Bundespolizei Dresden stellt fünf Personen mit gefälschten Pässe in fünf Stunden fest

Dresden (ots) – Am Montag, dem 24.09.2018, gegen 08:30 Uhr versuchte ein 28-jähriger polnischer Staatsangehöriger mit dem Zug EC 178, von Tschechien kommend, nach Deutschland einzureisen.
Bundespolizisten kontrollierten ihn und stellten fest, dass er sich mit einem total gefälschten polnischen Personalausweis legitimieren wollte.

Im Zuge der gemeinsamen Ermittlungen mit den tschechischen und polnischen Behörden, konnte die wahre Identität des Mannes festgestellt werden.

Zur Motivlage gab der 28-jährige an, sich das falsche Dokument besorgt zu haben, um einer aus seiner Sicht bevorstehenden Verhaftung in seinem Heimatland zu entgehen.

Der zweite Fall ereignete sich um 12:15 Uhr. Bundespolizisten kontrollierten im Hauptbahnhof Dresden vier Personen. Diese wiesen sich mit griechischen und albanischen Dokumenten aus.

Eine erste Überprüfung ergab, dass sich eine 23-jährige Albanerin mit einer gefälschten griechischen Identitätskarte auswies.

Alle vier Personen gaben an, in der Gastronomie zu arbeiten. Ein weiterer 24-jähriger Albaner war nicht im Besitz einer Arbeitsgenehmigung. Folglich bestand der Straftatverdacht der unerlaubten Einreise und des Aufenthaltes sowie der Urkundenfälschung.

Die straffällig gewordenen Personen wurde zuständigkeitsgemäß der Polizeidirektion Dresden übergeben. Diese führt alle weiteren Ermittlungen.

Im dritten Fall, gegen 13:30 Uhr kontrollierten Bundespolizisten im Flughafen Dresden international zwei männliche Personen.

Beide waren Passagiere des Fluges aus Athen. Die erste Person legte einen albanischen Reisepass vor. Bei der Prüfung des Dokumentes stellten die Beamten fest, dass dieses Identitätspapier gefälscht worden war. Im Zuge weiterer Ermittlungen wurde festgestellt, dass es sich um einen 46-jährigen syrischen Staatsangehörigen handelte der in die Niederlande weiterreisen wollte.

Die zweite Person, ein 19-jähriger afghanischer Staatsangehöriger, legte einen afghanischen Reisepass mit einem scheinbar gültigen Aufenthaltstitel vor. Die Ermittlungen ergaben, dass sowohl der Reisepass als auch der Aufenthaltstitel gefälscht waren.

Die gefälschten Ausweisdokumente wurden sichergestellt.

Gegen beide Personen wurden von Seiten der Bundespolizei Strafanzeigen wegen unerlaubter Einreise und Aufenthalt, Urkundenfälschung sowie der Missbrauch von Ausweispapieren eingeleitet.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Dresden

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