Projekt Z-Move: Stadt Zwickau führt ab Montag Mobilitätsbefragung durch

Im Rahmen des Projekts Z-Move – Zwickauer Mobilitätsmanagement für berufsbedingte Verkehrsbewegungen 2025 wird ab 5. Oktober eine Online-Befragung durchgeführt. Diese richtet sich vor allem an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, steht aber auch allen anderen Zwickauern offen. Sie soll Erkenntnisse darüber liefern, welche Formen der Mobilität die Zwickauer nutzen und wie aufgeschlossen sie Veränderungen gegenüber sind.

Der Fragebogen umfasst rund 25 Fragen und Fragekomplexe, die Beantwortung nimmt etwa 20 Minuten Zeit in Anspruch. Im Mittelpunkt stehen die Bewegungen vom Wohnort zum Arbeitsplatz und zurück. Wie bewerten die Zwickauer das aktuelle Nahverkehrs-Angebot? Unterstützt der Arbeitgeber Alternativen zum klassischen Auto? Wie wichtig ist den Bürgerinnen und Bürgern ein nachhaltiges, umweltfreundliches Mobilitätsangebot? Wo sind konkrete Verbesserungen denkbar? Die Bedürfnisse und Einstellungen werden im Anschluss an die Befragung ausgewertet. Daraus werden Maßnahmen abgeleitet, um mittelfristig das Mobilitätsangebot in Zwickau zu verbessern und Anreize für einen umweltfreundlicheren Arbeitsweg zu schaffen.

Die Befragung findet im Zeitraum vom 5. bis zum 16. Oktober statt und ist über die Internetseite der Stadt Zwickau zu finden. Zusätzlich werden ausgewählte Unternehmen angeschrieben und auf die Befragung hingewiesen. Die erhobenen Daten unterliegen dem Datenschutz und werden anonymisiert ausgewertet. Ziel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojektes Z-Move ist es, letztlich ein integriertes Mobilitätskonzept zu entwickeln, mit dem die verkehrsbedingten Emissionen in Zwickau reduziert werden können.

Die Stadt konnte sich beim Wettbewerb “Mobilitäts-Werk-Stadt 2025” erfolgreich als eine von 50 Kommunen Deutschlands durchsetzen. Im Dezember 2019 erhielt Zwickau den entsprechenden Zuwendungsbescheid. Der Kommune steht damit für die erste Projektphase, die Konzepterstellung, bis zum Jahresende eine Fördersumme von rund 97.000 Euro zur Verfügung. Weitere Informationen zum Projekt sind ebenfalls unter www.zwickau.de zu finden.

2,15 Mio. Euro Fördermittel für die Bewältigung von Corona-Folgen an Werkstätten für behinderte Menschen ausgezahlt

In den sächsischen Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) konnte aufgrund des im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie für die Zeit vom 21. März bis 18. Juni 2020 erlassenen Betretungsverbotes nur in stark eingeschränktem Maße weitergearbeitet werden. Ausreichende Erträge zur Deckung der Werkstattentgelte für die fast 16.000 beschäftigten Menschen mit Behinderungen konnten von den Werkstätten in dieser Zeit nicht erwirtschaftet werden. Ein Anspruch auf Kurzarbeitergeld oder andere Leistungen für den Einkommensausfall konnte von diesen Beschäftigten nicht geltend gemacht werden. Um zumindest einen teilweisen Ausgleich für das entgangene Arbeitsentgelt zu ermöglichen, legte das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt bereits am 19. Mai 2020 ein bundesweit einmaliges Fördermittelprogramm auf.

Gesundheitsministerin Petra Köpping: »Die Corona-Pandemie betraf und betrifft alle Bereiche unseres gesellschaftlichen, sozialen und wirtschaftlichen Lebens. Aufgrund begrenzter Mittel ist es uns leider nicht möglich, jede soziale Härte aufzufangen und für einen gerechten Ausgleich zu sorgen. Dennoch bin ich froh, dass wir für den Bereich der Werkstätten für behinderte Menschen ein unbürokratisches Hilfsprogramm auflegen und somit hier eine Gerechtigkeitslücke überbrücken helfen konnten.«

Im Rahmen dieses Förderprogramms konnten die WfbM beim Kommunalen Sozialverband Sachsen für jeden betroffenen Beschäftigten eine zweckgebundene Zuwendung zur Zahlung eines Anteils des Werkstattentgeltes in Höhe von 89 Euro je Monat des Betretungsverbotes beantragen.

Für die Umsetzung des Fördermittelprogramms hatte der Freistaat Sachsen 4 Mio. Euro aus dem Sächsischen Corona-Bewältigungsfonds zur Verfügung gestellt. Die Bewilligungsverfahren konnten nunmehr abgeschlossen werden. Insgesamt 49 der 60 sächsischen Werkstätten beantragten Fördermittel, die vom Kommunalen Sozialverband Sachsen in Höhe von 2,15 Mio. Euro bewilligt und ausgezahlt wurden.


Informationen

Herausgeber

Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (https://www.medienservice.sachsen.de/medien/?search%5Binstitution_ids%5D%5B%5D=10286)

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