Am Montagabend führte die Polizeidirektion Zwickau einen Einsatz zum Versammlungsgeschehen in zwei vogtländischen Städten durch.

Ab etwa 17:00 Uhr versammelten sich vereinzelt Personen nahe des Wendedenkmals in Plauen. Als die Versammlung auf rund elf Personen angewachsen war, wurden die Teilnehmer auf die Einhaltung der aktuellen Vorschriften im Zusammenhang mit dem Coronavirus hingewiesen. Die Versammlungsteilnehmer kamen dem nach. Gegen 17:45 Uhr setzten sich vier Personen mit Kerzen in der Hand in Bewegung und wurden umgehend darauf hingewiesen, dass Aufzüge derzeit nicht erlaubt sind. Die Personen brachen ihr Vorhaben ab und entfernten sich nach und nach. Gegen 18:15 Uhr war niemand mehr vor Ort.

In Markneukirchen stellten die Einsatzkräfte ab 18:50 Uhr erhöhtes Personenaufkommen in den umliegenden Straßen der Feuerwache fest. Insgesamt sprachen die Beamten rund 40 Personen an. Bis auf wenige Ausnahmen hielten sich die Meisten an den geforderten Mindestabstand und an das Tragen der Mund-Nasebedeckung. Gegen einen Versammlungsteilnehmer, der sich fortlaufend dagegen wehrte, wurde eine entsprechende Anzeige erstattet. Gegen 19:45 Uhr wurde an der Breite Straße eine etwa zehnköpfige Personengruppe festgestellt, welche sich geschlossen in Richtung Busbahnhof bewegte und teilweise Kerzen mitführte. Einige Personen dieser Gruppe waren bereits im Vorfeld mehrfach belehrt worden. Gegen sie wurde Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz erstattet.

Die Polizeidirektion Zwickau wird auch weiterhin derartige Versammlungen mit entsprechenden Einsätzen begleiten und in diesem Zusammenhang die Einhaltung der geltenden Vorschriften kontrollieren. (cs)

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