Gesundheitsministerin Köpping appelliert an Bürgerinnen und Bürger

Gesundheitsministerin Köpping appelliert an Bürgerinnen und Bürger

Die Entwicklung der Coronavirus-Infektionszahlen hat in den vergangenen Tagen an Dynamik zugenommen. Heute wurden 10.440 Infizierte seit Beginn der Pandemie gemeldet. Dies ist ein Anstieg über das Wochenende von 845 Fällen. 288 Patienten sind stationär aufgenommen, davon werden 42 intensivmedizinisch betreut. Die Zahl der Corona-Patienten im Krankenhaus verdoppelt sich derzeit wöchentlich.

Gesundheitsministerin Petra Köpping: »Ich beobachte die Entwicklung mit Sorge und bitte alle Bürgerinnen und Bürger vorsichtig zu sein. Gleichzeitig wollen wir das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben soweit irgend möglich aufrechterhalten. Bitte überlegen Sie daher genau, welche Treffen, Feiern, oder Reisen unbedingt sein müssen und worauf verzichtet werden kann. Es geht nach wie vor darum, besonders gefährdete Gruppen zu schützen. Dies gilt auch für Krankenhäuser und Pflegeheime. Bitte helfen Sie uns dabei, die Infektionszahlen zu stabilisieren, auch damit das Gesundheitssystem nicht überlastet wird. Tragen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung und halten Sie Abstand. Nutzen Sie auch die Möglichkeit der Grippeschutzimpfung, um sich vor einer Doppel-Infektion zu schützen.«


Informationen

Herausgeber

Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (https://www.medienservice.sachsen.de/medien/?search%5Binstitution_ids%5D%5B%5D=10286)

Themen

Zwickau: Besuch der Ämter nur nach vorheriger Terminvereinbarung

Angesichts der steigenden Infektionszahlen können die Ämter und Büros der Stadtverwaltung Zwickau weiterhin nur nach vorheriger Terminvereinbarung besucht werden. Zudem sind Besucher verpflichtet, in den städtischen Gebäuden eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen. In den sogenannten nachgeordneten Einrichtungen, wie beispielsweise Kindertageseinrichtungen, Museen, den Sportstätten oder der Stadtbibliothek sowie dem Robert-Schumann-Konservatorium, gelten spezifische Regelungen, die separat bekannt gemacht werden.

Die Ämter und Büros sind telefonisch oder per E-Mail erreichbar. Unter www.zwickau.de/verwaltung sind sowohl die Kontaktdaten als auch das Dienstleistungsangebot zu finden. Generell gelten für den Besuch in der Stadtverwaltung aufgrund der Corona-Pandemie folgende Regeln:

  • Der Besuch der Ämter zur Erledigung der jeweiligen Angelegenheiten ist nur nach vorheriger Terminabsprache und -vergabe möglich.
  • Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, die Behördengänge nach Möglichkeit allein zu erledigen.
  • Mit dem Betreten der städtischen Gebäude sowie in allen Bereichen müssen Besucherinnen und Besucher eine Mund-Nasenbedeckung tragen. Eltern und Sorgeberechtigte tragen bitte dafür Sorge, dass ihre Kinder oder Schutzbefohlenen diese Empfehlungen einhalten, sofern diese dazu in der Lage sind. Menschen mit Behinderung und solche mit gesundheitlichen Einschränkungen können, sofern sie dazu nachweislich nicht in der Lage sind, auf das Tragen der Mund-Nasenbedeckung verzichten. Es ist zulässig, im Kontakt mit hörgeschädigten Menschen, die auf das Lesen von Lippenbewegungen angewiesen sind, zeitweilig auf die Mund-Nasenbedeckung zu verzichten.
  • Der Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen sollte nach Möglichkeit eingehalten werden.
  • Zu beachten sind außerdem die Handhygiene und die Hust- und Niesetikette.
  • Keinen Zutritt haben Personen, die mit SARS-Cov2 infiziert sind. Besucher mit Symptomen, die auf eine Erkrankung hinweisen, sollten auf den Besuch verzichten.

Eine Terminvereinbarung wird auch für den Bürgerservice im Rathaus unbedingt empfohlen, der in dringenden Fällen jedoch auch ohne vorherige Absprache aufgesucht werden kann. Die Öffnungszeiten sind aktuell:

  • Montag: 8 bis 15 Uhr
  • Dienstag: 9 bis 18 Uhr
  • Mittwoch: 8 bis 13 Uhr
  • Donnerstag: 8 bis 15 Uhr
  • Freitag: 8 bis 13 Uhr
  • Samstag: 8 bis 13 Uhr

Erreichbar ist der Bürgerservice telefonisch unter 0375 830 und per Mail unter buergerservicezwickaude

Die Regelungen dienen sowohl dem Schutz der Bürgerinnen und Bürger als auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Für Veranstaltungen, wie beispielsweise Sitzungen, gelten erforderlichenfalls gesonderte Vorgaben.

Zwickau: Heute Warnstreik bei der SVZ

Am Donnerstag kommt es voraussichtlich während des ganzen Tages zu erheblichen Einschränkungen im Linienverkehr der Städtischen Verkehrsbetriebe Zwickau GmbH (SVZ). Grund ist der Warnstreik, zu dem die Gewerkschaft ver.di aufgerufen hat.

Wie die SVZ informieren, sind die Linien 11 und 28 vom Warnstreik ausgenommen. Auch der Regionalverkehr Westsachsen (RVW) sowie Linientaxi und Anruf-Linien-Taxi seien nicht betroffen. Auf den folgenden Linien ist den Angaben zufolge das Angebot eingeschränkt:

  • Buslinie 18: Es werden nur Fahrten ab 20:18 Uhr geleistet.
  • Buslinie 21: Es werden nur Fahrten ab 19:18 Uhr geleistet.
  • Buslinie 24: Es werden nur die Kleinbusfahrten zwischen Auerbach und Pöhlau geleistet. Alle anderen Fahrten entfallen.
  • Buslinie 27: Es werden alle Fahrten mit Ausnahme der Abfahrten um 05:17 Uhr, 06:17, 07:17 Uhr und 08:17 Uhr ab Planitz, Markt sowie um 05:50 Uhr, 06:50 Uhr ab Städtisches Klinikum und 07:54 Uhr ab Paulusstraße geleistet.

Der Servicecenter am Neumarkt bleibt am 15. Oktober ganztägig geschlossen.

Verbesserte User Experience: Unternehmen setzen auf digitale Angebote für Nutzer

Verbesserte User Experience: Unternehmen setzen auf digitale Angebote für Nutzer

Im Rahmen der Digitalisierung bieten sich für Unternehmen unterschiedlichster Branchen immer neue Möglichkeiten, Nutzern ihr Angebot zur Verfügung zu stellen und neu zu gestalten. Sowohl vor Ort in Sachsen als auch online verändern digitale Prozesse die Art und Weise, wie Kunden die Angebote nutzen und erleben. Von der Angebotsverfügbarkeit auf dem Mobilgerät über die Bereitstellung digitaler Bezahlmethoden bis hin zur Kreation von immersiven Erlebnissen setzen Unternehmen heute verstärkt auf neue Wege, um Nutzern eine verbesserte User Experience zu ermöglichen.

Immer und überall verfügbar

Zu jeder Zeit auf Angebote zugreifen und auch von unterwegs mittels Mobilgerät Dienste nutzen zu können, wird in der heutigen vernetzten Zeit zunehmend wichtig. In Deutschland besitzen rund 58 Millionen Bürger ein Smartphone, welches bei vielen ein täglicher Begleiter im Alltag ist. Im Zusammenspiel mit dem rasanten technischen Fortschritt übernimmt das Mobilgerät immer mehr Funktionen und kann immer mehr leisten. Unternehmen erkennen den Trend und machen sich das Smartphone der User zunutze, um ihre Services zu verbessern und eine flexiblere Nutzererfahrung zu schaffen. Dies lässt sich beispielsweise im ÖPNV erkennen. Anstatt am Bahnhof noch vor dem Eintreffen der Bahn hektisch ein Ticket zu ziehen, können Mitfahrer in Deutschland, u.a. auch in Sachsen, mit HandyTicket Deutschland bequem am Mobilgerät das Fahrticket kaufen. So ist der Fahrkartenautomat immer in der Tasche dabei. Andere Bereiche sind beispielsweise die Online-Shops, von denen viele längst eigene mobile Apps herausgebracht haben, um das Einkaufen von unterwegs zu erleichtern. Ebenfalls ist der Trend in der Entertainmentbranche erkennbar. Videospiele lassen sich heute nicht mehr nur an PC und Konsole spielen, denn das Mobilgerät wird zunehmend selbst zur Spielkonsole und ist in Deutschland sogar bereits die beliebteste Spielplattform. Durch derartige Angebote bieten Unternehmen ein hohes Maß an Flexibilität und Verfügbarkeit für Nutzer.

Virtuelle Erlebnisse

Mittendrin, statt nur dabei, wird heutzutage bei immer mehr Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen zur Devise. Kunden wünschen sich immersive Erlebnisse, die Eindruck machen und ihnen lange im Gedächtnis bleiben. Dies ist in der Videospielbranche bereits etabliert, wo die virtuelle Realität über VR-Brillen und VR-Games zunehmend Einzug hält. Durch derartige Spiele treten Spieler in die dritte Dimension des Spiels und werden selbst zur Spielfigur. Die Arten, auf die Unternehmen virtuelle Erlebnisse einsetzen, reicht heutzutage jedoch noch deutlich weiter. Dies zeigt etwa der interaktive 360-Grad-Rundgang durch Dresden. Die Stadt setzt hier auf die immersive Technologie mittels 360-Grad-Kameras, um Dresden virtuell digital zu erkunden, selbst wenn man nicht vor Ort ist. Noch einen Schritt weiter geht TimeRide Dresden. Hier können sich Nutzer die VR-Brille anziehen, um virtuell durch die Zeit zu reisen. Es geht in das Jahr 1719 zur Jahrhunderthochzeit von Friedrich August im Dresdner Zwinger. Die barocke Stadt lässt sich damit virtuell mit allen Sinnen erleben. Ab Frühling 2021 wird zudem die ganze Geschichte zum Zwinger virtuell direkt vor Ort erlebbar. Mit der Zwinger Experience vom Dresdner Zwinger und Schlösserland Sachsen wird eine multimediale Zeitreise möglich, um virtuell mitzuerleben, wie sich das Wahrzeichen der Stadt über die Zeit veränderte. In unterschiedlichen Branchen, von der Videospielindustrie bis zu Kultureinrichtungen, wird heute verstärkt auf immersive Erlebnisse gesetzt.

Quelle: Unsplash

Digitale Bezahlmethoden  

Mit der Digitalisierung wird auch die Finanzbranche grundlegend verändert, während sich immer mehr digitale Bezahlmethoden etablieren. Einer Umfrage zufolge nutzten 2017 nur drei Prozent der Girokontobesitzer eine Bezahlfunktion ihres Smartphones. Heute liegt die Mobile-Payment-Rate unter den Verbrauchern in Deutschland bei zwölf Prozent. Innerhalb eines Jahres konnte sich dieser Wert verdoppeln. An zahlreichen Kassenterminals in Sachsen lässt sich bereits über NFC mit dem Mobilgerät kontaktlos zahlen. Mit Bezug auf den Online-Handel gaben 2017 bereits 43 Prozent der Befragten an, aufgrund von Problemen beim Zahlungsvorgang den Einkauf abgebrochen zu haben. Durch das Angebot verschiedener Bezahloptionen wirken Unternehmen derartigen Problematiken entgegen. Am liebsten wird online über PayPal und ähnliche Bezahldienstleister mit sogenannten eWallets bezahlt. Diese bringen zahlreiche Vorteile mit sich. So wird im Bereich des Online Glücksspiels besonders auf die eWallets von Skrill und Neteller gesetzt, die eine schnelle Auszahlung für Online Casinos ermöglichen. Diese passiert in den meisten Fällen sofort, da oft nur wenige Minuten oder gar Sekunden benötigt werden, das Geld an den Spieler zu senden. Andere Zahloptionen dauern vergleichsweise viel länger. Auch Reisebuchungen lassen sich heute über ähnliche digitale Bezahlmethoden wie PayPal abschließen. Der Finanzdienstleister bietet zudem sogar schon das Bezahlen auf Raten an. Beim Shoppen im Netz ist es heute üblich, dass sieben verschiedene Bezahloptionen zur Verfügung stehen, um eine schnelle Kaufabwicklung zu ermöglichen. Auch Abonnementzahlungen wie etwa beim Musikdienst Spotify, beim Streaminganbieter Netflix oder auch auf der Spieleplattform Steam kann mit eWallets wie PayPal gezahlt werden. Durch die Möglichkeit, solche digitale Bezahloptionen zu nutzen, bieten Unternehmen ein höheres Maß an Sicherheit, Effizienz und Vertrauen.

Um den Finger stets am Puls der Zeit zu haben, nutzen Unternehmen heutzutage immer mehr digitale Angebote, die die User Experience auf verschiedene Arten und Weisen verbessern. So werden unter anderem ein höheres Maß an Flexibilität, mehr Effizienz und Sicherheit sowie mitreißende Erlebnisse kreiert, um Nutzern jede Menge Vorteile zu bieten.  

Corona-Pandemie: Landkreis erlässt Allgemeinverfügung mit weiteren Schutzmaßnahmen ab dem 13. Oktober 2020

Corona-Pandemie: Landkreis erlässt Allgemeinverfügung mit weiteren Schutzmaßnahmen ab dem 13. Oktober 2020

Der Landkreis Zwickau hat gestern eine Allgemeinverfügung bekannt gegeben, die bereits heute (13. Oktober) in Kraft tritt. Mit dieser werden die Corona-Schutzmaßnahmen verschärft. Grund ist, dass innerhalb der vergangenen sieben Tage die Zahl der Neuinfektionen bei mehr als 35 pro 100.000 Einwohner lag.

Zu den Regelungen in der Allgemeinverfügung gehören unter anderem:

  • Veranstalter und Betreiber von Betrieben, Sportstätten, Gastronomie, Hotels, Beherbergungsstätten sowie Ansammlungen im öffentlichen Raum müssen – für eine etwaige Kontaktverfolgung – personenbezogene Daten erheben.
  • Private Zusammenkünfte in der eigenen Häuslichkeit werden auf max. 25 Personen beschränkt
  • Familienfeiern in Gaststätten oder von Dritten überlassenen, voneinander getrennten Räumlichkeiten dürfen mit max. 50 Personen aus dem Freundes-, Bekannten- und Familienkreis stattfinden
  • Betriebs- und Vereinsfeiern sind bis max. 25 Personen erlaubt
  • Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern sind untersagt
  • Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum sind nur zulässig mit Angehörigen des eigenen Hausstandes, in Begleitung des Partners, mit Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht und mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes oder mit bis zu fünf weiteren Personen.
  • Der Besuch von Alten- und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern ist mit Ausnahmen untersagt. Ausgenommen sind beispielsweise Besuche von nahen Angehörigen auf Geburts-, Kinder- und Palliativstationen sowie Hospizen zur Sterbebegleitung naher Angehöriger. Im Einzelfall kann aus wichtigen Gründen eine Ausnahme auch beim Landratsamt beantragt werden.

Der genaue Wortlaut der Allgemeinverfügung ist bitte unbedingt zu beachten. Diese ist auf den Internetseiten des Landratsamtes zu finden.

Corona-Pandemie: Landkreis erlässt Allgemeinverfügung mit weiteren Schutzmaßnahmen ab dem 13. Oktober 2020

Corona-Fallzahlen steigen im Landkreis Zwickau erneut deutlich an

Seit Freitag sind im Landkreis Zwickau 54 weitere Corona-Infektionen erfasst worden. Dies teilt heute das Landratsamt mit. Die Zahl der Personen, die sich in Quarantäne befinden, stieg von 619 auf 866. Keine zahlenmäßige Veränderung gab es bei den Patienten, die im Krankhaus behandelt werden müssen. Seit vergangenen Montag (5. Oktober) gab es damit 125 neue laborbestätigte Fälle, die Gesamtzahl seit Pandemiebeginn beträgt nun 1135.

Die neuen Covid-19-Erkrankungen wurden in folgenden Gemeinden und Städten festgestellt: Bernsdorf (+2), Callenberg (+1), Crimmitschau (+3), Gersdorf (+2), Glauchau (+1), Hartenstein (+3), Hohenstein-Ernstthal (+4), Lichtenstein (+3), Lichtentanne (+1), Limbach-Oberfrohna (+3), Meerane (+7), Mülsen (+6), Oberlungwitz (+1), Waldenburg (+1), Werdau (+3) sowie in Zwickau (+13).

Stand: 12. Oktober 2020, 11 Uhr