Einsatzgeschehen zum Jahreswechsel in Chemnitz

Einsatzgeschehen zum Jahreswechsel in Chemnitz

(1) Mehr als 440 Einsätze registrierte das Führungs- und Lagezentrum am Silvester- sowie am Neujahrstag (Stand: 8 Uhr). Davon standen rund 70 Einsätze im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Jahreswechsel. Vor allem Sachbeschädigungen durch Pyrotechnik wurden angezeigt. Darüber hinaus ergab sich in drei Fällen der Verdacht fahrlässiger Brandstiftung. In einem Fall besteht der Verdacht des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion.Das alte Jahr nahm für einen jungen Mann (20) im Erzgebirgskreis kein gutes Ende. Er zog sich offenbar beim Hantieren mit Pyrotechnik schwere Verletzungen zu. Weitergehende Informationen gibt es in Meldungen aus den einzelnen Revierbereichen. (Ki)

Chemnitz OT Schönau – Brand in Wohnung

(2) In der Bahnstraße machte sich am Silvestertag, gegen 9.45 Uhr, der Einsatz von Polizei und Feuerwehr notwendig. In einem Wohnhaus war im Bereich des Dachgeschosses ein Feuer ausgebrochen. 30 Feuerwehrleute waren im Löscheinsatz. Möglicherweise hatte der unbeaufsichtigte Betrieb eines Elektrogerätes zum Band geführt. Personen kamen nicht zu Schaden. Das Haus ist bewohnbar, Angaben zur Höhe des Sachschadens liegen derzeit nicht vor. (Ki)

OT Markersdorf – Wohnungen unter Wasser gesetzt

(3) Zu einem gegen 20 Uhr am Silvesterabend erforderlichen Feuerwehreinsatz in der Otto-Hofmann-Straße wurde die Polizei hinzugezogen. Wie sich herausstellte, hatten sich Unbekannte zunächst in einem Mehrfamilienhaus Zutritt zu einer leer stehenden Wohnung verschafft. In der Küche drehten sie die Wasserhähne auf. Das Wasser überschwemmte zunächst die Wohnung und lief dann in die darunter liegende und bewohnte Wohnung. Dessen Mieter mussten daraufhin ihr Zuhause vorerst verlassen und wurden durch die Wohnungsverwaltung anderweitig untergebracht. Während des Einsatzes wurde bekannt, dass im Nachbarhaus auf gleiche Art und Weise eine leer stehende Wohnung unter Wasser gesetzt wurde. Auch hier wurde die darunter liegende Wohnung eines Mieters in Mitleidenschaft gezogen. Deren Mieter war allerdings nicht anwesend. Die polizeilichen Ermittlungen zu den Tätern laufen. (Ki)

OT Schloßchemnitz – Falsche Tür erwischt?

(4) Weil sie plötzlich einen ungebetenen Schlafgast hatte, rief eine Bewohnerin (42) der Matthesstraße am Neujahrsmorgen die Polizei zu Hilfe. Gegen 5.40 Uhr hatte sich ein Unbekannter zunächst gewaltsam Zutritt zur Wohnung der Frau verschafft. Dann legte er sich zum Schlafen auf ein Sofa. Von der Bewohnerin angesprochen, entschuldigte sich der Mann und verließ die Wohnung. Zurück ließ er neben der verdutzten Frau einen Schaden an der Wohnungstür von rund 100 Euro. (Ki)OT Kappel – Erst Wohnungseinbruch, dann Autodiebstahl(5) In den ersten Stunden des neuen Jahres wurde in eine Wohnung in der Irkutsker Straße eingebrochen. Gestohlen wurde der Schlüssel für einen Audi. Bevor die Täter mit dem in derselben Straße abgestellten Auto im Wert von rund 16.000 Euro wegfuhren, griffen sie sich noch vor der Wohnungstür abgestellte Sportschuhe für rund 100 Euro. (Ki)

OT Sonnenberg – Einbrüche in Autos

(6) In der Hainstraße und in der Gießerstraße waren am Nachmittag des 31. Dezember 2017 Unbekannte in zwei Autos eingebrochen. Nach dem Zerschlagen der Scheibe der Beifahrertür eines in der Hainstraße abgestellten Opel-Kleintransporters nahmen die Täter Bekleidung, Sonnenbrillen sowie Pyrotechnik im Gesamtwert von rund 300 Euro mit. Gut dreimal so hoch wird der Sachschaden geschätzt.Ebenfalls Bekleidung, und diese im Wert von mehreren hundert Euro, wurde aus einem Audi gestohlen, der in der Gießerstraße stand. Hier hatten die Täter eine hintere Seitenscheibe eingeschlagen, um an die Sachen zu kommen. Auf rund 350 Euro beläuft sich der Sachschaden. (Ki)

Quelle: PD Chemnitz

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Einsatzgeschehen zum Jahreswechsel in Chemnitz 1
Raubdelikt in Riesa

Raubdelikt in Riesa

Zeit: 01.01.2018, 01.15 UhrOrt: Riesa, An der EicheDie Geschädigten (w/62, m/65) befanden sich auf dem Heimweg von einer Silvesterveranstaltung. Als die Frau alkoholbedingt „pausieren“ musste, eilten zwei ausländische, männliche Personen herbei. Sie halfen der Frau hoch und begleiteten sieund ihren Mann auf dem weiteren Heimweg. Plötzlich schlugen die Männer jedoch die beiden Geschädigten nieder und raubten der Frau die Handtasche mit Portmonee, Bargeld, EC-Karte und Handy. Anschließend flüchteten sie vom Ort. Die beidenGeschädigten ließen sie leicht verletzt zurück. Eine Nahbereichsfahndung verlief erfolglos.

Quelle: PD Dresden

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Raubdelikt in Riesa 3
Polizeieinsatz Silvester 2017/18 in Leipzig

Polizeieinsatz Silvester 2017/18 in Leipzig

Im gesamten Stadtgebiet begrüßten die Leipziger Bürgerinnen und Bürger das neue Jahr überwiegend friedlich.Im Verlauf des Abends bis hin zu Mitternacht versammelten sich auf dem Augustusplatz etwa 3.000 und auf dem Markt etwa 200 Personen. Sie feierten ruhig und silvestertypisch.Die zwei angemeldeten Versammlungen am Connewitzer Kreuz begannen pünktlich zur angesagten Zeit: von 23:00 Uhr bis 23:30 Uhr „die Partei“ unter dem Motto „Bier statt Böller“ mit ca. 100 Personen und eine Kundgebung „Für das Politische“, die von der „Initiative für Versammlungsfreiheit“ von 23:00 Uhr bis 01:03 Uhr mit sieben Teilnehmern stattfand.Schwerpunkt des polizeilichen Einsatzes war, wie in den letzten Jahren auch, das Connewitzer Kreuz. Dort sammelten sich bis gegen 24:00 Uhr ungefähr 1.000 Personen. Ständig gab es weiteren Zulauf aus allen Richtungen. Zunächst verliefen die Silvesterfeierlichkeiten friedlich. Nachdem auf dem Connewitzer Kreuz verschiedene Gegenstände sowie Mülltonnen angezündet worden waren, wurden zwei Wasserwerfen zum Löschen der Brandherde zum Einsatz gebracht. In diesem Zusammenhang warfen etwa 40 bis 50 Personen Flaschen, Steine und Böller gegen die Fahrzeuge und die eingesetzten Polizeibeamten. Verwarnungen von ihrer Seite blieben wirkungslos. Nach Lautsprecherdurchsagen gab es weitere Widerstandshandlungen, so dass sich in dessen Folge auch ein Wasserwerfereinsatz gegen die Störer erforderlich machte.Mehrere Personen wurden wegen schweren Landfriedensbruchs in Gewahrsam genommen; die weiteren Ermittlungen laufen.Gegen 01:30 Uhr zog sich ein großer Teil der Feiernden vom Connewitzer Kreuz zurück, so dass sich die Lage entspannte.Nach den Feierlichkeiten begannen die Mitarbeiter der Stadtreinigung sofort mit ihrer Arbeit am Connewitzer Kreuz, auf dem Augustusplatz und in der City.

Rund um das Silvestergeschehen mussten die Kameraden der Feuerwehr zu mehreren Bränden ausrücken: Es brannten Mülltonnen in Connewitz, auf der Eisenbahnstraße/Neustädter Straße, vor der Probsteikirche sowie auf der Bornaischen Straße. Zudem gab es einen Dachstuhlbrand in der Biedermannstraße, der durch eine Silvesterrakete ausgelöst worden war und lokal begrenzt blieb. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Auch der Technikraum im Haus des Jugendrechts brannte. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen, ob hier Brandstiftung vorliegt, wurden aufgenommen.Außerdem kamen auch Mitarbeiter des Rettungswesens zum Einsatz, da zwei Männer durch Silvesterböller am Augustusplatz sowie in der Innenstadt schwer verletzt behandelt und in Krankenhäuser gebracht werden mussten. (Hö)

Quelle: PD Leipzig

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Polizeieinsatz Silvester 2017/18 in Leipzig 5
Verletzte durch Feuerwerkskörper in Zwickau

Verletzte durch Feuerwerkskörper in Zwickau

Zwickau – (AH) Am Neujahrsmorgen wurden in der Leipziger Straße/Ecke Kurt-Eisner-Straße bei der Explosion eines Feuerwerkskörpers drei Personen schwer verletzt. Nach bisheriger Kenntnis war einem 50 Jahre alten Mann ein großer Böller in der Hand explodiert. Dabei zog er sich schwerste Handverletzungen zu. Zwei in unmittelbarer Nähe stehende 49 und 61 Jahre alte Männer erlitten schwere Kopfverletzungen.

Quelle: PD Zwickau

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Verletzte durch Feuerwerkskörper in Zwickau 7
Besonders schwerer Fall des Landfriedensbruchs in Dresden

Besonders schwerer Fall des Landfriedensbruchs in Dresden

Zeit: 30.12.2017, 17.35 UhrOrt: Dresden, Haltestelle Hauptbahnhof NordEine Gruppe von 6 Jugendlichen (m/14-17 Jahre alt, Deutsche) war zu Fuß in Richtung Straßenbahnhaltestelle Hauptbahnhof-Nord unterwegs, als sie von einer Gruppe Jugendlicher (ca. 15 Personen, arabisches Aussehen, Nationalität nicht bekannt) grundlos provoziert wurden. Plötzlich fiel die größere Gruppe über die 6 Jugendlichen her und schlugen auf sie ein. Zwei Jugendliche (17, 15) wurden auch mit Stichwaffen (vermutlich Messern) angegriffen. Der 17-Jährige erlitt dabei einen Lungeneinstich und musste schwerverletzt in ein Krankenhausverbracht werden. Die größere Gruppe flüchtete schließlich in Richtung Hauptbahnhof und entkam unerkannt.

Quelle: PD Dresden

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Besonders schwerer Fall des Landfriedensbruchs in Dresden 9