Zwickau: Unbekannte dringen in Keller ein

Zwickau: Unbekannte dringen in Keller ein

Unbekannte Täter drangen, in der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag, in die Kellerräume eines Gebäudes in der Gutwasserstraße ein. Sie entwendeten aus einem Kellerabteil den Akku und das Ladegerät eines E-Bikes. Der Stehlschaden wird auf zirka 850 Euro geschätzt. Der entstandene Sachschaden wird mit zirka fünf Euro beziffert.
Zeugen, die im Zusammenhang mit diesem Diebstahl relevante Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Zwickau zu melden; Telefon 0375 44580. (jpl)

Falkenstein: Verkehrsunfall mit Sachschaden

Am Donnerstagabend befuhr ein 69-Jähriger mit seinem Renault die Gartenstraße. In Höhe der Einfahrt eines Supermarktes musste er verkehrsbedingt halten, da der vor ihm Fahrende plötzlich den Rückwärtsgang einlegte. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, scherte er etwas nach rechts aus. In diesem Moment fuhr ein von hinten kommender 62-jähriger Toyota-Fahrer an dem Renault vorbei, sodass beide Fahrzeuge zusammenstießen. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 8.000 Euro geschätzt. (kh)

Plauen: Diebstahl aus Keller

Plauen: Diebstahl aus Keller

Unbekannte verschafften sich in den vergangenen Wochen Zutritt zum Kellerabteil eines Hauses an der Dörfelstraße. Sie entwendeten mehrere Werkzeugkoffer mit Akkuschraubern und Bohrmaschinen. Der Stehlschaden wird auf einen mittleren dreistelligen betrag geschätzt. An der Eingangstür entstand ein geringfügiger Sachschaden.

Wer kann Hinweis zu möglichen Tätern geben, die sich im Umfeld des Hauses auffällig zeigten? Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Plauen unter der Telefonnummer 03741 140 zu melden. (kh)

Harter Lockdown für Schule und Kita beschlossen

Harter Lockdown für Schule und Kita beschlossen

Schulen, Schulinternate und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung bleiben bis einschließlich zum 8. Januar 2021 geschlossen. In der Woche vor und nach den Weihnachtsferien (14. bis 18. Dezember 2020 sowie 4. bis 8. Januar 2021) befinden sich die Schülerinnen und Schüler in häuslicher Lernzeit. Die Schulbesuchspflicht wird für diese Zeit aufgehoben. Für Schülerinnen und Schüler der Primarstufe (Grundschule und Förderschule Klassenstufe 1 – 4) sowie für Kita- und Hortkinder wird eine Notbetreuung angeboten. Das sieht die neue Corona-Schutzverordnung vor, die heute vom Kabinett beschlossen wurde.

Kultusminister Christian Piwarz warb dafür, während der häuslichen Lernzeit die Online-Angebote des Freistaates zu nutzen. »Wir haben die Zeit seit dem ersten Lockdown genutzt und sind mit unseren digitalen Diensten deutlich besser aufgestellt als im Frühjahr«, stellte der Minister klar. So können sich Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler über das zentrale Identitätsmanagement Schullogin mit nur einem Login anmelden und direkt auf die Lernplattformen LernSaX, Opal Schule und Moodle zugreifen. Zudem stehen den Schulen mit MeSax und Mundo frei zugängliche Bildungsmediatheken zur Verfügung. Um Videokonferenzen schnell und einfach durchführen zu können, steht allen sächsischen Schulen der Videokonferenzdienst BigBlueButton ebenso zentral über Schullogin zur Verfügung. Als eines der wenigen Bundesländer bietet Sachsen zudem mit der Online-Lernplattform Sofatutor Zugang zu rund 11.000 Lernvideos, 43.000 interaktiven Übungen und 38.000 Arbeitsblättern für alle Jahrgangsstufen. »Es müssen aber nicht nur digitale Lernmittel sein. Auch analoge Materialien können pädagogisch sinnvoll eingesetzt werden. Hier kommt es auf die Mischung an, die von Lehrerinnen und Lehrer aus ihren pädagogischen Erwägungen heraus vorgenommen werden«, so der Minister.

»Der Unterricht in häuslicher Lernzeit soll sich grundsätzlich weiter an den Lehrplänen orientieren. Wenn die Lehrplaninhalte nicht digital vermittelt werden können, müssen analoge Wege beschritten werden. In jedem Fall sollen die Schülerinnen und Schüler Rückmeldungen für ihre erbrachten Leistungen in häuslicher Lernzeit bekommen. Lehrerinnen und Lehrer sollen mit ihren Schülern regelmäßig in Kontakt bleiben und dafür die dienstliche E-Mail-Adresse nutzen. Wer immer noch nicht über eine E-Mail verfügt, kann diese problemlos bei Schullogin einrichten. Die Eltern können und sollen die Aufgaben der Lehrerinnen und Lehrer nicht übernehmen und den Unterricht in der Schule ersetzen«, unterstreicht Kultusminister Christian Piwarz.

Gleichzeitig bat der Minister um Verständnis für das restriktive Vorgehen bei der Notbetreuung. »Das Ziel des Lockdowns ist die Zahl der Kontakte auf ein absolutes Minimum zu beschränken, deshalb kann eine Notbetreuung nur für einen begrenzten Personenkreis angeboten werden. Nur wenn sich die Gesellschaft zum Wohle der Kinder einschränkt, können wir Präsenzunterricht in den Schulen und Regelbetrieb in den Kindertageseinrichtungen ab dem 11. Januar wieder ermöglichen. Die Infektionszahlen müssen bis dahin deutlich runtergehen.«, so Kultusminister Christian Piwarz.

Eine Notbetreuung wird in den Grund- und Förderschulen für ihre Schüler und in Horten im Zeitraum 14. bis 18. Dezember 2020 sowie 4. bis 8. Januar 2021 während der üblichen Unterrichts- und Hortzeiten gestattet. Auch an Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung ist für dort betreute Kinder am 21. und 22. Dezember 2020 sowie in sonstigen Einrichtungen der Kindertagesbetreuung während der üblichen Öffnungszeiten eine Notbetreuung möglich.

Eine Notbetreuung kann nur dann in Anspruch genommen werden, wenn beide Personensorgeberechtigten (oder der alleinige Personensorgeberechtigte) in einem systemrelevanten Beruf tätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Gründe an einer Betreuung des Kindes gehindert sind. Für bestimmte Berufsgruppen genügt es, wenn nur einer der Personensorgeberechtigten beruflich tätig ist und an einer Betreuung des Kindes gehindert ist. Weitere Regelungen sind der Corona-Schutz-Verordnung zu entnehmen. Eine Notbetreuung ist auch möglich, wenn das Jugendamt eine drohende Kindeswohlgefährdung feststellt.

Die Corona-Schutz-Verordnung, die Listen der Berufsgruppen mit Anspruch auf Notbetreuung sowie die Formblätter zum Nachweis der beruflichen Tätigkeit für die Notbetreuung gibt es auf der Corona-Website der Staatsregierung www.coronavirus.sachsen.de. Eltern können die Formblätter zum Nachweis der beruflichen Tätigkeit inclusive der Arbeitgeberbestätigung bis Dienstag den Einrichtungen zur Notbetreuung nachreichen.

Zwickau: Alle Kindertageseinrichtungen und Schulen ab Montag geschlossen

Notbetreuung für Kinder von Beschäftigten der kritischen Infrastruktur

Die Sächsische Staatsregierung hat die Schließung aller Kindertageseinrichtungen und Schulen im Freistaat beschlossen. Ab Montag, den 14. Dezember 2020 findet nur noch eine Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen einschließlich der Kindertagespflege und Grundschulen sowie Horte statt. Diese Regelung gilt vorerst bis zum 8. Januar 2021. Zur konkreten Ausgestaltung der Betreuung über Weihnachten und Neujahr wird nochmals gesondert informiert.

Der für die Notbetreuung anspruchsberechtigte Personenkreis wird nach den Vorgaben des Landes eng gefasst. Nur bestimmte Berufe und Branchen (sog. systemrelevante Bereiche) können weiterhin die Betreuung in den Einrichtungen beanspruchen. Der Bedarf der Notbetreuung ist in der Einrichtung vor Ort mit dem entsprechenden Formular nachzuweisen. Die Betreuungszeit ist individuell abzusprechen und im Regelfall nur im Rahmen des nachgewiesenen Bedarfes möglich. Das Formular zur Gesundheitsbestätigung muss weiterhin täglich unterschrieben vorgelegt werden. Ansonsten kann keine Betreuung erfolgen.

In den Einrichtungen liegen alle Formulare aus. Die Unterlagen zur Notbetreuung sind außerdem auf den städtischen Internetseiten zu finden. In den Einrichtungen wurden die Eltern bereits in den letzten Tagen vorab informiert.

 

Stadtverwaltung Zwickau