Am Dienstagabend sind Feuerwehr, Rettungswagen und Polizei an die Macherstraße nach Jesau geeilt. Grund war die Meldung eines Brandausbruchs in der dortigen Asylbewerberunterkunft.

Vor Ort bestätigte sich dies. In einem Zimmer im zweiten Obergeschoss brannte es. Kameraden der Freiwilligen Wehren aus Kamenz, Bernbruch, Zschornau-Schiedel und Deutsch-Baselitz rückten mit insgesamt zehn Fahrzeugen an, öffneten den Raum und löschten das Feuer. Auch der Kreisbrandmeister kam vor Ort.

Zum Zwecke der Einsatzmaßnahmen war die S 95 in Richtung Zschornau komplett gesperrt. Alle Bewohner konnten das Gebäude rechtzeitig und nach jetzigem Erkenntnisstand unverletzt verlassen. Der Brand machte neben dem betroffenen Raum insgesamt etwa sieben weitere Zimmer aufgrund von Verrußungen unbewohnbar. Ein Sachschaden ist bislang nicht beziffert.

Beamte des Kamenzer Reviers ermittelten einen 25-jährigen Tatverdächtigen. Sie nahmen den Iraker vorläufig fest. Ein Staatsanwalt ordnete eine Blutentnahme an.

Ein Brandursachenermittler wird sich im Laufe des Mittwochs mit den Umständen der Flammen befassen. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung auf.

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