Während viele Menschen vor ein paar Jahren Smart Homes und ihre intelligenten Gadgets noch belächelt haben, sieht die heutige Realität komplett anders aus. Denn das Wohnen mit künstlicher Intelligenz ist nicht mehr nur etwas für Technikaffine oder Bequeme, die keine Lust haben, lästige Aufgaben in den eigenen vier Wänden manuell zu erledigen. Denn mit dem Smart Home kann man bereits effizient Energie und somit auch Geld sparen. Dank intelligenten Sicherheitsfunktionen lässt es sich auch besser vor Einbrechern schützen und Menschen mit körperlichen Behinderungen sind weniger auf fremde Hilfe angewiesen und können ein autonomeres Leben führen. Inwiefern sich jeder einzelne Raum verändert oder schon verändert hat, haben wir uns einmal näher angesehen.

Küche

Ohne es sich vielleicht bewusst zu sein, benutzen die meisten von uns bereits intelligente Geräte in der Küche. So sind immer mehr Menschen in Besitz eines Induktionsherdes, der sich automatisch ausschaltet, wenn sich kein Topf auf der Herdplatte befindet. Auch ein Kaffeevollautomat oder eine programmierbare Spülmaschine zählen zu den smarten Haushaltsgeräten und erleichtern uns das Leben erheblich. Relativ neu sind intelligente Kühlschränke, die mit Kameras, Bildschirm und WLAN-Anschluss ausgestattet sind. So gibt es Modelle, mit denen man via App im Supermarkt kommunizieren kann, um nicht aus Versehen ein vorhandenes Lebensmittel noch einmal zu kaufen. Manche Kühlschränke zeigen dabei auch an, welche Lebensmittel unbedingt verbraucht werden sollten, da sie bald ablaufen.

Wohnzimmer

Das Wohnzimmer ist das Unterhaltungszentrum schlechthin und bekommt daher die meisten Updates, wenn es um intelligente Gadgets geht. So schaffen sich immer mehr Menschen intelligente Lautsprecher an, die auf Sprachbefehl den Lieblingssong abspielen, das Smart-TV anschalten oder das Wetter für den morgigen Tag vorhersagen. Auch Gaming-Fans kommen immer mehr auf ihre Kosten und können von Jahr zu Jahr ein besseres Spieleerlebnis genießen. Dank futuristischer VR-Brillen können sie bereits Poker und andere Spiele in einer realistischen 3D-Umgebung spielen. Dabei ist es auch möglich, sich mit Spielern aus aller Welt zu verabreden. Filme-Fans nutzen übrigens Streaming-Plattformen wie Netflix, die dank eines ausgeklügelten Algorithmus maßgeschneiderte Empfehlungen aussprechen.

Bad

Neben der Küche verbrauchen wir im Bad die größte Menge an Wasser. Vor Jahren wurde deshalb bereits eine automatische Stoppfunktion für die Toilettenspülung entwickelt. Mittlerweile gibt es auch smarte Duschen, die man auf die gewünschte Temperatur programmieren kann, sodass vor einem gewissen Wärmepunkt kein Wasser verschwendet wird. Auch der Druck lässt sich individuell einstellen, sodass kürzeres und effizienteres Duschen erfolgen kann. Manche Modelle haben sogar eine Stoppfunktion, die dem Nutzer Zeit zum Einseifen geben. Menschen, die es besonders sauber lieben, schaffen sich smarte Dusch-WCs an, die via Bildschirm bedient werden und den Kauf von Toilettenpapier hinfällig machen. Viele Modelle gibt es sogar mit einer Heizfunktion für die Klobrille.

Schlafzimmer

Auch im Schlafzimmer können wir von intelligenten Geräten profitieren. Intelligente Thermometer sorgen zum Beispiel dafür, dass keine unnötige Wärme verschwendet wird, sobald man das Fenster öffnet. Und da nachts eine niedrige Temperatur den Schlaf verbessert, kann man auch ein automatisches Absenken der Temperatur vorprogrammieren. Solch ein intelligentes Heizmanagement ist auch praktisch, wenn man im Urlaub ist. Kurz vor Rückkehr kann man zum Beispiel von unterwegs aus die Heizung wieder anstellen, sodass man ein warmes Zuhause vorfindet. Intelligente Wecker, die via App mit unserem Biorhythmus verbunden sind, können uns außerdem sanft aus dem Schlaf holen, indem sie innerhalb eines vorgegeben Zeitfensters den perfekten Moment abwarten und uns erst dann wecken.

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Arbeitszimmer

Immer mehr Menschen arbeiten im Home Office und auch hier gibt es bereits tolle intelligente Helfer, die den Arbeitsalltag erleichtern. Tageslichtlampen sorgen zum Beispiel dafür, dass wir auch in den Wintermonaten ausreichend Vitamin D produzieren. Verstellbare Schreibtische, die per Knopfdruck zu einem Stehtisch umfunktioniert werden können, helfen dabei, Haltungsschäden zu vemeiden und während der Arbeit auch mehr Kalorien zu verbrennen. Und damit sich das Arbeiten von Zuhause nicht zu einsam anfühlt, gibt es mittlerweile extrem gute Videokonferenz-Software, die bei einem schnellen WLAN-Anschluss klare Bilder überträgt und einen persönlicheren Kontakt mit Kunden und Kollegen ermöglicht. Der Technologie sei Dank!

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