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Brandanschlag auf Einsatzfahrzeuge in Dresden


Brandanschlag auf Einsatzfahrzeuge in Dresden


Brandanschlag auf Einsatzfahrzeuge in Dresden

Zeit:   02.10.2016, 00.50 Uhr
Ort:    Dresden-Albertstadt

In der vergangenen Nacht haben Unbekannte auf einem Parkplatz an der Königsbrücker Straße drei Einsatzfahrzeuge der Polizei angezündet. Die Fahrzeuge sind nicht mehr einsatzfähig. Verletzt wurde niemand.

Gegen 00.50 Uhr informierte die Rettungsleitstelle die Dresdner Polizei über einen Pkw-Brand in Höhe eines Hotels an der Königsbrücker Straße. Vor Ort stellten die Beamten drei beschädigte Einsatzfahrzeuge fest.

Die größten Beschädigungen wies ein 5er BMW der sächsischen Bereitschaftspolizei auf, dessen Motorraum ausgebrannt war. Auch ein benachbarter Mercedes Vito, ebenfalls von der sächsischen Bereitschaftspolizei, sowie ein VW T5 der Bereitschaftspolizei aus Sachsen-Anhalt sind nach Brandschäden im Frontbereich nicht mehr einsatzbereit.

Nach ersten Ermittlungen haben Unbekannte alle drei Fahrzeuge angezündet. Es entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro.

Die Ermittler gehen von einer politisch motivierten Tat aus und sehen auch einen Zusammenhang zum aktuellen Polizeieinsatz anlässlich des Tages der deutschen Einheit. Ein Bekennerschreiben liegt bislang nicht vor.

Gegen 02.30 Uhr teilte ein Anwohner der Friedensstraße mit, dass mehrere Unbekannte Graffitis an Wände sprühen. Einsatzkräfte stellten in der Folge mehrere Graffitis entlang der Friedensstraße fest, darunter auch den Schriftzug  „ganz Dresden hasst die Polizei“. Im Rahmen der Tatortbereichsfahndung nahmen Einsatzkräfte einen 20-jährigen Dresdner vorläufig fest. Er muss sich wegen des Verdachts der Sachbeschädigung verantworten.

Da beide Tatorte nur ca. 2,5 km voneinander entfernt liegen und aufgrund des vorgefundenen Schriftzuges prüfen die Ermittler nun auch einen möglichen Zusammenhang zwischen den beiden Ereignissen. (tg)

Polizeieinsatz am Samstag

Zeit:   01.10.2016 bis 03.10.2016
Ort:    Stadtzentrum Dresden

Heute haben die Feierlichkeiten zum 26. Tag der Deutschen Einheit in der Landeshauptstadt Dresden begonnen. Der erste Tag stand ganz im Zeichen des Bürgerfestes und zahlreiche Besucher säumten die Straßen der Dresdner Innenstadt.

Die Polizei zieht am Ende dieses Tages eine positive Bilanz. Der Einsatz verlief reibungslos. Bei den Feierlichkeiten kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen.

Eine Ausnahme bildete ein Vorfall, der sich noch vor Beginn der Veranstaltungen am Altmarkt abspielte. Einsatzkräfte stellten dort gegen
08.00 Uhr einen Vermummten mit einer Eisenstange in der Hand fest. Als die Polizisten den 33-Jährigen ansprachen, beleidigte er sie. Ein Drogentest bei dem Mann verlief positiv auf Cannabis. Er wurde vorübergehend ins Polizeigewahrsam genommen. Der Grund seines martialischen Auftriftts konnte bislang nicht erhellt werden.

Zwei Ereignisse verdeutlichten die hohe Sensibilität, die im Einsatz vorherrschte. So wurde gegen 14.00 Uhr eine verdächtige Tasche in einem Mülleimer an der St. Petersburger Straße festgestellt. Polizeibeamte sicherten den Bereich zunächst ab und untersuchten das Corpus Delikti. Dabei stellte sich schnell heraus, dass von der Tasche keine Gefahr ausging – sie war leer. Weiterhin fanden Einsatzbeamte gegen 16.00 Uhr ein Fahrrad in einem Gebüsch an der Pillnitzer Straße. Da aus dem Rahmen verdächtige Drähte ragten, wurden Spezialisten des LKA Sachsen hinzugezogen. Die Beamten untersuchten das Rad und konnten später Entwarnung geben.

Gegen 18.00 Uhr fand eine Versammlung unter dem Motto „Von Dresden bis Aleppo unsere Solidarität gegen ihre Kriege“ am Albertplatz statt. Die Kundgebung endete dort gegen 19.10 Uhr. (ir/ml)

Quelle: PD Dresden

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Foto: Bild dient zur Veranschaulichung und kann vom Geschehen abweichen.

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