Remse: Verbotene Symbole an Jägerstand gesprüht

 

In der Nähe der Forststraße haben unbekannte Täter zwischen Samstag- und Dienstagabend die Fenster eines Jägerstandes eingeschlagen und innen sowie außen mehrere verbotene Symbole, Schriftzüge und Zahlen in schwarzer Farbe gesprüht, unter anderem Hakenkreuze. Der entstandene Sachschaden beträgt circa 500 Euro.

Zeugen, die Hinweise auf die unbekannten Sprayer geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Zwickau zu melden, Telefon 0375 428 4480. (cf)

Hohenstein-Ernstthal: Versuchter Einbruch in Eisdiele

 

Am Altmarkt versuchten Unbekannte zwischen Montagabend und Mittwochnachmittag gewaltsam in eine Eisdiele einzudringen. Die Eingangstür hielt dem Einbruchsversuch stand, wurde jedoch beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 500 Euro.

Zeugenhinweise zu den unbekannten Tätern erbittet die Polizei in Glauchau, Telefon 03763 640. (cf)

»Sachsen hilft sofort«: Ausweitung der Unternehmens-Soforthilfe startet am Freitag

»Sachsen hilft sofort«: Ausweitung der Unternehmens-Soforthilfe startet am Freitag

Größere mittelständische Unternehmen erhalten bis zu 100.000 Euro

Rund 15.000 Anträge sind bislang für das Soforthilfe-Programm »Sachsen hilft sofort« bei der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank (SAB) eingegangen. Seit dem 23. März können Unternehmen – auch Soloselbstständige – mit einem Jahresumsatz von bis zu einer Million Euro von diesem Darlehensprogramm profitieren und Hilfen bis zu 50.000 Euro beantragen. Die notwendige Richtlinie zur Ausweitung von »Sachsen hilft sofort« auf größere mittelständische Unternehmen wurde heute Abend vom Kabinett beschlossen. Die Bearbeitung des erweiterten Programmes startet am Freitag, dem 17. April. Dann stellt die SAB in ihrem Förderportal den elektronischen Förderantrag auch online.

Schon ab morgen, 16. April, können Unternehmen, die bis zu 100 Mitarbeiter beschäftigen und mehr als eine Million Euro Jahresumsatz erzielen, die Antragstellung vorbereiten. Dann ist auf der Webseite der SAB ein Formular für die erforderliche Bestätigung der Zuwendungsvoraussetzungen durch einen unabhängigen Dritten, z. B. eines Steuerberaters oder Wirtschaftsprüfers, verfügbar. Liegt diese Bestätigung vor, können die größeren Unternehmen das Soforthilfe-Darlehen ab dem 17. April 2020 beantragen. Möglich sind Darlehensbeträge bis zu 100.000 Euro.

Wirtschaftsminister Martin Dulig: »Fast 15.000 eingereichte Anträge sprechen eine eindeutige Sprache. Auch von Unternehmen selbst haben wir die klare Botschaft erhalten, dass das Darlehensprogramm ihnen langfristig mehr hilft, als eine einmalige und kurzfristige Finanzspritze.«

Die Erweiterung ist ebenfalls zinsfrei und nachrangig, muss in den ersten drei Jahren nicht getilgt werden. Anschließend haben die Darlehensnehmer sieben Jahre Zeit, um das Geld zurückzuzahlen. Nachrangig bedeutet: Ein solches Darlehen funktioniert wie ein Plus auf der Einnahmeseite des Unternehmens. So werden Bonität und Kreditwürdigkeit direkt gestärkt.

Neu ist, dass derjenige, der nach drei Jahren die Summe bereits zurückgezahlt hat, einen Bonus von zehn Prozent auf den von ihm aufgenommenen Betrag erhält.
Unternehmen, die nicht in der Lage sind, ihre entstandenen Verluste auf Grund der Corona-Pandemie aus dem Jahr 2020 in den ersten drei Jahren nach Aufnahme des Darlehens auszugleichen, bekommen bis zu 20 Prozent erlassen. Die bisherigen Konditionen und Regelungen für Unternehmen bis zu einer Million Euro Jahresumsatz bleiben unverändert. Die neue Bonusregelung gilt aber auch für diese.

Die SAB ist für die zügige Abarbeitung der Förderanträge bestens aufgestellt: Sie hat seit Start des Soforthilfe-Darlehens und des Zuschussprogramms des Bundes rund 600 Mitarbeiter für die Bearbeitung von Anträgen eingesetzt und wird zusätzlich mit 39 Mitarbeitern des Landesamtes für Steuern und Finanzen unterstützt. Gearbeitet wird im Schichtbetrieb und auch am Wochenende. So hat die SAB bis 14. April (22 Uhr) von den fast 15.000 Anträgen auf Soforthilfe-Darlehen bereits 5.764 bewilligt. Parallel dazu wurden fast 60.000 Anträge auf Zuschüsse des Bundes entgegengenommen. Davon sind fast 40.000 Anträge abschließend bearbeitet und bereits ausgezahlt worden.


Informationen

Herausgeber

Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (https://www.medienservice.sachsen.de/medien/?search%5Binstitution_ids%5D%5B%5D=10283)

Themen

Zwickau: Unfall auf Kreuzung – Gesamtschaden rund 6.000 Euro

 

Eine 29-jährige Honda-Fahrerin war am Donnerstagvormittag auf der Franz-Mehring-Straße aus Richtung Alexanderstraße kommend unterwegs und bog nach links in die Pölbitzer Straße in Richtung Leipziger Straße ab. Dabei kollidierte sie im Kreuzungsbereich mit einem entgegenkommenden, vorfahrtsberechtigten Seat-Fahrer (38), welcher die Franz-Mehring-Straße stadtauswärts befuhr. Die 29-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt und anschließend im Krankenhaus behandelt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 6.000 Euro. Beide Pkw wurden abgeschleppt, da sie nicht mehr fahrbereit waren. Die Pölbitzer Straße musste zur Unfallaufnahme teilweise gesperrt werden. (cf)

Sachsen: Covid-19 – Staatsregierung wird Beschränkungen im öffentlichen Leben teilweise lockern

Die Beschränkungen im öffentlichen Leben zum Schutz vor einem Anstieg der Infektionen mit dem Coronavirus werden in Sachsen teilweise gelockert. Das Kabinett hat auf seiner heutigen Sitzung leichte Lockerungen beraten, nachdem sich zuvor die Ministerpräsidenten der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über deren Ausmaß verständigt hatten. Bedingung der Maßnahmen bleibt, dass die Ausbreitung des Coronavirus weiter verlangsamt wird. Die vereinbarten Lockerungen sollen bundesweit einheitlich gelten. Eine völlige Aufhebung aller Beschränkungen und Schließungen wurde als verfrüht verworfen, damit das Infektionsrisiko nicht wieder ansteigt.

Die Regelungen werden in einer Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung festgeschrieben. Deren Hauptziel bleibt es, dass alle Bürgerinnen und Bürger länderübergreifend einheitlich so gut wie möglich vor Infektionen geschützt werden. Es gilt immer noch, das Entstehen neuer Infektionsketten bestmöglich zu vermeiden, um Gesundheit und Leben zu schützen sowie das Gesundheitssystem vor einer Überlastung zu bewahren. Die bisherigen Maßnahmen haben dazu geführt, die Infektionsgeschwindigkeit zu reduzieren. Um dies zu sichern und die Ausbreitung des Virus zu bremsen sind aber Beschränkungen des öffentlichen Lebens weiterhin erforderlich.

Deshalb bleiben die Kontaktbeschränkungen mit einem Mindestabstand von 1,5 Meter aufrechterhalten. Die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen gelten überall und insbesondere dort, wo Kontakte stattfinden. Das Tragen von Masken oder Mund-Nase-Bedeckungen wird ausdrücklich empfohlen. Gültig bleibt das Verbot von Ansammlungen von Menschen. Auch Veranstaltungen bleiben untersagt. Dies gilt auch für Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sowie die Zusammenkünfte in Vereinen. Betriebsuntersagungen bleiben teilweise bestehen. Auch die Schließung von Hotels und Gastronomie gilt weiter.

Trotzdem kann in kleinen Schritten mehr Freizügigkeit im öffentlichen Leben ermöglicht werden. Die Ausgangsbeschränkungen werden wegfallen. Menschen benötigen keinen triftigen Grund mehr, um das Haus zu verlassen. Museen, Gedenkstätten, Bibliotheken, Archive, Botanische Gärten können wieder öffnen. Dabei müssen von den Besuchern immer die Abstandsregeln eingehalten werden.

Weiterhin geöffnet sind Geschäfte für den täglichen Bedarf wie etwa der Lebensmittelhandel, Getränkemärkte, Hofläden, mobile Verkaufsstände unter freiem Himmel oder in Markthallen für Lebensmittel, selbsterzeugte Gartenbau- und Baumschulerzeugnisse. Öffnen dürfen auch für die Grundversorgung notwendige Geschäfte wie zum Beispiel Banken, Sparkassen, Geldautomaten, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Buch- und Zeitungsläden, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen, Waschsalons, Baumärkte, Ladengeschäfte von Handwerksbetrieben, Möbelhäuser, Telekommunikationsanbieter, Tankstellen, Autohäuser, Fahrradläden, Kfz- und Fahrradwerkstätten sowie einschlägige Ersatzteilverkaufsstellen, selbstproduzierende Baumschulen sowie Gartenbaubetriebe, Tierbedarf, der Großhandel. Die Erlaubnis zur Öffnung betrifft Ladengeschäfte des Einzelhandels jeder Art bis zu einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmeter. Abhol- und Bringedienste sowie Paketzustellungen sind erlaubt.

Bestehen bleiben die dagegen die strengen Besuchsverbote von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, ambulant betreuten Wohngemeinschaften und Wohngruppen mit Menschen mit Behinderungen zum Schutz von besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen.

Wenn das Kabinett der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung zustimmt, wird diese am 20. April 2020 in Kraft treten und gilt zunächst bis 3. Mai 2020.


Informationen

Herausgeber

Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (https://www.medienservice.sachsen.de/medien/?search%5Binstitution_ids%5D%5B%5D=10286)

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