<p style=”text-align: justify;”>Stuttgart. Auf der legendären Rennstrecke Road America im US-Bundesstaat Wisconsin belegte der beste Porsche 911 RSR im Qualifying Platz vier. Im 15-minütigen Zeittraining der IMSA SportsCar Championship fuhr der Belgier Laurens Vanthoor mit 2:03,114 Minuten seine schnellste Runde. Auf der 6,515 Kilometer langen Strecke beendete Nick Tandy aus Großbritannien im Schwesterauto mit der Startnummer 911 das hart umkämpfte Zeittraining in der Klasse GTLM auf dem achten Rang. In der bedeutendsten Sportwagenserie Nordamerikas teilen sich Vanthoor und der Neuseeländer Earl Bamber im Rennen am Sonntag das Cockpit. Tandy wird nach dem Start zum achten Lauf das Lenkrad an seinen Teamkollegen Patrick Pilet (Frankreich) übergeben.

In der Klasse GTD freute sich Porsche-Werksfahrer Patrick Long (USA) gemeinsam mit Teamkollegin und Porsche Selected Driver Christina Nielsen (DK) über seine zweite Pole-Position in dieser Saison für Wright Motorsports. Der zweite rund 500 PS starke Porsche 911 GT3 R wird vom Team Park Place Motorsports eingesetzt: Patrick Lindsey und Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister qualifizierten sich für Startplatz sechs.

Das Rennen am Sonntag wird um 13.35 Uhr Ortszeit (20.35 Uhr CEST) über zwei Stunden und 40 Minuten ausgetragen. Unter www.imsa.com ist ein Livestream und Livetiming abrufbar.

Stimmen zum Qualifying

Laurens Vanthoor (Porsche 911 RSR #912): „Als Vierter hatten wir einen kleinen Abstand zur Spitze, aber das beunruhigt mich nicht. Das Auto war gut, die Balance hat gepasst. Ich habe eine gute Runde hinbekommen und mit Platz vier bin ich ganz zufrieden.“

Nick Tandy (Porsche 911 RSR #911): „Wir haben uns schon gedacht, dass wir auf dieser Strecke nicht in der ersten Reihe stehen. Trotzdem war es frustrierend. Es lief einfach nicht für uns. Wir hatten einfach nicht das perfekte Set-Up für’s Qualifying. Jetzt müssen wir uns alles genau anschauen, um besser für das Rennen gerüstet zu sein.“

Pascal Zurlinden, Gesamtprojektleiter GT-Werksmotorsport: „Unser Qualifying war nicht das stärkste. Das Ergebnis ist schon etwas enttäuschend für uns. Wir haben noch etwas Arbeit vor uns und müssen uns jetzt auf das Rennen konzentrieren.“

Ergebnis Qualifying

Klasse GTLM1. Hand/Müller (USA/D), Ford GT, 2:02.479 Minuten2. Briscoe/Westbrook (AUS/GB), Ford GT, 2:02.650 Minuten3. Magnussen/Garcia (DK/E), Chevrolet Corvette C7.R, 2:02.746 Minuten4. Vanthoor/Bamber (B/NZ), Porsche 911 RSR, 2:03.114 Minuten5. Gavin/Milner (GB/USA), Chevrolet Corvette C7.R, 2:03.170 Minuten6. Krohn/Edwards (FIN/USA), BMW M8 GTE, 2:03.331 Minuten7. Sims/De Phillippi (GB/USA), BMW M8 GTE, 2:03.645 Minuten8. Tandy/Pilet (GB/F), Porsche 911 RSR, 2:03.673 Minuten

Klasse GTD1. Long/Nielsen (USA/DK), Porsche 911 GT3 R, 2:06.593 Minuten2. Marcelli/Baumann (CAN/A), Lexus RC F GT3, 2:06.850 Minuten3. Sellers/Snow (USA/USA), Lamborghini Huracan GT3, 2:07.226 Minuten4. MacNeil/Jeannette (USA/USA), Ferrari 488 GT3, 2:07.317 Minuten5. Keating/Bleekemolen (USA/NL), Mercedes-AMG GT3, 2:07.561 Minuten6. Lindsey/Bergmeister (USA/D), Porsche 911 GT3 R, 2:07.944 Minuten7. Legge/Parente (GB/P), Acura NSX GT3, 2:08.280 Minuten8. Foley/Auberlen (USA/USA), BMW M6 GT3, 2:08.402 Minuten9. Potter/Lally (USA/USA), Audi R8 LMS GT3, 2:08.947 Minuten10. Marks/Aschenbach (USA/USA), Acura NSX GT3, 2:12.272 Minuten11. Hawksworth/Heinemeier Hansson (GB/DK), Lexus RC F GT312. Piovanetti/Negri (USA/BR), Ferrari 488 GT3Alle Ergebnisse finden Sie unter: https://results.imsa.com

Das ist die IMSA SportsCar ChampionshipDie IMSA SportsCar Championship ist eine Sportwagenrennserie, die seit 2014 in den USA und Kanada ausgetragen wird. Sie ist aus dem Zusammenschluss der American Le Mans Series und der Grand-Am Series entstanden. Sportprototypen und Sportwagen starten dabei in drei verschiedenen Klassen: GTLM (GT Le Mans), GTD (GT Daytona) und P (Prototype). Der Porsche 911 RSR fährt in der Klasse GTLM, der Porsche 911 GT3 R in der Klasse GTD.

Quelle: Porsche Motorsport

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