Zahngesundheit – warum regelmäßige Zahnpflege vor Zahnschäden schützen kann

Zahngesundheit – warum regelmäßige Zahnpflege vor Zahnschäden schützen kann

Die Bedeutung gesunder Zähne für die Gesundheit wird häufig unterschätzt. Dabei kann sich bereits eine unbehandelte Zahnentzündung negativ auf den Zustand der Zähne auswirken und zum Zahnverlust führen.

Zahnprobleme frühzeitig erkennen


Regelmäßige Check-ups beim Zahnarzt sollen dazu beitragen, Zahnprobleme frühzeitig zu erkennen. Dennoch fällt der Besuch beim Zahnarzt vielen Menschen schwer. Zeitmangel sowie die Angst vor zahnärztlichen Behandlungen (Zahnarztphobie) zählen zu den häufigsten Gründen für den Verzicht auf die regelmäßige Zahnkontrolle. Erkrankungen der Zähne und des Zahnfleisches wie Karies, Zahnfleischentzündungen und Entzündungen des Zahnhalteapparats müssen jedoch frühzeitig erkannt werden, damit Zahnschäden effektiv vorgebeugt werden kann. In der Regel werden Zahnlücken und Zahnfehlstellungen mit Brücken, Kronen, Implantaten oder Prothesen versorgt. Da es sich bei Implantaten und anderem Zahnersatz oft um Leistungen handelt, die nur teilweise oder gar nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden, können bei notwendigen Zahnbehandlungen hohe Kosten entstehen, sodass möglicherweise der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung sinnvoll sein kann. In einem unabhängig durchgeführten
Zahnzusatzversicherung Vergleich 2019 wurde auf die Kriterien, die eine gute Zahnzusatzversicherung erfüllen sollte, hingewiesen. So sollte beispielsweise darauf geachtet werden, dass der Großteil der Kosten für Zahnersatz von der Versicherung übernommen wird. Neben den Leistungen für Zahnbehandlungen sollten auch die Kosten für die professionelle Zahnreinigung im Versicherungsschutz inbegriffen sein. Meist können zusätzliche Leistungen vereinbart werden, sodass die Versicherungspolice dem individuellen Bedarf angepasst werden kann. Bei einer Zusatzversicherung für Kinder sollte der Tarif beispielsweise gute Leistungen für kieferorthopädische Behandlungen beinhalten. Zu den Ursachen, die zu Zahnschäden führen können, zählen unter anderem Zahnfehlstellungen, Zahnverfärbungen und Karies. Die Entstehung von Karies und Parodontose kann durch die richtige Zahnpflege weitgehend eingedämmt werden. Durch tägliches Entfernen von Plaque beim Zähneputzen wird das Risiko für Zahnstein reduziert. Gleichzeitig können mit sorgfältiger Zahnpflege auch Probleme wie Mundgeruch, Karies und Gingivitis verhindert werden. Zur täglichen Zahnpflege gehört, mindestens zweimal täglich die Zähne wenigstens zwei Minuten lang gründlich zu putzen. Bereits Kinder sollten die Bedeutung einer guten Mundhygiene kennen.

Zahnkrankheiten durch vorbeugende Maßnahmen vermeiden


Die Zahnbettentzündung (Parodontitis) zählt zu den häufig vorkommenden Erkrankungen im Mundbereich. Zu den typischen Symptomen einer Parodontitis gehören Zahnfleischbluten sowie rötlich bis bläulich verfärbtes Zahnfleisch. Eine Parodontitis entsteht, wenn sich Bakterien aus der Mundhöhle auf den Zahnbelägen aus Nahrungsresten und Speichelbestandteilen ansiedeln und dort Säuren und Giftstoffe ausscheiden, die eine Zahnfleischentzündung auslösen. Unbehandelt kann die Parodontitis zur Entzündung des gesamten Zahnbettes und im Extremfall sogar zum Knochenabbau am Zahn führen. Darüber hinaus bilden sich bei einer Zahnbettentzündung meist tiefe Taschen am Zahnfleischrand, in denen später Nahrungsreste hängen bleiben, sodass sich Bakterien in diesem Bereich vermehren. Wird die
Parodontitis frühzeitig erkannt, kann diese leicht behandelt werden. Da gesundes Zahnfleisch normalerweise nicht blutet, sind leichte Blutungen, die beim Zähneputzen oder beim Biss in die Brotkruste auftreten, ein Grund für eine zahnärztliche Abklärung. Zahnfleischprobleme entwickeln sich meist langsam. Eine Parodontitis wird deshalb anfangs oft nicht bemerkt wird. Gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch, das schmerzt oder blutet, ist ein sicherer Hinweis auf eine Zahnfleischentzündung. In der modernen Zahnmedizin bestehen mittlerweile verschiedene Möglichkeiten, das Zahnfleischgewebe und den Kieferknochen wieder auf zu bauen. Ein weiteres Zahnproblem, das insbesondere bei Kindern auftritt, ist die Zahnfehlstellung. Diese kann mithilfe einer Zahnspange, die regelmäßig getragen werden muss, beseitigt werden.

 

Absage der Bürgerveranstaltung zum Entwurf des Radverkehrskonzeptes für die Stadt Zwickau

Für den 5. November 2020 war im Rahmen einer Bürgerversammlung im Freizeitzentrum Marienthal vorgesehen, die Ergebnisse des Entwurfs der Radverkehrskonzeption der Öffentlichkeit vorzustellen.

Auf Grund der aktuellen Entwicklungen der CORONA Pandemie muss in verantwortungsvoller Abwägung die geplante Veranstaltung leider abgesagt werden. Die Informationen, die dort vorgestellt werden sollten, werden digital bereitgestellt. Der abgestimmte Termin zur digitalen Bereitstellung wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Stadtbibliothek Zwickau und Ratsschulbibliothek bleib weiterhin für Nutzer offen

Stadtbibliothek Zwickau und Ratsschulbibliothek bleib weiterhin für Nutzer offen

Stadtbibliothek Zwickau bleibt für die Ausleihe und Rückgabe von Büchern weiterhin für Nutzer offen – Ratsschulbibliothek als Fachbibliothek bleibt geöffnet

Mit der neuen Allgemeinverfügung vom Freitag, 30. Oktober 2020 hat der Freistaat Sachsen zum zweiten Mal dieses Jahr weitreichende Einschränkungen des öffentlichen Lebens beschlossen. Betroffen sind davon auch Kultureinrichtungen und Bibliotheken.

Für die Zwickauer Ratsschulbibliothek ändert sich als Fachbibliothek nichts. Die geltenden strengen Hygienevorschriften bleiben bestehen und die Bibliothek in der Lessingstraße zu den bekannten Zeiten geöffnet.
Die Stadtbibliothek öffnet ausschließlich zur Medienausleihe, das Verweilen oder Arbeiten im Haus ist nicht gestattet. Alle geplanten Veranstaltungen entfallen. Das bisherige Hygienekonzept (Mindestabstand, Maske, begrenzte Personenzahl, Korbpflicht, begrenzte Zeit, Angabe der Kontaktdaten) muss eingehalten werden.

Das ist beim Besuch der Stadtbibliothek zu beachten:

Ab sofort wird der Aufenthalt in der Stadtbibliothek Zwickau auf 20 Minuten begrenzt. Verpflichtend ist außerdem die Erfassung der Kontaktdaten und das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung.

Aufgrund der aktuell wieder ansteigende Infektionszahlen im Landkreis Zwickau und der daraus resultierenden Allgemeinverfügung des Landkreises vom 13.10.2020, ist die Stadtbibliothek Zwickau verpflichtet, die Kontaktdaten aller Besucher zu erfassen. Weitere Informationen dazu erhalten Sie durch unser Kassenpersonal.
Das Formular zur Erfassung der Kontaktdaten kann auf der Webseite heruntergeladen und schon vorab ausgefüllt werden, um die Situation am Einlass zu entzerren.

  • Der Zutritt zur Stadtbibliothek wird nur mit Mund-Nasen-Bedeckung gewährt.
  • Bitte beachten Sie den Mindestabstand von 1,50 m zu anderen Personen.
  • Bei Erkältungssymptomen bitte zuhause bleiben, es wird kein Zutritt gewährt!
  • Der Aufenthalt in der Bibliothek ist nur zur Abgabe und Ausleihe möglich. Eine Nutzung als Treffpunkt und Lernort ist derzeit ausgesetzt.
  • Letzter Zutritt ist 17.30 Uhr.
  • Der Zugang zur Stadtbibliothek ist vorübergehend beschränkt und nur mit Bibliothekskorb möglich.
  • Versuchen Sie möglichst nicht mit der ganzen Familie zu kommen.
  • Es kann aufgrund des beschränkten Zutritts zur Wartezeiten kommen.

Callenberg: Pkw kommt von der Fahrbahn ab – Beifahrerin schwer verletzt

Ein 18-jähriger Deutscher fuhr am Sonntagabend mit seinem Pkw Skoda die Straße Schettlersmühle (S248) in Richtung Falken. Kurz vor dem Abzweig Talstraße kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr in den Straßengraben. Dabei wurde seine 17-jährige Beifahrerin schwer verletzt. Sie kam ins Krankenhaus. Der Gesamtschaden beträgt 5.000 Euro. (kh)

Sachsen setzt Beschlüsse von Ministerpräsidenten und Bundeskanzlerin um

Sachsen setzt Beschlüsse von Ministerpräsidenten und Bundeskanzlerin um

Kabinett beschließt neue Corona-Schutz-Verordnung

Um die Dynamik der Corona-Pandemie einzudämmen, hat das Kabinett eine neue Corona-Schutz-Verordnung beschlossen. Sie gilt vom 2. bis einschließlich 30. November 2020 und setzt das Ergebnis der Beratungen der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin um. Die neue Verordnung sieht weitreichende Schließungen von Einrichtungen und Angeboten im Bereich Freizeit und Kultur vor.

Konkret untersagt sie die Öffnung und das Betreiben unter anderem von:

  • Aus- und Fortbildungseinrichtungen, die nicht der der berufsbezogenen, schulischen oder akademischen Ausbildung dienen
  • Freibädern, Hallenbädern, Kurbädern, Thermen (soweit es sich nicht um Reha-Einrichtungen handelt)
  • Dampfbädern, Dampfsaunen und Saunen
  • Fitness-Studios und ähnlichen Einrichtungen, soweit sie nicht medizinisch notwendiger Behandlungen dienen
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnlichen Einrichtungen
  • Anlagen und Einrichtungen des Freizeit- und Amateursportbetriebs mit Ausnahme des Individualsports allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand und des Schulsports. Dies gilt nicht für das für Individualsportarten organisierte Training sowie der Sportwettkämpfe ohne Publikum
  • Freizeit-, Vergnügungsparks, Angebote von Freizeitaktivitäten
  • Botanische und zoologische Gärten sowie Tierparks
  • Volksfesten, Jahrmärkten, Weihnachtsmärkten
  • Diskotheken, Tanzlustbarkeiten
  • Museen, Musikschulen, Kinos, Theatern, Opernhäusern, Konzerthäusern, Konzertveranstaltungsorten, Musiktheatern, Clubs und Musikclubs und entsprechenden Einrichtungen für Publikum
  • Bibliotheken, mit Ausnahme der Medienausleihe, Fachbibliotheken und Bibliotheken an den Hochschulen
  • Jugendclubs ohne sozialpädagogische Betreuung, Einrichtungen und Angebote der Kinder- und Jugenderholung
  • Zirkussen
  • Prostitutionsstätten, -veranstaltungen, -vermittlungen, -fahrzeugen
  • Busreisen und Übernachtungsangeboten für touristische Zwecke sowie Schulfahrten
  • Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen
  • Gastronomiebetrieben sowie Bars, Kneipen und ähnlichen Einrichtungen. Ausgenommen ist die Lieferung und Abholung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken sowie der Betrieb von Kantinen und Mensen
  • Betrieben im Bereich der körpernahen Dienstleistung, mit Ausnahme medizinisch notwendiger Behandlungen und von Friseuren
  • alle sonstigen Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung dienen

Angebote und Einrichtungen, die geöffnet bleiben dürfen, müssen ein schriftliches Hygienekonzept erstellen und umsetzen. Kontaktdaten sind zu erheben (außer Groß- und Einzelhandel, Läden, Verkaufsstände, Lieferung von Speisen und Getränken). Das Hygienekonzept muss aber nicht mehr vorher vom Gesundheitsamt genehmigt werden. Die zuständige Behörde kann das Konzept und seine Einhaltung überprüfen. Im Groß- und Einzelhandel sowie Läden darf sich nicht mehr als ein Kunde pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche aufhalten.

Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist nur mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes bis insgesamt maximal zehn Personen gestattet. Private Ansammlungen, Zusammenkünfte, Veranstaltungen sowie Feiern in der eigenen Häuslichkeit sind nur mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes bis insgesamt maximal zehn Personen oder insgesamt fünf Personen erlaubt.
Dies gilt jedoch nicht für Zusammenkünfte in Kirchen und Räumen von Religionsgemeinschaften zum Zwecke der Religionsausübung sowie für Beisetzungen.

Es wird dringend empfohlen, generell auf private Reisen und Besuche – auch von Verwandten außer aus triftigen Gründen – zu verzichten. Dies gilt auch im Inland und für überregionale touristische Ausflüge. Es gelten weiter die »AHA«-Empfehlungen: Abstand, Hygiene, Alltagsmaske und die Nutzung der Corona-Warn-App. In geschlossenen Räumen sollte regelmäßig gelüftet werden.

Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss getragen werden (ausgenommen: Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres):

  • Bei Benutzung des ÖPNV einschließlich Taxis sowie bei regelmäßigen Fahrdiensten zwischen Wohnort und Einrichtungen von Menschen mit Behinderung, Patienten oder pflegebedürftigen Menschen
  • in Groß- und Einzelhandelsgeschäften und Läden
  • in Gesundheitseinrichtungen (z.B. Arztpraxen, Krankenhäuser, Tageskliniken, Reha-Einrichtungen) sowie durch Beschäftigte ambulanter Pflegedienste. Ausgenommen sind die konkreten Behandlungsräume sowie die stationär aufgenommenen Patienten am Sitzplatz zum Essen und Trinken sowie in ihren Zimmern
  • beim Besuch in Pflege-, Behinderten- und Altenheimen
  • in allen für die Öffentlichkeit zugänglichen Räumlichkeiten mit regelmäßigem Publikumsverkehr: Einkaufszentren, Beherbergungsbetrieben (Verkehrs- und Gemeinschaftsflächen, Speiseräume bis zum Erreichen des Platzes), öffentliche Verwaltungen, Banken und Versicherungen, in allen gastronomischen Einrichtungen einschließlich Imbiss- und Caféangeboten zur und bei Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen und Getränke, in Aus- und Fortbildungseinrichtungen, die der berufsbezogenen oder schulischen Ausbildung dienen sowie auf deren Gelände
  • in Kirchen und Räumen von Religionsgemeinschaften mit Ausnahme der rituellen Aufnahme von Speisen und Getränke
  • beim Aufenthalt in Schulgebäuden, auf dem Schulgelände sowie bei schulischen Veranstaltungen.

Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss nicht getragen werden, wenn:

  • der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird,
  • für die Primarstufe,
  • Horte,
  • im Unterricht für Schüler der Sekundarstufe I,
  • im Unterricht an Förderschulen der Sekundärstufe I auch für Lehrkräfte und sonstiges im Unterricht eingesetztes Personal,
  • im Unterricht der Werkstufe der Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung,
  • im inklusiven Unterricht für die Förderschwerpunkte Hören und Sprache,
  • zur Aufnahme von Speisen und Getränken

Eine Mund- und Nasenbedeckung ist zu tragen beim Aufenthalt an Haltestellen, in Bahnhöfen, Fußgängerzonen, auf dem Sport und Spiel gewidmeten Flächen (ausgenommen Kinder bis zur Vollendung des zehnten Lebensjahres), auf Wochenmärkten und an Außenverkaufsständen. Ausgenommen ist die sportliche Betätigung (z.B. Joggen) und die Fortbewegung ohne Verweilen mit Fortbewegungsmitteln (z.B. Radfahren).

Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens (z.B. Pflegeheime) sind zur Aufrechterhaltung der Besuchsmöglichkeiten verpflichtet. Regelungen von Hygiene- und Besuchskonzepten dürfen nicht zu einer vollständigen sozialen Isolation der Betroffenen führen.

Bei Versammlungen ist das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung und das Einhalten des 1,5-Meter-Abstandes verpflichtend für alle Versammlungsteilnehmer.

Abhängig von der regionalen aktuellen Infektionslage können die zuständigen kommunalen Behörden verschärfende Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens ergreifen. Dazu gehört insbesondere die Anordnung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasenbedeckung an Orten, an den Menschen dichter oder länger zusammenkommen.


Informationen

Herausgeber

Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (https://www.medienservice.sachsen.de/medien/?search%5Binstitution_ids%5D%5B%5D=10286)

Themen

»Kleiner Grenzverkehr« eingeschränkt weiter möglich

»Kleiner Grenzverkehr« eingeschränkt weiter möglich

Das sächsische Sozialministerium hat die sächsischen Quarantäne-Regelungen für Einreisende aus ausländischen Risikogebieten angepasst. Grundlage ist die neue Muster-Quarantäne-Verordnung des Bundes. Die geänderte Quarantäne-Verordnung gilt vom 2. bis 30. November 2020.
Personen, die aus dem Ausland nach Sachsen einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einem ausländischen Risikogebiet (gemäß Veröffentlichung durch das Robert Koch-Institut) aufgehalten haben, müssen sich unverzüglich für einen Zeitraum von zehn Tagen (bisher 14 Tage) nach ihrer Einreise ständig in ihrer Wohnung aufhalten: Die häusliche Quarantäne kann frühestens fünf Tage nach der Einreise durch einen negativen Corona-Test beendet werden. Die Testung darf frühestens fünf Tage nach der Einreise vorgenommen worden sein.

Zudem wurden die Ausnahmen von der häuslichen Quarantäne geändert. Der »kleine Grenzverkehr«, etwa zum Einkaufen oder Tanken, ist nunmehr bis zu einem Aufenthalt von 24 Stunden in beide Richtungen ohne Quarantäne möglich. Von der Pflicht zur häuslichen Quarantäne generell ausgenommen sind zudem unter anderem:
• Personen, die zum Besuch von Verwandten ersten Grades, dem nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehegatten oder Lebensgefährten oder aufgrund eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangrechts einreisen.
• Personen, die in Sachsen wohnen und die sich zwingend notwendig zur Berufsausübung, für ihr Studium oder ihre Ausbildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte in einem Risikogebiet begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich an ihren Wohnsitz zurückkehren (Grenzpendler)
• Personen, die in einem ausländischen Risikogebiet wohnen und die sich zwingend notwendig zur Berufsausübung, für ihr Studium oder ihre Ausbildung nach Sachsen begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren (Grenzgänger)
• Personen – ohne Grenzpendler oder Grenzgänger zu sein – die für einen begrenzten Zeitraum von 72 Stunden zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung nach Sachsen einreisen oder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben (z.B. Geschäftsreisende)
• Beschäftigte im Gesundheitswesen für unaufschiebbare medizinische Behandlungen im Einzelfall (zum Beispiel im Zusammenhang mit Transplantationen)
• Beschäftigte im grenzüberschreitenden Waren-, Güter- und Personenverkehr ohne zeitliche Begrenzung (z.B. Lkw-Fahrer, Piloten)

Bei Vorliegen eines negativen Corona-Tests (Testung darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein) sind von der Pflicht zur häuslichen Quarantäne unter anderem ausgenommen:
• Beschäftige, deren Tätigkeit unabdingbar für die Aufrechterhaltung der Rechtspflege, Volksvertretungen bzw. Organe der EU, diplomatischer Beziehungen und Verwaltungen ist
• Beschäftigte, deren Tätigkeit unabdingbar für die Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens ist,
• Personen, die aufgrund des Besuchs von Verwandten zweiten Grades einreisen
• Personen, die aufgrund einer dringenden medizinischen Behandlung einreisen

Die neue Quarantäne-Verordnung finden Sie in Kürze online unter www.coronavirus.sachsen.de unter »Amtliche Bekanntmachungen«.


Informationen

Herausgeber

Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (https://www.medienservice.sachsen.de/medien/?search%5Binstitution_ids%5D%5B%5D=10286)

Themen