Dresden (ots) – Zöllner einer mobilen Einheit des Hauptzollamtes Dresden kontrollierten in der Nacht vom 8. zum 9. Juni 2020 auf der Bundesautobahn 17 am Parkplatz “Nöthnitzgrund” einen Sattelauflieger mit bulgarischen Kennzeichen.
Laut Frachtpapieren kam der LKW aus Griechenland und war auf dem Weg in die Niederlande.

Bei Inaugenscheinnahme des Laderaums konnte zunächst nur die Ladung gesehen werden. Allerdings vernahmen die Zöllner untypische Geräusche aus dem Inneren des Aufliegers. Daraufhin wurde die seitliche Plane geöffnet. In der Mitte der Ladefläche, zwischen anderen Packstücken, befanden sich insgesamt acht Personen.

Alle Personen konnten keine Dokumente vorweisen, die einen Aufenthalt legitimiert hätten. Nach einer ersten Befragung handelte es sich um sieben syrische und einen ägyptischen Staatsangehörigen.

Der Sachverhalt, die Personen und das Fahrzeug wurden noch vor Ort zuständigkeitshalber an die Bundespolizei übergeben. Der Fahrer wurde wegen Einschleusens von Ausländers vorläufig festgenommen und die acht Personen wegen unerlaubter Einreise/ Aufenthalt in Gewahrsam genommen.

Die weiteren Ermittlungen zur Behältnisschleusung führt die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel.

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