Bedrohung in Asylunterkunft

Bedrohung in Asylunterkunft

Bedrohung in AsylunterkunftSankt Egidien – (cs) Am Mittwochnachmittag kam es in einer Asylunterkunft an der Buchenstraße zu einer Bedrohung. Nach ersten Erkenntnissen bedrohte ein 25-jähriger Tunesier eine 56-jährige Betreuerin mit Worten und Gesten. Beim Eintreffen der Beamten des Reviers Glauchau hatte sich die Lage bereits wieder beruhigt. Im Gespräch mit dem 25-Jährigen stellten die Beamten fest, dass dieser Betäubungsmittel konsumiert hatte. Ein vor Ort durchgeführter DrugWipe-Test verlief positiv auf Amphetamine.Aufgrund der Gesamtumstände und weiterer verbaler Drohungen des 25-Jährigen wurde er vorrübergehend in Gewahrsam genommen.Quelle: PD Zwickau 

Fahrzeug überschlug sich

Fahrzeug überschlug sich

Fahrzeug überschlug sichBAB 72 / Wilkau-Haßlau – (cs) Am Mittwochmorgen befuhr ein 57-Jähriger mit seinem Pkw Ford die Autobahn 72 in Fahrtrichtung Leipzig. Zwischen den Ausfahrten Zwickau-West und Zwickau-Ost kam er dabei von der Fahrbahn ab und Überschlug sich in der Folge mehrfach. Durch den Unfall wurde der 57-Jährige verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Der entstandene Sachschaden wurde auf rund 25.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme und Bergung musste die Richtungsfahrbahn zwischenzeitlich voll gesperrt werden.Quelle: PD Zwickau 

Zwönitz/OT Hormersdorf – Polizei sucht nach Sexualdelikt Zeugen

Zwönitz/OT Hormersdorf – Polizei sucht nach Sexualdelikt Zeugen

Revierbereich StollbergZwönitz/OT Hormersdorf – Polizei sucht nach Sexualdelikt Zeugen() Nach einem angezeigten Sexualdelikt führt die Polizei gegenwärtig intensive Ermittlungen im Hinblick auf das konkrete Tatgeschehen und den derzeit noch unbekannten Täter.Am gestrigen Dienstagvormittag (18. September 2018) nahm eine junge Frau einen Termin in einem Ärztehaus in der Hauptstraße in Gornsdorf wahr. Als sie das Gebäude gegen 11 Uhr wieder verließ, wurde die junge Frau auf dem Weg zu ihrem unweit abgestellten Pkw Citroën von einem unbekannten Mann angesprochen. Dieser gab sich als Bekannter einer der Frau nahestehenden Person aus und bat darum, ihn nach Hormersdorf zu fahren. Die Frau willigte ein. Auf der anschließenden Fahrt die Hauptstraße entlang durch ein kleines Waldstück zwischen den beiden Ortslagen bat der Unbekannte darum, anzuhalten. Auch dieser Bitte kam die Frau nach und stoppte ihren Citroën auf einem Waldparkplatz. Laut der Geschädigten schlug der unbekannte Mann plötzlich auf sie ein und nahm sexuelle Handlungen an ihr vor. Augenblicke später habe er den Citroën verlassen und sei davongerannt. Wieder zuhause angekommen, verständigte die Frau die Polizei. Eingesetzte Beamte konnten den beschriebenen Täter im Rahmen der Tatortbereichsfahndung jedoch nicht mehr feststellen.Der Täter wird wie folgt beschrieben: Zwischen 30 und 35 Jahre alt, etwa 1,80 Meter bis 1,85 Meter groß, kräftige Gestalt, hat blondes bis dunkelblondes, glattes Haar, sprach deutsch mit erzgebirgischem Dialekt und im Bereich der Wangen waren mehrere kleine Narben sichtbar. Bekleidet war der Unbekannte mit einer beigefarbenen Hose und einem grau-weißen, gestreiften T-Shirt. Zudem habe er einen breiten, silbernen Ring an einem Finger getragen.Die Polizei sucht Zeugen. Wem ist im Bereich des Ärztehauses in der Hauptstraße in Gornsdorf etwas aufgefallen, das möglicherweise im Zusammenhang stehen könnte? Wem ist auf dem beschriebenen Waldparkplatz an der Hauptstraße etwas aufgefallen, das womöglich im Zusammenhang mit der Tat stehen könnte? Wer kann Angaben zur Identität bzw. dem gegenwärtigen Aufenthaltsort des beschriebenen Mannes machen? Hinweise erbittet das Polizeirevier Stollberg unter Telefon 037296 90-0.Quelle: PD Chemnitz

Wie fahrradfreundlich ist Zwickau? – Jetzt abstimmen beim ADFC-Fahrradklima-Test 2018!

Wie fahrradfreundlich ist Zwickau? – Jetzt abstimmen beim ADFC-Fahrradklima-Test 2018!


WIE FAHRRADFREUNDLICH IST ZWICKAU? – JETZT ABSTIMMEN BEIM ADFC-FAHRRADKLIMA-TEST 2018!Zweite Einwohnerversammlung auf Rädern informierte bereits über abgeschlossene und geplante Maßnahmen zum RadverkehrsnetzNoch bis zum 30. November 2018 können deutschlandweit Radfahrerinnen und Radfahrer die Radverkehrsbedingungen in ihren Städten und Gemeinden bewerten. Der Fahrrad-Club ruft gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium zur Teilnahme am großen ADFC-Fahrradklima-Test 2018 auf. Der Test, der seit Anfang September läuft, hilft, Stärken und Schwächen der Radverkehrsförderung zu erkennen. In diesem Jahr ist die Familienfreundlichkeit Schwerpunktthema. Bei der Online-Umfrage werden 32 Fragen gestellt.Mehr als 120.000 Bürgerinnen und Bürger haben 2016 mitgemacht und die Situation in über 500 Städten beurteilt. Zwickau belegte 2016 in der Stadtgrößenklasse 50.000 bis 100.000 Einwohner leider einen der hintersten Plätze. Die Ergebnisse der diesjährigen Umfrage werden im Frühjahr 2019 präsentiert. Ausgezeichnet werden die fahrradfreundlichsten Städte und Gemeinden nach sechs Einwohner-Größenklassen sowie diejenigen Städte, die seit der letzten Befragung am stärksten aufgeholt haben.Die Stadt Zwickau möchte sich erneut dem Fahrradklima-Test stellen und ruft daher zur Teilnahme an der Umfrage unter www.fahrradklima-test.de auf. „Seit der letzten Befragung 2016 hat sich einiges getan. Es wäre schön, wenn es Zwickau nun zumindest unter die Aufholer schafft.“, wünscht sich Christian Foltas, neuer Sachbearbeiter für die Radverkehrsplanung im Tiefbauamt. „Wir haben in den vergangenen Jahren einige Wege und Straßen fahrradfreundlich ausbauen, sanieren und mit Radfahr(schutz)streifen markieren können.“, resümiert Foltas und nennt neben der umfassend sanierten Fuß- und Radwegebrücke in der Nordvorstadt in Richtung Crossen, der Öffnung der innerstädtischen Fußgängerzonen für Radfahrer und einer E-Bike-Ladestelle in der Hauptstraße auch die erst kürzlich im Rahmen einer Hochwasserschutzmaßnahme abgeschlossene Verbreiterung des Marienthaler Fuß- und Radweges am Marienthaler Bach.Zweite Einwohnerversammlung auf RädernDer Fuß- und Radweg am Marienthaler Bach war auch einer der insgesamt 8 Haltepunkte während der zweiten Einwohnerversammlung auf Rädern, zu der Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß und die Stabsstelle Stadtentwicklung am 21. August eingeladen hatten. Über 50 Teilnehmer radelten auf einem ca. 9 Kilometer langen Rundweg über den Marienthaler Fußweg, die Olzmannstraße in Richtung Neuplanitz, den Galgengrund und die Saarstraße zurück ins Zentrum. Neben fachlichen Ausführungen zu bereits abgeschlossenen Baumaßnahmen und Wegsanierungen standen vor allem auch bevorstehende und geplante Maßnahmen zum Radverkehrsnetz in Zwickau zur Diskussion.• Thema war u. a. die Herstellung einer Querungshilfe auf der Reichenbacher Straße im Bereich der Kreuzung zur Stiftstraße. Die seit Jahren verfolgte Zielstellung soll nun endlich im Herbst 2018 umgesetzt werden.• Besonderes Augenmerk galt auch der schlecht einsehbaren Engstelle auf dem Rad- und Fußweg am Marienthaler Bach, Höhe Eisenbahnviadukt westlich der Robert-Blum-Straße. Thomas Pühn, Leiter des Tiefbauamtes, und Radverkehrsplaner Christian Foltas stellten während eines Zwischenstopps Ideen zum Neubau eines Radweges auf der nördlichen Bachseite bis zur Bachbrücke Fröbelstraße vor. Eine Umsetzung dieser Variante ist jedoch zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar.• Aufgegriffen wurde ebenso eine Radwegeverbindung von der Olzmannstraße über den Korridor der alten Lehmbahn in das neue Wohngebiet “ Hoferstraße“ bis zur Hoferstraße. In der Planung und Erschließung des Wohngebiets ist diese bereits enthalten.• Ein wichtiges Straßenbauvorhaben der Stadt Zwickau ist auch die Sanierung der Olzmannstraße. Nach Abschluss des Brückenneubaus der DB soll die Straße in mehreren Bauabschnitten grundhaft saniert werden. Vorgesehen ist, bis zur Kreuzung mit der B173 auf beiden Seiten eine Radverkehrsanlage zu integrieren. Weitere Verbesserungen im Zwickauer Radwegenetz wird es ebenso durch den derzeit noch laufenden Ausbau der Verbindung zwischen dem Südblick und der Bülaustraße/ Brander Marktsteig geben.• Auch die Ausschilderungen in Richtung Galgengrund bis zur Kreuzung Bürgerschachtstraße/Fuchsgraben/Erich-Reuter-Weg waren Thema. Diskutiert wurden verschiedene Varianten der Radwegeführung. Die jetzt neu installierte Ausschilderung ist eine abgestimmte, sichere und korrekte Wegeführung. Jedoch stellt sie nicht die gewünschte attraktivste bzw. kürzeste Verbindung dar. Auch eine Sanierung der Bürgerschachtstraße mit der Integration von Radverkehrsanlagen wurde kurz angesprochen.• In der Kritik etlicher Teilnehmer stand die Wegweisung für den Radverkehr über die Saarstraße, über die zurück ins Zentrum gefahren wurde. Für diese Verbindung ist langfristig leider kein Ausbau oder eine Deckensanierung vorgesehen. Hier wurde eine nochmalige Diskussion zur Wegführung angeregt.„Wir sind dankbar, für jeden ernstgemeinten und verwertbaren Hinweis unserer Zwickauer Radfahrer und Fußgänger, um Bestehendes zu optimieren und Planungen entsprechend der Notwendigkeiten und Bedarfe anzupassen. Dabei helfen nicht nur die Einwohnerversammlungen (auf Rädern), sondern auch derartige Umfragen. Sie zeigen uns, ob die Verbesserungen auch bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen, was schon gut läuft und was nicht. Wir bitten also alle Zwickauerinnen und Zwickauer sich ein paar Minuten für die Befragung auf www.fahrradklima-test.de Zeit zu nehmen.“Parallel dazu nimmt das Tiefbauamt gern auch weitere Ideen und Hinweise zur Entwicklung des Radwegenetzes in Zwickau entgegen – entweder telefonisch, per E-Mail oder auf dem Postweg (Stadtverwaltung Zwickau, Tiefbauamt/ Sachgebiet Verkehrsplanung und Bau, Werdauer Straße 62, 08056 Zwickau; Tel.: 0375 836601; E-Mail: tiefbauamt@zwickau.de).Der ADFC-Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und findet im Herbst 2018 zum achten Mal statt. Er wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans gefördert. 2016 haben mehr als 120.000 Bürgerinnen und Bürger mitgemacht und die Situation für Radfahrer in 539 Städten bewertet.Quelle: Presse- und OberbürgermeisterbüroStadtverwaltung Zwickau

Tötungsdelikt in Chemnitz – Ergebnis der Haftprüfungstermine

Tötungsdelikt in Chemnitz – Ergebnis der Haftprüfungstermine

Tötungsdelikt in Chemnitz – Ergebnis der Haftprüfungstermine

  1. Haftbefehl gegen den syrischen BeschuldigtenIm Ergebnis der heutigen Haftprüfungstermine wurde der Haftbefehl gegen den syrischen Tatverdächtigen aufrecht-erhalten. Die Umstände, die den Erlass eines Haftbefehls wegen gemeinschaftlichen Totschlags begründeten, haben sich im Lauf der Ermittlungen gegen ihn noch weiter verdichtet. Zeugen haben diesen Beschuldigten als einen derjenigen erkannt, der ein Messer mit sich führte.
  2. Haftbefehl gegen den irakischen BeschuldigtenDen Haftbefehl wegen gemeinschaftlichen Totschlags ge-gen den irakischen Tatverdächtigen hat das Amtsgericht Chemnitz heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft aufgehoben.Mehrere Indizien hatten zunächst in ihrer Gesamtschau den dringenden Tatverdacht des gemeinschaftlichen Totschlags begründet. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hatte deswegen der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Chemnitz, den Haftbefehl erlassen.So hatten einige der Tatzeugen angegeben, dass unabhängig voneinander zwei Personen zugestochen hatten. Die beiden Beschuldigten sind nach der Auseinandersetzung gemeinsam geflüchtet und wurden unweit vom Tatort festgenommen. Auch wurde mit Hilfe eines Fährtenhundes ein Messer zwischen Tatort und Ort der Festnahme aufgefunden. Es lag daher die Vermutung nahe, dass die beiden Tat-verdächtigen das Messer auf ihrer Flucht weggeworfen hatten.Bei dem aufgefundenen Messer, bei dem es sich zweifelsfrei um eines der Tatwerkzeuge handelt, wurden nach intensiver Untersuchung keine DNA-Spuren des beschuldigten Irakers festgestellt. Allerdings muss ein zweites Messer benutzt worden sein. Dieses konnte trotz intensiver Suche bis-lang nicht aufgefunden werden.Im Ergebnis der heutigen Haftprüfung, in der die Beschuldigten nochmals vernommen wurden und nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen kann von einem dringenden Tatverdacht für ein Tötungsdelikt gegen den irakischen Beschuldigten derzeit nicht weiter ausgegangen werden.Der irakische Beschuldigte bestreitet die Tat. Es gibt keine Zeugen, die gesehen haben, dass er mit einem Messer zugestochen hat. Weiterhin konnten objektive Spuren zu seiner Beteiligung an einem Tötungsdelikt bislang nicht festgestellt werden. Auch die heutige Anhörung der Beschuldigten im Haftprüfungstermin führte zu keinem weiteren Ergebnis.Der Haftbefehl musste deswegen aufgehoben werden. Die Ermittlungen zur Beteiligung des irakischen Beschuldigten an der tätlichen Auseinandersetzung, bei der neben dem getöteten Opfer auch zwei weitere Personen verletzt wurden, werden jedoch intensiv fortgesetzt.Der irakische Beschuldigte wurde nach dem Haftprüfungstermin aus der Untersuchungshaft entlassen. Zu seinem derzeitigen Aufenthaltsort kann ich keine Angaben machen.

Nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen geht die Staatsanwaltschaft Chemnitz davon aus, dass an dem Tötungsdelikt der in Haft befindliche syrische Beschuldigte und ein weiterer flüchtiger irakischer Tatverdächtiger beteiligt waren. Nach Letzterem wird weiter mit Hochdruck gefahndet.Quelle: Staatsanwaltschaft Chemnitz/PD Chemnitz