Plauen: Anhänger kuppelt sich ab und gerät in Gegenverkehr

Plauen: Anhänger kuppelt sich ab und gerät in Gegenverkehr

Am Dienstagnachmittag fuhr ein 59-Jähriger mit einem VW samt Anhänger vom Fahrbahnrand auf die Neundorfer Straße (nahe Einmündung Eichhübelweg) stadteinwärts. Offenbar hatte er den Anhänger nicht ausreichend gesichert, denn dieser kuppelte sich ab, geriet in den Gegenverkehr und beschädigte zwei dort fahrende Pkw (Mercedes und Opel, Fahrer 73 und 47). Verletzt wurde bei dem Unfall glücklicherweise niemand. Am Mercedes und am Opel entstand Sachschaden, welcher auf circa 10.000 Euro geschätzt wurde. (cf)

Plauen: Schlägerei und Sachbeschädigung an Einkaufsmarkt

Am Dienstagabend meldete sich eine Zeugin bei der Polizei und berichtete von einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern vor einem Supermarkt an der Lessingstraße. Dabei habe einer der beiden Männer den Kopf des anderen gegen eine Scheibe des Marktes geschlagen. Die Scheibe zersplitterte dabei und es entstand ein Schaden von rund 1.000 Euro. Die Polizeibeamten konnten die beiden Männer im Anschluss nicht mehr feststellen.

Zeugen oder eventuell Geschädigte, die Angaben zu dem Vorfall machen können, werden gebeten, sich im Polizeirevier in Plauen zu melden, Telefon 03741 140. (cf)

Wohin führt Vettels Weg?

Wohin führt Vettels Weg?

Nach fünf Jahren Zusammenarbeit trennen sich zum Ende der laufenden Saison die Wege der Scuderia Ferrari und Sebastian Vettel. Wie und ob es für den Heppenheimer danach sportlich weitergeht, ist immer noch unklar. Doch ein Karriereende des 33-Jährigen scheint mittlerweile wieder weniger wahrscheinlich geworden zu sein. Vettel selbst brachte zuletzt zum wiederholten Male einen Wechsel zu Mercedes ins Gespräch. Doch was Serien-Weltmeister Lewis Hamilton über den Deutschen als möglichen neuen Teamkollegen denkt, ist unklar.

Vettels Ende bei Ferrari war absehbar

Der Beginn der Zusammenarbeit zwischen Vettel und Ferrari im Jahr 2015 schien für beide Seiten nur Vorteile zu bringen. Auf der einen Seite der vierfache Weltmeister Vettel, der seine Erfolge nun auch bei einem traditionsreichen Rennstall fortsetzen wollte. Auf der anderen Seite die altehrwürdige Scuderia Ferrari, die in Vettel endlich einen geeigneten Fahrer gefunden zu haben schien, der in die glorreichen Fußstapfen von Michael Schumacher treten sollte. Doch es kam anders. Von Anfang an fuhr Vettel im Ferrari nur hinterher, der Mercedes-Rennstall war dem Autobauer aus Maranello stets einen Schritt voraus. Auch das Resultat beim ersten Saisonrennen, dem Großen Preis von Österreich, änderte nichts an diesem Bild. Mercedes-Pilot Valtteri Bottas sicherte sich den Sieg, Sebastian Vettel wurde nach einem Fahrfehler nur Vorletzter. In den vergangenen Jahren feierte Lewis Hamilton einen WM-Titel nach dem anderen, während Vettel meistens noch nicht einmal die Vizeweltmeisterschaft erringen konnte. Nur noch hartgesottene Vettel-Fans glauben immer noch daran, dass der Heppenheimer in der laufenden Saison den Weltmeistertitel erringen kann. Anbieter von Online-Wetten wie bet365 räumen dem Deutschen daher keine Top-Quoten auf den WM-Titel mehr ein. Dennoch wird Vettel noch immer im erweiterten Favoritenkreis genannt. Somit ist trotzdem noch alles für den Rennfahrer möglich. Spätestens seitdem der Deutsche mit Charles Leclerc seit 2019 auch einen ernstzunehmenden Konkurrenten im eigenen Team hatte, wurde das Verhältnis zwischen dem Rennstall und Vettel immer unterkühlter. Fast schon folgerichtig wirkte die Entscheidung, sich nach Ablauf der aktuellen Saison zu trennen.

Vettel als Zugpferd der Rennserie

Unmittelbar nach der Entscheidung Ferraris machte Sebastian Vettel deutlich, dass er noch nicht über seine Zukunft entschieden habe. Auch ein Ende der Motorsportkarriere des vierfachen Weltmeisters stand eine Weile im Raum. Mittlerweile verdichten sich jedoch die Hinweise, dass Vettel weitermachen will. Diese Tatsache dürfte sehr zur Erleichterung aller Beteiligten der Formel 1 beigetragen haben. Denn der Deutsche ist immer noch eines der wichtigsten Zugpferde für die Vermarktung der Königsklasse im Motorsport. Und dies betrifft bei weitem nicht nur die Ausrichter der Rennen, die genügend Tickets an den Mann bringen müssen und die übertragenden Fernsehsender, die die Einschaltquoten genau im Auge haben müssen. Deshalb sind alle Beteiligtenm der Formel 1 daran interessiert, dass die Rennserie weiterhin Zuschauer in ihren Bann zieht. Denn schon in den vergangenen Jahren hatte die Rennserie einen minimalen Rückgang des öffentlichen Interesses zu beklagen.

Geht Vettel zu Mercedes?

Doch zu welchem Rennstall kann der Deutsche zur kommenden Saison wechseln? Klar scheint, dass Vettel definitiv in der Zukunft nicht weiterhin mit einem unterlegenen Fahrzeug der Konkurrenz hinterherfahren will. Somit fällt ein Wechsel zu einem der kleineren Formel-1 Teams flach. Eine genauere Analyse zeigt, dass ein Wechsel zum Mercedes-Rennstall die einzige sinnvolle Alternative für Vettel ist. Sebastian Vettel hatte dies zuletzt nicht ausgeschlossen. Wenn sich der Deutsche ein teaminternes Duell mit seinem Dauerrivalen Lewis Hamilton liefern würde, wäre der Formel 1 erhöhtes Zuschauerinteresse zur kommenden Saison gewiss. Doch es stellt sich die Frage, ob Lewis Hamilton damit glücklich wäre. Denn der Serienweltmeister ist es gewohnt, innerhalb seines Teams die unangefochtene Nummer eins zu sein. Kollege Valtteri Bottas hatte die Rolle der Nummer zwei immer klaglos akzeptiert. Sebastian Vettel würde das mit Sicherheit nicht tun.

Die laufende Saison wird in doppelter Hinsicht spannend

Genauso spannend wie die aktuelle Formel -1-Saison dürfte also die Entscheidung über Vettel sportliche Zukunft werden. Beobachter der Rennserie werden mit Sicherheit auf jedes kleine Detail in den Aktionen und Aussagen Vettels und Hamiltons achten und versuchen, daraus Rückschlüsse über die Konstellation in der kommenden Saison zu schließen.

Auerbach: Unfall mit Schwerverletztem und fast 100.000 Euro Sachschaden

Der 45-jährige Fahrer eines MAN-Lkw inklusive Anhänger befuhr am Dienstagabend die K 7826 (Wendtweg) aus Richtung Bad Reiboldsgrün kommend in Richtung Auerbach. Circa 100 Meter vor dem Abzweig Sandiger Weg kam er auf gerader Strecke mit leichtem Gefälle nach rechts von der Fahrbahn ab, kippte dabei auf die Beifahrerseite und kam etwa zehn Meter neben der Fahrbahn in einem Waldstück zum Liegen. Nach ersten Erkenntnissen könnten gesundheitliche Probleme beim Fahrer die Ursache für das Abkommen von der Fahrbahn gewesen sein. Der 45-jährige Deutsche erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Durch auslaufendes Öl wurden sowohl die Straße als auch das angrenzende Erdreich verunreinigt; die Ölwehr kam zum Einsatz. Die K 7826 war für die Bergungs- und Reinigungsarbeiten bis 04:00 Uhr gesperrt. Der insgesamt entstandene Sachschaden wurde auf circa 95.000 Euro geschätzt. (cf)

Glauchau: Ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss gefahren

Am Montagabend befuhr ein 38-jähriger Deutscher mit einem Kleinkraftrad die Bahnhofstraße, wurde angehalten und einer Verkehrskontrolle unterzogen. Ein dabei durchgeführter DrugWipe-Test verlief positiv auf Amphetamine und Cannabis. Außerdem war er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Der 38-Jährige wurde zur Blutentnahme in ein Krankenhaus gebracht und gegen ihn wurde eine entsprechende Anzeige erstattet. (cs)