Täter flüchtet kurz vor der Geldübergabe.

Unbekannte Betrüger versuchten am gestrigen Tag wieder mehrfach, ältere Menschen auf perfide Art und Weise abzuzocken. Der Polizei sind alleine in Limbach-Oberfrohna drei Fälle bekannt geworden.

Die Masche war immer dieselbe: Anrufer gaukelten vor, dass ein naher Angehöriger im Krankenhaus liege und dringend medizinische Hilfe benötige. Dazu wäre ein hoher Bargeldbetrag vonnöten, welchen die Geschädigten aufbringen sollten.

In zwei Fällen reagierten ein 91-jähriger Senior und eine 83-jährige Seniorin genau richtig. Sie  durchschauten den Betrug, legten auf und informierten die Polizei. Eine 91-Jährige jedoch wäre fast auf den Anrufer hereingefallen – sie hatte bereits eine hohe Bargeldsumme zur Übergabe vorbereitet.  Nur durch das zufällige Erscheinen von Nachbarn wurde der Tatverdächtige, welcher das Geld in Empfang nehmen wollte, in die Flucht geschlagen.

Die Person konnte folgendermaßen beschrieben werden:

  • 25-30 Jahre alt
  • zirka 1,70 Meter – 1,80 Meter groß
  • schlank
  • süd- beziehungsweise südosteuropäischer Teint
  • schwarzes Basecap als Kopfbedeckung
  • Mundschutz

Außerdem soll der Tatverdächtige die Örtlichkeit als Beifahrer eines dunkelgrauen metallicfarbenen Kombis neueren Fabrikats verlassen haben.

Die Polizei weist aus diesem Grund erneut ausdrücklich auf Schockanrufe und ähnlich gelagerte Betrugsmaschen hin. Geben Sie niemals vertrauliche Informationen wie Bankverbindungen oder Kontodaten preis. Gehen Sie ebenso wenig auf Bargeldforderungen ein und vereinbaren Sie keine Treffen mit Ihnen unbekannten Personen. Falls Sie derartige Anrufe erhalten, informieren Sie bitte umgehend die Polizei. (jpl)

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