20-Jähriger ausgeraubt: Täter gefasst und verurteilt

20-Jähriger ausgeraubt: Täter gefasst und verurteilt
Zeit: 18.09.2019, 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Ort: Zwickau, OT Neuplanitz
Am frühen Abend des 18. September 2019 wurde ein 20-Jähriger von vier, zunächst Unbekannten, in seiner Wohnung ausgeraubt. Die vier Deutschen (m/25, m/26, m/36, m/39) konnten nach umfangreichen Ermittlungen am Montag durch die Kriminalpolizei festgenommen und am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt werden.
Der Richter erließ gegen drei der Beschuldigten (m/26, m/36, m/39) Haftbefehl. Sie wurden in der Folge in verschiedene Justizvollzugsanstalten gebracht. Der Haftbefehl des vierten Mannes (25) wurde mit einer Meldeauflage außer Vollzug gesetzt. Der Beschuldigte muss sich nun regelmäßig persönlich bei der Polizei melden.

Quelle: PD Zwickau

 

Versuchter Einbruch in Gemeindehaus

Versuchter Einbruch in Gemeindehaus
Zeit: 16.12.2019, 14:00 Uhr bis 18.12.2019, 13:10 Uhr
Ort: Zwickau
Unbekannte Täter gelangten in der Zeit von Montagnachmittag bis Mittwochmittag über ein Flachdach an ein Fenster im ersten Obergeschoss eines Gemeindehauses an der Lessingstraße. Durch dieses versuchten die Täter ins Innere einzudringen was jedoch misslang. Der dabei entstandene Sachschaden wird auf 500 Euro geschätzt.
Wer Hinweise zu den Tätern hat oder verdächtige Personen in der Nähe beobachten konnte, wird gebeten, sich bei der Polizei in Zwickau zu melden, Telefon 0375 44580.

Quelle: PD Zwickau

 

Brand in einem Wohnhaus

Brand in einem Wohnhaus
Zeit: 20.12.2019, 01:17 Uhr
Ort: Plauen
In der Nacht zu Freitag kam es aus bislang ungeklärter Ursache in einem Mehrfamilienhaus an der Schildstraße zu einem Brand. Nach ersten Erkenntnissen brach das Feuer in einem Raum zwischen der ersten und zweiten Etage aus.
Fünf Bewohner wurden von der Feuerwehr evakuiert und anschließend, wegen des Verdachtes auf Rauchgasintoxikation, in ein Krankenhaus gebracht. Sie konnten aber alle bereits wieder entlassen werden. Die anderen Bewohner konnten das Haus selbstständig verlassen.
Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden. Jedoch ist das Haus wegen der starken Verrußungen im Inneren derzeit nicht bewohnbar. Der insgesamt entstandene Sachschaden konnte noch nicht beziffert werden.
Im Rahmen der kriminalpolizeilichen Ermittlungen kamen die Brandursachenermittler der Polizeidirektion Zwickau zum Einsatz. Die Auswertung der Feststellungen vom Brandort dauert an.

Quelle: PD Zwickau

 

 

Fahrweise fiel auf

Chemnitz
Fahrweise fiel auf
Zeit: 20.12.2019, gegen 02.30 Uhr
Ort: OT Zentrum
(4944) Polizisten fiel in der Nacht zum heutigen Freitag ein Pkw Ford auf, der aus Richtung Zschopauer Straße mit auffällig langsamer Fahrweise die Kreuzung Bahnhofstraße/Zschopauer Straße/Johannisplatz befuhr und in den Johannisplatz in die falsche Fahrspur, also entgegen der Fahrtrichtung, einfuhr. Die Kollegen entschlossen sich zu einer Fahrzeugkontrolle. Ein Mann (50) war unmittelbar vor der Kontrolle aus dem Auto ausgestiegen und weggelaufen, konnte durch die Kollegen jedoch zur Rückkehr zum Pkw bewegt werden. Er steht im Verdacht, der Fahrer gewesen zu sein. Im Rahmen der anschließenden Kontrollmaßnahmen wurde auch ein Atemalkoholtest mit dem
50-Jährigen durchgeführt, der einen Wert von 1,86 Promille ergab. Für den Mann folgte eine Blutentnahme. Einen Führerschein konnte er nicht vorweisen, da er nicht im Besitz solch eines gültigen Dokumentes ist. Es wurden Anzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis gefertigt.

Quelle: PD Chemnitz

 

 

Fassade der historischen Priesterhäuser strahlt wieder wie neu

Fassade der historischen Priesterhäuser strahlt wieder wie neu

Die unschönen Farbläufer der rot gefassten Fensterwände der Priesterhäuser, die seit einigen Jahren Anlass für Kritik boten, gehören nun der Vergangenheit an. Eine im Jahr 2018 notwendig gewordene denkmalfachlich anspruchsvolle Fassadeninstandsetzung konnte kürzlich abgeschlossen werden und mit ihr auch eine Erneuerung der Fensterwände.

Die im Jahr 1997 bei der Sicherung und Sanierung der Häuser ausgeführten Farbfassungen der Putzfassaden in gebrochenem Weiß wurden einst allesamt in historischer frescaler Kalktechnik ausgeführt und haben sich grundsätzlich bewährt – bis auf die roten Fensterbänke. Aktuellen Untersuchungen zufolge lag der Grund für die Farbläufer am einst reduzierten Bindemittel im System.

In Auswertung der Schadensbilder und auf der Basis des Bestandes konnte gemeinsam mit dem Amt für Bauordnung und Denkmalschutz ein denkmalverträgliches Sanierungskonzept erstellt und umgesetzt werden. Im Mittelpunkt stand die Erhaltung der vorhandenen, in streng historischer Manier ausgeführte, Qualität einschließlich gewählter Materialien und Ausführungstechnologien.

Im Vorfeld wurde für die Putzsanierung, insbesondere im Sockelbereich, ein Musterfeld angelegt und dieses nach Verlauf einer Winterperiode geprüft. Auf Grund der Ergebnisse wurde sich bei der Sockelreparatur für ein Putzsystem mit einem Kalkmörtel als oberste Schicht entschieden. Die Fassaden erhielten wieder einen klassischen Kalkanstrich.

Für das Aufbringen der Farbe in bewährter Frescotechnik war es erforderlich, unmittelbar nach Reinigung und partiellem Neuverputz die Kalktünche aufzutragen. Steinkonservatorische Maßnahmen umfassten die behutsame Abnahme aller aufliegenden Farbschichten, die Steinfestigung und partielle Steinergänzungen. Der Neuanstrich erfolgte in Kaseintechnik. Holzbauteile, wie Fenster, Türen und Fensterläden, wurden aufgearbeitet und erhalten in den nächsten Tagen noch ihre abschließende Oberflächenbehandlung.

Die Untersuchungen und die restauratorische Betreuung der Maßnahme lag in den Händen der Diplomrestauratorin Claudia Herrmann und wurde unterstützt vom Förderverein Priesterhäuser e. V.

Für die Instandsetzung der Fassaden waren, einschließlich der Gerüstbauer, insgesamt sechs unterschiedliche Gewerke im Einsatz. Im Ergebnis kann festgestellt werden, dass aufgrund der Bemühungen aller Beteiligten ein sehr gutes – dem Bauwerk und einer denkmalfachlich anspruchsvollen Sanierung gerecht werdendes – Ergebnis erzielt werden konnte.

Die historischen Priesterhäuser sind Zeugnisse der einstigen mittelalterlichen Bebauung um den Marienkirchhof. Sie bilden seit ihrer Eröffnung als Stadtgeschichtliches Museum im Mai 2003 zusammen mit dem Dom St. Marien und der Galerie am Domhof ein kulturelles Zentrum im Herzen der Stadt. Diese vier von ehemals zwölf „Geistlichen Häusern“, deren Erbauung bis in das Jahr 1264 zurückverfolgt werden konnte, sind als „Denkmale von besonderer nationaler kultureller Bedeutung“ anerkannt.

Quelle und Fotos: Stadt Zwickau