Ein Lkw-Fahrer unterschätzte die Größe seines Fahrzeugs, ignorierte ein Vorschriftszeichen und rammte eine Hauswand.

Am Dienstagmorgen befuhr ein 21-Jähriger mit einem Mercedes-Lkw die Straße Am Bach. Diese dient aktuell als Umleitungsstrecke aufgrund der auf der B 173 laufenden Bauarbeiten. Die Straße ist allerdings ausschließlich für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen freigegeben, was der Fahrzeugführer missachtete. An einer Engstelle kollidierte sein Auflieger in der Folge mit der Wand eines Einfamilienhauses. Der an der Fassade und am Auflieger entstandene Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Doch dessen nicht genug, drohten vom Haus Gesteinsbrocken abzustürzen, sodass durch den Bauhof auch die Umleitungsstecke für den Verkehr kurzzeitig gesperrt werden musste. Ein eingesetzter Statiker kam zu dem Schluss, dass keine Gefahr besteht, dass das Haus einstürzen könnte. Der unmittelbare Bereich um das Haus herum wurde nun für Fußgänger und Radfahrer gesperrt.

Es wurde bis dato bereits mehrfach festgestellt, dass Fahrzeugführer mit ihren Lkw die besagte Straße verbotswidrig befuhren. Die Polizei weist aus diesem Grund erneut eindringlich darauf hin, dass aufgestellte Vorschriftszeichen unbedingt zu beachten sind. Nicht ohne Grund werden Fahrtstecken vorab durch Sachkundige geprüft und derartige Vorschriftszeichen nur aufgestellt, wenn sie zur Vermeidung möglicher Unfälle zwingend notwendig sind. Bei Verstößen ist mit Bußgeldern zu rechnen. (kh)

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