Zu zwei Fällen von Schockanrufen kam es diesmal im Revierbereich Auerbach-Klingenthal.

Zeit:     10.08.2021, gegen 12:00 Uhr
Ort:      Klingenthal

Zunächst versuchten es die Unbekannten bei einer älteren Dame mit der bereits bekannten Masche. Die unbekannten Täter gaben sich als deren Tochter aus, welcher gerade einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht hatte und demzufolge nun die Hilfe ihrer Mutter benötige. Als die ältere Dame angab dies zu prüfen, legte der Teilnehmer am anderen Ende der Leitung auf und das Gespräch war beendet.

Zeit:     10.08.2021, gegen 13:00 Uhr
Ort:      Klingenthal

Bereits kurze Zeit später versuchten es die Unbekannten erneut bei einer älteren Dame. Die Masche war ähnlich – hier verursachte jedoch nicht die Tochter einen tödlichen Verkehrsunfall sondern das Enkelkind. Um von einer Anzeige gegen den Enkel abzusehen, sollte die Dame einen erheblichen Betrag von rund 140.000 Euro zahlen. Um dieser Geschichte noch mehr Wahrheitsgehalt zu verleihen bestätigte ein angeblicher Polizist am anderen Ende der Leitung den Vorfall. Glücklicherweise konnte die Dame ihren Enkel erreichen und sie ging den Forderungen der Unbekannten nicht nach.

Die Polizei weißt aus diesem Grund erneut ausdrücklich auf Schockanrufe und ähnlich gelagerte Sachverhalte hin. Geben Sie niemals persönliche Daten, wie beispielweise Bankverbindungen oder Kontodaten heraus. Falls sie derartige Anrufe erhalten, halten Sie umgehend Rücksprache mit dem zuständigen Polizeirevier in ihrer Nähe und geben sie kein Geld an Fremde heraus. (uh)

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