstitution_ids%5D%5B%5D=10286)

Themen

Infrastruktur ausgebaut: Vodafone bringt LTE nach Rosenbach/Vogtl.

Infrastruktur ausgebaut: Vodafone bringt LTE nach Rosenbach/Vogtl.

  • Neue LTE-Station: Mobiles Internet für weitere 5.000 Einwohner und Gäste im Landkreis Vogtlandkreis
  • In der nächsten Ausbaustufe sind zehn weitere LTE-Bauvorhaben im Landkreis geplant
  • Ziel: Funklöcher schließen und Netzkapazität steigern

Düsseldorf, 25. September 2020 – Vodafone versorgt in seinem Mobilfunknetz weitere 5.000 Einwohner und Gäste im Landkreis Vogtlandkreis mit der mobilen Breitbandtechnologie LTE. Dazu hat Vodafone eine LTE-Station in Rosenbach/Vogtl. in Betrieb genommen – und damit gleichzeitig das weitere LTE-Ausbauprogramm für den Landkreis gestartet. LTE ermöglicht Handygespräche in kristallklarer Qualität und Breitbandinternet für unterwegs.

Dank LTE können die Nutzer zum Beispiel HD-Filme blitzschnell downloaden, Musikvideos in Top-Qualität genießen und Live-Übertragungen von großen Kultur- und Sportereignissen auch unterwegs auf dem Smartphone oder Tablet in HD-Qualität anschauen. LTE ist zudem für viele Haushalte in der Region jetzt eine echte Festnetz-Alternative zu kupferbasierten DSL-Leitungen. Auch für die Hotels, Gaststätten und mittelständischen Betriebe im Vogtlandkreis bringt die neue LTE-Versorgung eine signifikante Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, denn eine starke Netzinfrastruktur ist im digitalen Zeitalter der entscheidende Rohstoff für Wachstum, Arbeitsplätze und Wohlstand der Region. Vodafone hat die Investitionskosten für die neue LTE-Mobilfunkanlage komplett aus eigenen Mitteln getragen, um die Infrastruktur des Ortes weiter zu verbessern.

Bereits heute bietet Vodafone im Vogtlandkreis eine umfassende Mobilfunkversorgung mit Sprachdiensten an: In den besiedelten Gebieten liefern die 102 vorhandenen Mobilfunkstandorte eine Outdoor-Versorgung von nahezu 100 Prozent der Bevölkerung. Auch bei der mobilen Breitbandversorgung mit der neuesten Mobilfunktechnologie LTE weist Vodafone schon jetzt eine Versorgung von rund 96 Prozent der Haushalte im Landkreis auf. Mehr noch: Um den Landkreis in die digitale Zukunft zu führen, hat Vodafone ganz aktuell an nahezu allen LTE-Stationen die Technologie LTE 800 aktiviert – und damit ein Maschinennetz („Narrowband IoT“) für smarte Städte und Industriehallen geschaffen. Unabhängige Tests von Fachmagazinen wie CHIP, Computerbild und Connect haben ganz aktuell die insgesamt gute bis sehr gute Qualität des Vodafone-Netzes bestätigt. All das ist aber kein Anlass, sich auszuruhen. Auch im Vogtlandkreis gibt es noch einiges zu tun: Weiße Flecken gibt es insbesondere beim Mobilfunkempfang innerhalb von Gebäuden und bei der LTE-Versorgung.

Daher startet Vodafone mit der Inbetriebnahme der neuen LTE-Station in Rosenbach/Vogtl. seine nächste Mobilfunk-Ausbaustufe: Bis Mitte nächsten Jahres sind im Vogtlandkreis zehn weitere LTE-Bauvorhaben geplant. Dabei wird Vodafone eine komplett neue Mobilfunk-Stationen bauen, erstmals LTE-Technik an bestehenden Mobilfunk-Standorten installieren und zusätzliche Antennen an vorhandenen LTE-Standorten anbringen. Die geplanten Baumaßnahmen dienen dazu, LTE-Funklöcher zu schließen sowie mehr Kapazität und höhere Surf-Geschwindigkeiten in das Vodafone-Netz zu bringen. Im nächsten Schritt werden die genauen Standorte (Gemeinden und Adressen) vor Ort noch ermittelt und dann die konkreten Bauvorhaben realisiert. Ziel ist es, auch beim mobilen Datennetz LTE eine möglichst flächendeckende Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen.

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Vodafone Deutschland | Wer wir sind

Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne. Jeder zweite Deutsche ist ein Vodafone-Kunde – ob er surft, telefoniert oder fernsieht; ob er Büro, Bauernhof oder Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzt.

Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungspartner der deutschen Wirtschaft zählt Vodafone Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne zu seinen Kunden. Kein anderes Unternehmen in Deutschland vernetzt über sein Mobilfunknetz mehr Menschen und Maschinen als Vodafone. Kein anderes deutsches Unternehmen bietet im Festnetz mehr Gigabit-Anschlüsse an als die Düsseldorfer. Und kein anderer Konzern hat mehr Fernseh-Kunden im Land.

Mit über 53 Millionen Mobilfunk-Karten, fast 11 Millionen Breitband-, 14 Millionen Fernseh-Kunden und zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit seinen rund 16.000 Mitarbeitern einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 12 Milliarden Euro.

Als Gigabit-Company treibt Vodafone den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran: Heute erreicht Vodafone in seinem bundesweiten Kabel-Glasfasernetz fast 24 Millionen Haushalte, davon über 21 Millionen mit Gigabit-Geschwindigkeit. Bis 2022 wird Vodafone zwei Drittel aller Deutschen mit Gigabit-Anschlüssen versorgen. Mit seinem 4G-Netz erreicht Vodafone mehr als 98% aller Haushalte in Deutschland. Vodafones Maschinennetz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf fast 97% der deutschen Fläche. Seit Mitte 2019 betreibt Vodafone auch das erste 5G-Netz in Deutschland und wird 2020 damit rund 10 Millionen Menschen erreichen. 2021 wird Vodafone 5G für 20 Millionen Menschen ausbauen.

Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30% am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit über 300 Millionen Mobilfunk-Kunden, mehr als 27 Millionen Festnetz- und über 22 Millionen TV-Kunden.

Vodafone vernetzt Menschen und Maschinen weltweit. Und schafft damit eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales Morgen. Vodafone arbeitet an seiner Vision einer digitalen Gesellschaft, die soziales wie wirtschaftliches Handeln fördert, alle Menschen einbezieht und in der Entscheidungen nicht auf Kosten unseres Planeten getroffen werden. Dafür will Vodafone bis 2025 das Leben von einer Milliarde Menschen verbessern und seinen ökologischen Fußabdruck halbieren.

Zwickau: Schienenersatzverkehr auf der Linie 3 in den Abendstunden am 30.09. und 01.10.2020

Weichenwartungs- und Inspektionsarbeiten

Am Mittwoch, 30.09.2020 sowie Donnerstag, 01.10.2020 jeweils ab 20:15 Uhr bis Betriebsschluss wird die Linie 3 aufgrund von Weichenwartungsarbeiten im
Schienenersatzverkehr mit Bussen bedient.

Wir bitten, die teilweise abweichende Haltestellenbedienung im Schienenersatzverkehr am Fahrbahnrand und die zum Teil früheren Abfahrtszeiten an den Haltestellen zu beachten.

Die Haltestellen „Erich-Mühsam-Straße“ können leider nicht bedient werden. Als Ersatz nutzen Sie bitte die Haltestellen „Marchlewskistraße/BaikalCenter“.

Im Streckenabschnitt zwischen Neuplanitz und Stadthalle verkehren die Busse 6 Minuten früher, ab Eckersbach 2 Minuten früher, als im Fahrplan für die Straßenbahn ausgewiesen ist.

Der veränderte Fahrplan steht unter www.nahverkehr-zwickau.de zur Verfügung.

Die Züge der Länderbahn (RB 1) enden am Montag, 28.09.2020 und Dienstag, 29.09.2020 ganztägig sowie am Mittwoch, 30.09.2020 und Donnerstag, 01.10.2020 jeweils ab 20:00 Uhr bis 21:30 Uhr an der Stadthalle.

Wir bitten unsere Fahrgäste um Verständnis.

Zwickau: OB-Wahl 2020 – Zwei Kandidatinnen treten beim zweiten Wahlgang an

OB-Wahl 2020: Zwei Kandidatinnen treten beim zweiten Wahlgang an

Am Sonntag, dem 11. Oktober 2020 findet der zweite Wahlgang der Oberbürgermeisterwahl statt. Daran nehmen folgende Wahlvorschläge teil:

  • Christlich Demokratische Union (CDU): Kathrin Köhler
  • Bürger für Zwickau e.V. (BfZ): Constance Arndt

Entsprechend der gesetzlichen Regelungen behalten die Vorschläge des ersten Wahltages, wenn kein Bewerber die absolute Mehrheit erreichte, auch für den zweiten ihre Gültigkeit. Allerdings können Wahlvorschläge zurückgenommen werden. Die Frist hierfür endete am heutigen Freitag um 18 Uhr. Zurückgenommen wurden die Kandidaturen von Ute Brückner, Andreas Gerold und Michael Jakob. Diese Rücknahmen wurden durch den Gemeindewahlausschuss in seiner eben zu Ende gegangenen Sitzung bestätigt.

Die erforderliche Bekanntmachung für den zweiten Wahlgang ist am Montag, dem 28. September in der Freien Presse geplant. Am gleichen Tag beginnt das Bürgeramt mit dem Versand der Briefwahlunterlagen. Das Briefwahlbüro hat dann erstmals wieder am Dienstag geöffnet.

Wählerinnen und Wähler, die bereits für den ersten Wahlgang einen Wahlschein beantragt hatten, bekommen diesen sowie die weiteren für die Briefwahl erforderlichen Unterlagen für den zweiten Wahlgang automatisch zugeschickt. Bürgerinnen und Bürger, die für die Wahl am 11. Oktober einen Wahlschein neu beantragen möchten, nutzen am besten das Onlineformular unter www.zwickau.de/wahlen. Unter dieser Adresse sind weitere Informationen rund um die Oberbürgermeisterwahl zu finden.