In den letzten Wochen konnte die Polizei beobachten, dass das Verkehrsaufkommen im Straßenverkehr im Bereich der Polizeidirektion Zwickau stark abgenommen hat. Um die Sicherheit derjenigen Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten, die dennoch aus triftigen Gründen unterwegs waren, führten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion mehrere mobile Geschwindigkeitskontrollen durch. Dabei beobachteten sie, dass sich die Mehrzahl der Verkehrsteilnehmer an die vorgeschriebenen Verkehrsregeln hielt.

Dennoch waren einige Fahrzeugführer deutlich zu schnell unterwegs: Die Verkehrspolizisten stellten vermehrt Geschwindigkeitsverstöße im Bußgeldbereich fest – das heißt, dass die Fahrzeugführer mehr als 20 km/h zu schnell fuhren. Die betroffenen Personen müssen nun mit erheblichen Sanktionen in Form von Geldbußen, Punkten in Flensburg und Fahrverboten rechnen.

„Spitzenreiter“ war am 5. April 2020 ein BMW-Fahrer, der auf der BAB 4 bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h mit 230 km/h gemessen wurde. Der aktuelle Bußgeldkatalog sieht dafür 600 Euro Bußgeld, drei Punkte und zwei Monate Fahrverbot vor. Im Fall des BMW-Fahrers könnte die Geschwindigkeitsüberschreitung sogar zum längerfristigen Entzug des Führerscheins führen. Auf der BAB 72 war ein Audi-Fahrer am 4. April 2020 mit 190 km/h statt der erlaubten 120 km/h unterwegs. Er muss mit einem Bußgeld von 440 Euro, zwei Punkten und zwei Monaten Fahrverbot rechnen.

Innerorts wurden die höchsten Geschwindigkeiten am 14. und 15. April 2020 gemessen: In Wernesgrün fuhr ein Skoda-Fahrer 80 Stundenkilometer, obwohl nur 50 erlaubt waren – die Folge: 100 Euro Bußgeld, ein Punkt, ein Monat Fahrverbot. Auf der Dorfstraße in Lichtenstein, OT Rödlitz stellten die Verkehrspolizisten einen Autofahrer mit mehr als 85 km/h bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h fest. 280 Euro Bußgeld, zwei Punkte und zwei Monate Fahrverbot sind dafür im Bußgeldkatalog vorgesehen. (cf)

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