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Bilder Galerie Stuttgart. Nach fünf der 24 Stunden von Le Mans liegt das Porsche Team mit den beiden 919 Hybrid auf den Plätzen drei und sechs im Gesamtklassement. 

Am späten Nachmittag und frühen Abend hatten die beiden von Timo Bernhard und Neel Jani gefahrenen Prototypen aufgeholt – dank guter Boxenstrategie und hervorragender Leistungen der Fahrer. Beim Neustart nach der ersten Safety-Car-Phase hielten die beiden Porsche 919 Hybrid rund zwei Runden mit Regenreifen auf abtrocknender Strecke aus, ehe der nächste Schauer folgte. Weitere Unfälle lösten die zweite Safety-Car-Phase aus. Kurz vor 18:00 Uhr übernahm Timo Bernhard mit der Startnummer 20 die Führung. 

Um 18:17 Uhr übergab Bernhard als Führender an Brendon Hartley, mittlerweile ließen die Streckenbedingungen wieder profillose Slicks zu. Neel Jani hatte sich unterdessen vom Ende des Feldes auf Position 15 vorgearbeitet. Um 18:20 Uhr löste Marc Lieb ihn ab. Hartley und Lieb legten anschließend beide einen planmäßigen Tankstopp ein, Hartley dann einen vorgezogenen um 19:33 Uhr, weil er hinten rechts einen schleichenden Plattfuß vermutete. Er fiel auf Platz drei zurück. Marc Lieb hatte die Startnummer 14 weiter nach vorn gebracht und tankte um kurz vor 20 Uhr als Sechsplatzierter ein zweites Mal. 



Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau, Deutschland): „Zu Rennbeginn fand ich das Auto etwas schwierig zu fahren, aber das wurde rasch besser. Im Regen war es richtig schnell, und wir hatten die richtige Strategie. Bei den anspruchsvollen Streckenbedingungen im Regen hat mir sicherlich meine Le-Mans-Erfahrung geholfen. Wir hatten alle Bedingungen da draußen, die man sich vorstellen kann: von null Sicht bis komplett trocken und alles, was es zwischendrin gibt – und das alles innerhalb von einer Runde. Das war der Oberhammer, so was habe ich selten erlebt. Das kenne ich sonst nur von der Nordschleife. Im Endeffekt war es ein richtig guter Stint und die ersten Führungskilometer für Porsche nach dem Comeback – ein toller Moment. Jetzt müssen wir schauen, dass wir weiterhin einen Null-Fehler-Job machen.“

Neel Jani (Schweiz): „Es war sehr schwierig auf der Strecke. Am Start haben wir ein bisschen mit einem Toyota und einem Audi kämpfen müssen. Dann habe ich mich an Position vier eingereiht. Vor allem im letzten Sektor nahmen mir die anderen sehr viel Zeit ab. Da musste ich wirklich arbeiten. Und dann hatten wir leider diesen Defekt im Kraftstoffsystem, was sehr ärgerlich ist. Die Jungs haben das relativ schnell reparieren können. Im Regen hieß es für uns nur noch, das Auto auf der Strecke zu behalten. Wir bleiben dran, dann können wir vielleicht wieder nach vorne kommen.“

Quelle: Porsche Motorsport

 

 


Foto: Bild dient zur Veranschaulichung und kann vom Geschehen abweichen.

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