Gartenlauben, Mülltonnen, Pkws – immer wieder gingen seit Heiligabend 2019 im Raum Reichenbach Dinge in Flammen auf. In mehreren Fällen konnte nun ein Tatverdächtiger ermittelt werden. Auch diverse Einbrüche, Diebstähle, Nachstellungen und Sachbeschädigungen gehen mutmaßlich auf sein Konto.

Am Sonntag, den 7. Februar 2021, verhafteten Beamte der gemeinsamen Fahndungsgruppe der Bundes- und Landespolizei einen 32-Jährigen, dem die Kriminalpolizei mithilfe von Zeugenaussagen und Ermittlungen auf die Spur gekommen war. Ein Haftrichter ordnete am Montag Untersuchungshaft für den Tatverdächtigen an.

Nachgewiesen werden konnte dem Deutschen zum einen die Brandstiftung an einer Laube, mit der die Brandserie am 24. Dezember 2019 begonnen hatte. Das Gartenhäuschen in einer Kleingartensparte am Ruppelteweg brannte bis auf die Grundmauern nieder, zudem beschädigte das Feuer Zäune und Gartenlauben in den zwei anliegenden Kleingärten. Der Sachschaden belief sich auf circa 24.000 Euro.

Außerdem konnten die Ermittler Belege dafür erbringen, dass der mutmaßliche Täter am 15. April 2020 den Pkw eines Polizeibeamten angezündet hatte, der vor der Verkehrspolizeiinspektion in Reichenbach abgestellt war (siehe Medieninformation 224/2020 vom 15.04.2020). Am Pkw entstand ein Sachschaden von circa 10.000 Euro.

Nun wird geprüft, ob der 32-Jährige für weitere Straftaten verantwortlich ist. (al)

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