Plauen: 48-Jährige wird durch Messerstich lebensbedrohlich verletzt

Plauen: 48-Jährige wird durch Messerstich lebensbedrohlich verletzt

Am Freitagmorgen wurde eine 48-jährige Frau auf der Friedensbrücke durch einen Messerstich lebensbedrohlich verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen waren ein 39-Jähriger und eine 48-Jährige gegen 08:30 Uhr auf verschiedenen Straßenseiten der Friedensbrücke zu Fuß unterwegs. Laut Aussage mehrerer Zeugen wechselte der Mann plötzlich die Straßenseite und stach mit einem Messer auf die Frau ein. Durch den Messerstich erlitt die 48-Jährige lebensbedrohliche Verletzungen. Sie wird derzeit in einem Krankenhaus behandelt.

Der Tatverdächtige flüchtete zunächst. Polizeibeamte konnten ihn kurze Zeit später am Hans-Löwel-Platz stellen. Er wurde vorläufig festgenommen. Das Tatwerkzeug wurde ebenfalls sichergestellt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den Umständen der Tat aufgenommen. Gegen den 39-jährigen Deutschen wird wegen versuchten Totschlags ermittelt. (cs/cf)

Crimmitschau: 33-Jähriger bei Brand in Mehrfamilienhaus schwerverletzt

Crimmitschau: 33-Jähriger bei Brand in Mehrfamilienhaus schwerverletzt

Am Donnerstagmittag kam es in der Westbergstraße aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus. Dabei wurde ein 33-jähriger Mieter schwerverletzt. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Leipziger Spezialklinik geflogen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch nicht bekannt. Zur Brandursache ermittelt die Kriminalpolizei. (mk)

Red Bull ist mit Perez ein „viel stärkerer Gegner“ in der Formel 1

Red Bull ist mit Perez ein „viel stärkerer Gegner“ in der Formel 1

Zwar beherrschen aktuell in der Formel 1 die Verhandlungen zwischen Mercedes und Rekordweltmeister Hamilton die Schlagzeilen, doch lohnt sich wenige Wochen vor Saisonbeginn auch ein Blick auf andere Teams und Fahrer. Allgemein wird erwartet, dass wegen der geringen Möglichkeiten der Weiterentwicklung der Fahrzeuge das Kräfteverhältnis zwischen den unterschiedlichen Konstrukteur Teams gleich bleibt. Trotzdem rechnet Mercedes Formel 1 Chef Toto Wolff damit, dass Red Bull dieses Jahr ein stärkerer Konkurrent in der Mannschaftswertung als in der Vorsaison ist.

Schon vergangene Saison konnte Max Verstappen im Red Bull Formel 1 Rennwagen auf manchen Strecken mit den überlegenden Fahrzeugen von Mercedes AMG Petronas Motorsport mithalten. Der 23-jährige Niederländer ist Sohn eines ehemaligen Rennfahrers und in den letzten Jahren vom wilden Rennfahrer zu einem der besten Piloten in der Formel 1 gereift. Auf unterlegenem Material konnte er den Mercedespiloten Bottas und Hamilton das eine oder andere Mal Paroli bieten. Nun bekommt er mit dem Mexikaner Sergio Pérez einen Teamkollegen, der den Anspruch hat, wie Verstappen um Siege zu fahren. Alexander Albon, der letztes Jahr das zweite Cockpit bei Red Bull innehatte, konnte die Erwartungen nicht erfüllen und lag bei fast jedem Rennen deutlich hinter Verstappen.

Fans von Red Bull sollten zwar keine Wunder erwarten, doch sind die Hoffnungen groß, dass durch einen zweiten starken Piloten im Red Bull die Rennen in der kommenden Saison wieder spannender werden. Auch Toto Wolff geht davon aus, dass Red Bull mit Verstappen und Pérez deutlich stärker sein wird. Insider und die führenden Wettexperten sehen zwar auch 2021 Lewis Hamilton als großen Favoriten, doch machen die kürzlich im ORF getätigten Aussagen des Mercedes Motorsportchefs neutralen und Red Bull Fans Hoffnung. Er sagte, dass Red Bull 2021 „ein viel stärkerer Konkurrent“ sein wird. Er weiß, dass „Sergio sehr stark sein wird und es werde interessant zu sehen sein, ob Pérez mit Verstappen mithalten kann“. Besonders mit Blick auf die Konstrukteurs Wertung sieht Wolff einen deutlich engeren Kampf für 2021 voraus.

Inwieweit die lobenden Worte im österreichischen Fernsehen über einen österreichischen Rennstall als ernst zu nehmen sind, ist fraglich. Wolff wollte sicher dem Publikum Honig um den Mund schmieren und die Erwartungen auf die kommende Saison, die wie die Vorsaison deutlich durch Corona mitbestimmt werden wird, schüren. Alle aktiven aus der Rennserie haben die Hoffnung, dass die Saison 2021 gut über die Bühne geht, bevor im Winter wegen der neuen Regeln, die ab 2022 in Kraft treten, ein harter Schnitt erfolgt.

BAB 4: Zu schnell unterwegs

BAB 4: Zu schnell unterwegs

Geschwindigkeitskontrollen führten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion am Mittwochvormittag auf der BAB 4 zwischen den Anschlussstellen Glauchau-West und Glauchau-Ost durch. Bei erlaubten 80 km/h wurden 2.430 Fahrzeuge gemessen, wobei gegen 149 Fahrzeugführer wegen zu schnellen Fahrens eine Ordnungswidrigkeitsanzeige gefertigt wurde. Spitzenreiter war ein Skoda-Fahrer, welcher nach Toleranzabzug 74 km/h zu schnell unterwegs war. Den Fahrer erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 600 Euro, drei Monate Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg. (uh)

Crimmitschau: Werbebanner eines Corona-Schnelltestzentrums beschädigt

Crimmitschau: Werbebanner eines Corona-Schnelltestzentrums beschädigt

In der Nacht zum Mittwoch beschädigten Unbekannte ein Werbebanner eines Corona-Schnelltestzentrums an der Carl-Spengler-Straße. Die zerschnitten das 6 Meter x 1 Meter große Banner in drei Teile. Der dabei entstandene Sachschaden wird auf rund 200 Euro geschätzt.

Wer hat in der Nacht zum Mittwoch verdächtige Personen gesehen und kann Hinweise zu den Unbekannten geben? Zeugen werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier in Werdau zu melden, Telefon: 03761 7020. (kh)