Sächsische Autobahnmeistereien sind bereit für die Winterdienstsaison

Sächsische Autobahnmeistereien sind bereit für die Winterdienstsaison

Zur Vorbereitung auf den Winterdienst rüsten die Autobahnmeistereien im Freistaat alljährlich im Oktober ihre Fahrzeuge um und schließen die Einlagerung von Streusalzvorräten ab. Staatssekretärin Ines Fröhlich hat heute gemeinsam mit Anne Rethmann, Geschäftsführerin Finanzen der Autobahn GmbH des Bundes, die Winterdienstabnahme in der Autobahnmeisterei Dresden-Hellerau durchgeführt und sich beim Team vor Ort über die getroffenen Vorbereitungen und anstehenden Aufgaben informiert.

In der Autobahnmeisterei Dresden-Hellerau tragen 29 Kolleginnen und Kollegen zur Verkehrssicherheit auf rund 70 Kilometer Autobahnen (A 4 und A 13) bei. Zur Kernarbeit gehören die Gehölzpflege, das Mähen des Begleitgrüns sowie die Reinigung, ganzjährige Kontrolle und Instandsetzung der Straßenausstattung (Verkehrsschilder, Leitpfosten, Schutzplanken, Brücken und Schilderbrücken), welche für die Mobilität und Sicherheit der Verkehrsteilnehmer von großer Bedeutung ist. Insgesamt lagert die Meisterei 2.550 Tonnen Salz. Seit 2018 beherbergt sie eine Soleerzeugungsanlage.

»Die Kolleginnen und Kollegen der Autobahnmeistereien stehen ab 1. November auf Abruf bereit und arbeiten im Dreischichtsystem bei Bedarf rund um die Uhr. Für die anstehende Winterdienstsaison wünsche ich vor allem unfallfreie Dienste und appelliere an alle Kraftfahrer, Verständnis für den Winterdienst aufzubringen und auf eine angemessene Fahrweise zu achten. Die Gefahr ist im Beruf des Streckenwartes allgegenwärtig und erfährt in unserer Gesellschaft leider nicht immer die angemessene Wertschätzung. Daher danke ich an dieser Stelle allen Kolleginnen und Kollegen der Autobahnmeistereien, die tagtäglich ihre Arbeit fleißig und mit viel Engagement verrichten und dafür Sorge tragen, dass wir auch bei Eis und Schnee sicher fahren können«, so Staatssekretärin Ines Fröhlich.

»Die Verkehrssicherheit auf den Autobahnen hat im Zuge der Vorbereitungen auf den Betriebsstart der Autobahn GmbH hohe Priorität. Der Verkehr auf Deutschlands Straßen nimmt stetig zu und entwickelt sich fort. Also müssen sich auch die Voraussetzungen, die den reibungslosen Verkehr ermöglichen, weiterentwickeln. Insbesondere der unverzichtbare Winterdienst steht deshalb mit im Fokus der großen Autobahnreform. Wir werden deutschlandweit Ideen sammeln, um daraus Konzepte zu entwickeln, die bundesweit gelten und die Sicherheit der Kolleginnen und Kollegen im täglichen Einsatz weiter verbessern«, betont Anne Rethmann.

Im Freistaat Sachsen werden von sieben Autobahnmeistereien derzeit ca. 580 Kilometer Bundesautobahn betreut. Hinzu kommen 12 (Tank- und) Rastanlagen sowie 50 Parkplätze mit WC. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hat für diese Aufgabe knapp 220 Mitarbeiter sowie 59 LKW im Einsatz. Für die Bundesautobahnen wurden ca. 27.600 Tonnen Salz eingelagert.

Für die Bundes- und Staatsstraßen liegt die Aufgabe in der Verantwortung der Landkreise und kreisfreien Städte. Ihnen wurde die Straßenunterhaltung und -instandsetzung, zu der auch der Winterdienst gehört, 2008 übertragen.

Der Taustoffverbrauch (Bundesautobahnen) lag im Winter 2019/2020 bei 5.945 Tonnen – knapp 15.000 Tonnen weniger als im Winter 2018/2019 (20.920 t). Der bisher höchste Taustoffverbrauch seit 2007 wurde mit 55.810 Tonnen im Winter 2012/2013 verzeichnet.

Hintergrund:

Zum 1. Januar 2021 hat das Bundesverkehrsministerium der Autobahn GmbH des Bundes die bisher in der Auftragsverwaltung der Länder befindliche Zuständigkeit für die Unterhaltung, Erhaltung und den Ausbau der Autobahnen übertragen. Die sieben sächsischen Autobahnmeistereien und die Fachstelle Informationstechnik und -sicherheit mit ihrer Betriebsleitzentrale in Dresden-Hellerau gehen mit Personal, Liegenschaften und Fuhrpark an die Autobahn GmbH über. Auch rund 70 Mitarbeiter der Zentrale des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr, die bislang überwiegend mit Autobahn-Aufgaben befasst waren, wechseln den Arbeitgeber zum 1. Januar 2021. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr wird sich neu aufstellen und zukünftig – neben der Generalverkehrsplanung, dem Radwegbau, dem Verkehrsrecht, der ÖPNV-Förderung und zahlreichen weiteren bisherigen Aufsichts- und Verwaltungsaufgaben – auf den Erhalt und die Verbesserung der sächsischen Infrastruktur sowie der Verkehrssicherheit für alle Mobilitätsarten auf Sachsens Bundes- und Staatsstraßen konzentrieren.


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Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (https://www.medienservice.sachsen.de/medien/?search%5Binstitution_ids%5D%5B%5D=10283)

Themen

Zwickau hat jetzt einen kommunalen Präventionsrat

Zwickau hat jetzt einen kommunalen Präventionsrat

Kooperationsvereinbarung besiegelt Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Prävention zwischen dem Landespräventionsrat Sachsen,
der Polizeidirektion und der Stadt Zwickau

Am heutigen Montag ist im Beisein von Prof. Dr. Roland Wöller, Staatsminister des Innern des Freistaates Sachsen, eine Kooperationsvereinbarung im Rahmen der Allianz Sichere Sächsische Kommunen (ASSKomm) geschlossen worden. Unterzeichnet wurde diese vom Landespräventionsrat (LPR) Sachsen, vertreten durch die stellvertretende Geschäftsführerin des LPR Anja Herold-Beckmann, den Polizeipräsidenten der Polizeidirektion Zwickau René Demmler sowie von Dr. Pia Findeiß, Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau.

Außerdem bot dieser Anlass eine gute Gelegenheit, gleichzeitig den Kommunalen Präventionsrat Zwickau (KPR) zu gründen. Der Zwickauer Stadtrat hatte die Gründung eines solchen Gremiums angeregt und in seiner Sitzung vom 24. September 2020 das Konzept zur Konstituierung des Kommunalen Präventionsrates in Zwickau beschlossen. Der KPR hat das Ziel, einen Beitrag zur Erhöhung des Sicherheitsgefühls der Bürger und Bürgerinnen zu leisten, Beteiligungsfelder zu ermöglichen, kriminalitätsfördernde Strukturen abzubauen und deren Entstehung vorzubeugen.
Positive Effekte erhofft man sich von geeigneten und zielgerichteten Maßnahmen, die das soziale Klima in der Stadt Zwickau in einem guten Sinne beeinflussen können. Ermöglicht werden soll dies durch ein ressortübergreifendes Gremium, in dem sich verschiedene Akteure in einem Netzwerk fachlich austauschen, um Ressourcen und Fachwissen zu bündeln.

Mit der Unterzeichnung der Geschäftsordnung ist der Kommunale Präventionsrat Zwickau offiziell gegründet. Für den fachlichen Austausch wurde ein Lenkungsgremium eingesetzt, das aus Vertretern der Bereiche Stadt- und Kommunalverwaltung, Polizei, Kinder- und Jugendarbeit, Suchtberatung, Justiz, Opferschutz, Demokratiearbeit, Jugendbeirat und der Seniorenvertretung, besteht.
Das Lenkungsgremium übernimmt die Aufgabe, aktuelle Themen zu erörtern und eine lösungsorientierte Präventionsstrategie für Zwickau zu erarbeiten. Es hat seine Arbeit unmittelbar nach der Gründung aufgenommen und über den Einsatz von Arbeitsgruppen beraten. Diese sollen für spezifische Themenfelder selbstständig konkrete Präventionsmaßnahmen entwickeln. Handlungsfelder sind beispielsweise Drogenmissbrauch, Eigentumsdelikte, Extremismus, Gewalt, Sachbeschädigungen durch Graffitis, Vandalismus oder die Vermüllung von öffentlichen Plätzen.

Mit Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung soll die Zusammenarbeit zwischen den Institutionen weiter verstärkt werden. Der Landespräventionsrat hat die Stadt Zwickau bei der Entwicklung der Kommunalen Prävention unterstützt. Durch Beratungsleistung und Fördermittel konnte die Stabstelle Kommunale Prävention eingerichtet werden, die für den Aufbau und die Koordinierung der örtlichen Präventionsarbeit zuständig ist. Des Weiteren wurde der Stadt ein ASSKomm Coach zur Seite gestellt. Als nächstes Ziel der gemeinsamen Zusammenarbeit mit dem Landespräventionsrat ist die Durchführung einer Sicherheitsanalyse geplant.

Besondere Unfallrisiken im Herbst: Beleuchtung und Wildwechsel – ein Sicherheitsappell der Polizei an alle Verkehrsteilnehmer

Besondere Unfallrisiken im Herbst: Beleuchtung und Wildwechsel – ein Sicherheitsappell der Polizei an alle Verkehrsteilnehmer

Beleuchtung
Dunkelheit, Regen, Laub und diffuse Lichtreflektionen – das sind die gefährlichen Attribute des herbstlichen Straßenverkehrs. Trotz der polizeilichen Kontrollen sind immer wieder Fahrzeuge und Personen schlecht oder unbeleuchtet im Straßenverkehr unterwegs, teilweise sogar Rad fahrende Kinder. Die gegenständliche Ordnungswidrigkeit spielt bei diesen lebensgefährlichen Fahrten eine untergeordnete Rolle. Vielmehr geht es um die Gesundheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, denn Fußgänger, Radfahrer oder auch Kraftfahrer gefährden mit schlechter oder gar fehlender Beleuchtung nicht nur sich selbst, sondern können so auch Auslöser für schwerste Verkehrsunfälle sein. Achten Sie deshalb in dieser Jahreszeit besonders auf eine intakte Beleuchtung an Ihrem Fahrzeug und auf helle Bekleidung und Reflektoren. Auch Fußgängern und Radfahrern stehen heutzutage sehr gute technische Möglichkeiten zur Verfügung, um nicht übersehen zu werden. Nutzen Sie diese!

Wildwechsel
Seit mehreren Jahren ist im Bereich der Polizeidirektion Zwickau ein stetiger Anstieg der Wildunfälle zu registrieren. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, die Verkehrszeichen „Achtung – Wildwechsel“ ernst zu nehmen und in diesen Bereichen möglichst die Fahrgeschwindigkeit zu reduzieren, Überholvorgänge zu vermeiden und die Sinne entsprechend zu schärfen. Die Warnzeichen „Wildwechsel“ stehen tatsächlich nur an den Streckenabschnitten, an denen es nachweisbar vermehrt zu Wildunfällen gekommen ist. Die Unfallkommissionen prüfen regelmäßig die Gefahrenlage und entfernen die Verkehrszeichen auch wieder, wenn ein spürbarer Rückgang der Vorkommnisse registriert wird. Darüber hinaus sind die Möglichkeiten der Einflussnahme durch die Unfallkommissionen bei diesem Problem schnell ausgeschöpft. Es muss daher an die Vernunft und die Umsicht der Verkehrsteilnehmer appelliert werden.

[SMS] Neue Corona-Schutz-Verordnung gilt ab dem 24. Oktober

[SMS] Neue Corona-Schutz-Verordnung gilt ab dem 24. Oktober

Zweistufiges System zur Festlegung von Maßnahmen eingeführt

Die Entwicklung der Coronavirus-Infektionszahlen hat in den vergangenen Tagen an Dynamik zugenommen. Darauf reagiert die sächsische Staatsregierung, indem sie die geplante Änderung der Corona-Schutz-Verordnung vorzieht. Die neue Verordnung, die heute durch Gesundheitsministerin Petra Köpping in Dresden vorgestellt wurde, gilt vom 24. Oktober bis zum 25. Januar 2021.

Neu in die Corona-Schutz-Verordnung aufgenommen wurde die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen, Tageskliniken, Arzt- und Zahnarztpraxen. Außerdem gibt es eine Neuerung in Bezug auf Hygienekonzepte. Erstmals ist ein Ansprechpartner für die Einhaltung und Umsetzung des Konzeptes, der geltenden Kontaktbeschränkungen und Abstandsregelungen sowie zum Tagen einer Mund-Nasen-Bedeckung zu benennen.

Eine wesentliche Neuerung gegenüber der aktuell geltenden Verordnung ist die Neufassung der Vorgaben für Gebiete mit erhöhtem Infektionsgeschehen. Es gibt nun ein zweistufiges System, welches für die Inzidenz ab 35 sowie ab 50 Infizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen, bestimmte vom Freistaat als Rahmen vorgegebene Maßnahmen vorsieht. Diese sind durch die Landkreise und Kreisfreien Städte zu erlassen und ortsüblich bekannt zu geben.

Bei einer Inzidenz von 35 muss:

  • die Kontaktverfolgung insbesondere in der Gastronomie, in Hotels, Pensionen sowie Bildungseinrichtungen stattfinden (ausgenommen davon sind Geschäfte, Läden und Verkaufsstände)
  • das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung angeordnet werden und zwar für die Orte im öffentlichen Raum, an denen Menschen dichter und enger zusammenkommen (konkrete Festlegungen treffen die Landkreise und Kreisfreien Städte)
  • der Teilnehmerkreis bei Feiern im öffentlichen und privaten Raum ausschließlich auf den Familien- und Freundeskreis eingeschränkt werden, es sind maximal 25 Teilnehmer erlaubt
  • die Personenanzahl bei Veranstaltungen im Außenbereich auf 250 Personen, im Innenbereich auf 150 Personen begrenzt werden. Ausnahmen sind möglich, wenn ein erneutes mit dem Gesundheitsamt abgestimmtes und genehmigtes Hygienekonzept vorliegt
  • die Schließung von Schank- und Speisewirtschaften von 23 Uhr bis 5 Uhr des Folgetages erfolgen, ebenso ist die Abgabe von Alkohol in dieser Zeit untersagt

Zudem soll in Schulgebäuden und auf dem Schulgelände, jedoch nicht im Unterricht, eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Ab einer Inzidenz von 50 müssen die Maßnahmen verschärft werden:

  • Feiern im öffentlichen und privaten Raum werden ausschließlich mit Familien und Freunden und nur noch mit bis zu 10 Personen erlaubt
  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung muss in öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten mit regelmäßigem Publikumsverkehr durch Landkreise und Kreisfreien Städte angeordnet werden
  • Schank- und Speisewirtschaften müssen bereits ab 22 Uhr schließen, ebenso ist die Abgabe von Alkohol ab dieser Zeit untersagt
  • Prostitutionsstätten werden geschlossen
  • Veranstaltungen dürfen nur noch mit maximal 100 Teilnehmern stattfinden, Ausnahmen kann das Gesundheitsamt zulassen

Sollte der Inzidenzwert nicht binnen zehn Tagen unter 50 fallen:

  • dann sind zusätzlich Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum auf zwei Hausstände oder 5 Personen begrenzt

Die Überprüfung der getroffenen Maßnahmen soll dann durchgeführt werden, wenn die maßgebliche Schwelle von 35 oder 50 während mehr als sieben Tagen unterschritten wird, dann können die Landkreise und Kreisfreien Städte die Bestimmungen lockern.

Für die Weihnachtsmärkte gilt weiterhin, dass ab einer Inzidenz von 20 der Veranstalter verpflichtet ist, mit dem Gesundheitsamt Kontakt aufzunehmen, welches dann weitere Maßnahmen anordnen kann. Die zuständige Kommune verantwortet die Durchführung des Marktes.

Weitere wichtige Bestimmungen wie das Einhalten des Mindestabstandes von 1,5 Metern und weitere Maßnahmen zur Ansteckungsvermeidung wie Kontaktbeschränkung oder Hygiene behalten ihre Gültigkeit.

Mehr Informationen unter www.coronavirus.sachsen.de.


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Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (https://www.medienservice.sachsen.de/medien/?search%5Binstitution_ids%5D%5B%5D=10286)

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Zwickau: Umgezogen – Das „Klavier für jedermann“ belebt jetzt die Äußere Plauensche Straße

Zwickau: Umgezogen – Das „Klavier für jedermann“ belebt jetzt die Äußere Plauensche Straße

Musiker und Musikbegeisterte aufgepasst! Das „Klavier für jedermann“ ist vom bisherigen Standort – dem Unverpackt Laden „Mr. Cornfill“ an der Haltestelle Zentrum – umgezogen und ab sofort an einem neuen Standort in der Innenstadt zu finden.

Sandy und Sarah von „Fräulein Wundervoll“ in der Äußeren Plauenschen Straße 22 hatten sich an die Stadtmanagerin gewandt, als sie von der Aktion hörten. Seit September betreiben sie dort ihr Stoffgeschäft. Jetzt betreuen sie außerdem das Klavier für die letzten schönen Wochen im Jahr und stellen es – je nach Witterung – vor ihrem Ladengeschäft zum freien Spielen bereit. „Fräulein Wundervoll“ ist Montag und Mittwoch von 10 bis 15 Uhr, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 10 bis 18 Uhr und Sonnabend von 9 bis 12 Uhr geöffnet.

Das Angebot „Klavier für jedermann“ wird betreut von Stadtmanagerin Ariane Spiekermann vom Büro für Wirtschaftsförderung. Das Klavier wurde vom Pianohaus Bayer/Piano Ritter kostenfrei für die Aktion zur Verfügung gestellt.

Die Smartphones der Zukunft

Die Smartphones der Zukunft

In den letzten zehn Jahren haben Smartphones unser Leben in einer Weise revolutioniert, die weit über die Art und Weise, wie wir kommunizieren, hinausgeht. Neben Anrufen, Textnachrichten und E-Mails nutzen mehr als zwei Milliarden Menschen auf der ganzen Welt diese Geräte inzwischen auch zum Navigieren, zum Buchen von Taxifahrten und Flügen, zum Vergleichen von Produktbesprechungen und Preisen, zum Verfolgen von Nachrichten, zum Ansehen von Filmen, zum Hören von Musik, zum Spielen von Videospielen und nicht zuletzt zur Teilnahme an sozialen Medien.

Der Markt für Handyspiele ist innerhalb der letzten 5 Jahren stark gewachsen. Unter den beliebtesten Genres sind unter Anderem Battle Royale, Casinospiele und Denkspiele zu finden. Probieren Sie die beliebtesten Casinospiele des Augenblicks um den Winter-Blues abzuwehren und die dunkle Nächte etwas bunter zu machen.

Menschen, die keinen Zugang zu Banken haben, können finanzielle Transaktionen durchführen oder Rettungskräfte können in einem Katastrophengebiet genau feststellen, wo ihre Hilfe am dringendsten benötigt wird. Es gibt Apps für Smartphone-Nutzer, mit denen sie verfolgen können, wie viel sie tagsüber laufen und wie gut sie nachts schlafen. Scheinbar täglich tauchen neue Anwendungen der Technologie auf: Ihr Smartphone kann Ihnen jetzt helfen, die Zahnhygiene Ihrer Kinder im Griff zu behalten, indem Sie verfolgen, wie lange sie ihre Zähne mit ihren Bluetooth-fähigen Zahnbürsten putzen.

Die Macht, die sie über uns haben, zeigt sich deutlich in unseren alltäglichen Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Das Erinnern von Wegbeschreibungen gehört der Vergangenheit an – wir verlassen uns gewöhnlich auf unsere Smartphones, um überall hinzukommen, sogar zu Zielen, die wir schon oft besucht haben. Die zwanghaftesten Nutzer unter uns halten es immer in Reichweite und greifen nach ihm, selbst wenn wir mitten in der Nacht aufwachen. Auf Flughäfen, auf Universitätsgeländen, im Einkaufszentrum, an der Ampel – an fast jedem öffentlichen Ort, den Sie sich vorstellen können – ist der häufigste Anblick unserer Zeit der von Menschen mit gesenktem Kopf, die aufmerksam auf ihre Smartphones schauen. Wenn Sie jemanden in einem Café sehen, der Kaffee trinkt und aus dem Fenster starrt, ist es weniger wahrscheinlich, dass er einen ruhigen Moment genießt, sondern eher, dass sein Akku einfach leer ist.

Diese Beispiele zeigen wie fest verstrickt das Smartphone bereits mit unserem Alltag ist und trotzdem wollen die Hersteller dieses Phänomen noch steigern. Von den Smartphones der Zukunft wird erwartet, dass sie sogar enger als je zuvor in unser tägliches Leben eingebettet sein werden. Einige Branchenexperten sagen voraus, dass Smartphones in den kommenden Jahren zu Fernbedienungen für unser ganzes Leben werden, während andere prognostizieren, dass Smartphones in der Zukunft buchstäblich unser Leben für uns bestimmen werden.

Sogenannte Konzept-Smartphones sind eine gute Möglichkeit, einen Einblick zu bekommen, wie sich die Handys der Zukunft entwickeln könnten. Hier ist eine Liste mit einigen Dingen, die wir von den Telefonen der Zukunft erwarten können:

Holographische Displays

Von Star Wars bis Ironman sind Hologramme seit langem ein fester Bestandteil von Sci-Fi und futuristischen Fantasy-Filmen. Doch so wie es momentan aussieht, sind wir trotzdem noch weit von der Umsetzung entfernt. Holographische Handys könnten jedoch eines Tages Realität werden. Es gibt Prototypen, die sowohl holografisch als auch flexibel sind, dh. der Nutzer kann das Handy biegen, um das 3D-Display aus verschiedenen Winkeln zu betrachten und mit den Bildern auf dem Bildschirm zu interagieren.

Flexible Displays

Die Telefongesellschaften sprechen schon seit langem davon, ein Smartphone zu entwickeln, das so robust ist, dass es vom Benutzer tatsächlich in zwei Teile gefaltet werden kann. Samsung stellt seit Jahren flexible Konzept-Handys auf Messen vor, aber bisher kam man der Markteinführung der Technologie am ehesten mit dem Galaxy Round Smartphone nahe.

Pädagogische Funktionen

Einige Experten glauben, dass in nicht allzu ferner Zukunft Smartphones die Art und Weise, wie wir lernen und lehren, verändern werden. Mit mehr als einem von drei Schulkindern, die ein Smartphone besitzen, ist eine Zukunft, in der Kamera- und Diktiergeräte sowohl Lern- als auch Lehrmittel sind, durchaus möglich. Wir haben bereits erlebt, dass einige Bildungsbehörden Texte verwenden, um Eltern auf das Fernbleiben vom Unterricht aufmerksam zu machen und sogar die Schüler über Änderungen im Klassenzimmer zu informieren. Es wurde vorgeschlagen, dass Smartphones in Zukunft zum Fotografieren und für Notizen bei Exkursionen verwendet werden sollen, um einen aktiveren und informelleren Lernansatz zu schaffen.

Umweltfreundliche Smartphones

Unternehmen sind immer bestrebt, ihre Produkte umweltfreundlicher zu machen, und die Smartphone – Hersteller sind da keine Ausnahme, wobei Forscher sich mit biologisch abbaubaren Materialien und sauberer Energieaufladung befassen.

Auf der Messe „Mobile World Congress“ im Jahr 2016 stellte Kyocera einen solarbetriebenen Prototypen vor. Doch nach eigener Aussage wird diese Technologie in absehbarer Zeit nicht die Notwendigkeit eines Wandladegeräts ersetzen. Dieses Telefon wurde in erster Linie für Benutzer entwickelt, die im Freien arbeiten, sowie für alle, die sich wahrscheinlich für längere Zeit von einer Stromquelle fernhalten, wie zum Beispiel Camper oder Skifahrer. Dennoch behauptet das Unternehmen, dass drei Minuten Sonnenschein für einen einminütigen Telefonanruf ausreichen, was den Nutzern eine Notfall-Lademöglichkeit bieten könnte, wenn ihr Handy weit weg von zu Hause ausfällt.

Ein weiteres Konzept – Smartphone, das eine grüne Alternative zum elektrischen Aufladen verspricht, ist das „Mechanical Mobile“, das mit kinetischer Energie aufgeladen wird. Die Idee hinter dem Entwurf ist, dass man ihn am Finger dreht, um ihn aufzuladen. Neben dem offensichtlichen Vorteil für die Umwelt besteht der offensichtliche Vorteil darin, dass Sie dieses Smartphone praktisch überall aufladen können. Es ist jedoch unklar, wie viel Drehen nötig wäre, um den Akku aufzuladen, und wir können viele beschädigte Handys als Folge des übereifrigen Drehens voraussehen. Es ist daher fraglich, inwieweit sich dieses Konzept durchsetzen wird.