In der Hoffnung, dass die in der Stadt Zwickau vorgehaltenen Schutzmaßnahmen gegen ein Hochwasser der Mulde nicht zum Einsatz kommen müssen, übten am Vormittag des heutigen Samstags 220 Einsatzkräfte aller Zwickauer Feuerwehren den Ernstfall.

Zum Einsatz kamen an der Pappelkurve das Hochwasserschutzsystem Aquariwa, in der Moseler Straße ein Dammbalkensystem und im weiteren Verlauf bis zum Eingang des Pölbitzer Bades das Schlauchwallsystem. Zudem wurde im Ortsteil Schlunzig der Muldendamm auf einer Länge von 30 m um 30 cm erhöht. Inhalt der Übung war weiterhin, den Kommunikationsablauf zwischen der Einsatzleitung in der Wache der Berufsfeuerwehr, den Abschnittsleitungen in den Gerätehäusern Auerbach und Mosel sowie den Einsatzstellen zu trainieren. Mit dem Ergebnis der Übung zeigt sich der Abteilungsleiter Einsatz, Rettungsdienst und Technik, Nils Eichhorn, welcher zugleich der Einsatzleiter der Übung war, zufrieden. „Es war wichtig diese Übung durchzuführen, um die Abläufe zu optimieren. Die Handhabung der Hochwasserschutzsysteme beherrschten die Einsatzkräfte gut. Bei den zeitlichen Abläufen muss jedoch noch etwas nachgesteuert werden“, so seine zusammenfassende Einschätzung.Quelle: Stadt Zwickau  

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