Wilde Begegnungen häufen sich: Polizei mahnt Autofahrer zur Vorsicht

Wilde Begegnungen häufen sich: Polizei mahnt Autofahrer zur Vorsicht(3316) Der Herbst steht unmittelbar vor der Tür und auch das Wild wird wieder aktiver. Gehäuft kann es nunmehr vor allem in den Morgen-, Abend- und Nachstunden zu ungewollten Begegnungen zwischen Tier und Auto auf den Straßen kommen. In den meisten Fällen enden diese Kollisionen zumindest für die Autofahrer ohne Blessuren. Hier ein Auszug der vergangenen 24 Stunden aus den Revierbereichen der PD Chemnitz: Auf der S 201, von Bockendorf kommend in Richtung Hainichen, war am Mittwochabend, gegen 21.25 Uhr, ein 39-Jähriger mit einem Pkw Smart unterwegs. Auf der Strecke querten plötzlich zwei Dachse die Straße. Der 39-Jährige konnte den Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Sachschaden am Smart: Etwa1 000 Euro. Einen Fuchs und einen Waschbär erfasste ein 53-Jähriger mit seinem Pkw Mercedes-Benz am Mittwochabend, gegen 21.40 Uhr, auf der S 51, als er von Pflug kommend in Richtung des Peniger Ortsteils Langenleuba-Oberhain unterwegs war. Sachschaden am Auto: Zirka1 500 Euro. Ein die Nossener Straße (B 101) querendes Wildschwein wurde am Mittwoch, gegen 22.35 Uhr, von einem Pkw BMW erfasst. Der Fahrer hatte die Kollision kurz vor dem Ortseingang Obergruna auf der Strecke zwischen Siebenlehn und Freiberg nicht mehr verhindern können. Sachschaden am BMW: Rund 2 000 Euro. Gleich zwei Autos wurden am Donnerstagmorgen, gegen 6.10 Uhr, auf der S 207 unmittelbar nacheinander in einen Wildunfall verwickelt. Ein 59-Jähriger war mit einem Pkw Kia aus Richtung Neuhausen kommend in Richtung Deutscheinsiedel unterwegs, als plötzlich ein Wildschwein auf die Straße lief. Trotz Gefahrenbremsung kam es zum Zusammenstoß. Das Tier rutschte auf die Gegenfahrbahn, wo es nochmals von einem Pkw Opel (Fahrer: 27) erfasst wurde. Das Schwarzwild erlag an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Sachschaden an beiden Autos: Knapp 12.000 Euro.Im Zusammenhang mit derartigen Unfällen warnt die Polizei zu Beginn der dunklen Jahreszeiten:- Rechnen Sie gerade am Morgen und Abend jederzeit mit plötzlichem Wildwechsel – vor allem im Bereich von Feldern und Wäldern.- Passen sie Ihre Geschwindigkeit gerade bei Dunkelheit den herrschenden Bedingungen an.- Sollte Wild im Scheinwerferlicht auftauchen, empfiehlt es sich, das Lenkrad festzuhalten, abzubremsen und keinesfalls das Fernlicht eingeschaltet lassen, sondern eher die Scheinwerfer abzublenden. Geblendete Tiere bleiben oftmals starr stehen.- Wenn rechtzeitiges Anhalten aussichtslos erscheint, sollte nicht versucht werden, dem Wild durch ruckartige Lenkbewegungen auszuweichen. Die Gefahr ist groß, die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren. Halten Sie das Lenkrad stattdessen fest in beiden Händen, treten Sie das Bremspedal durch, bauen Sie Körperspannung auf und stellen Sie sich so auf den Zusammenprall ein.- Ist es zum Zusammenprall mit Wildtieren gekommen, wählen Sie den Notruf 110, legen Sie sich eine Warnweste an und sichern Sie die Gefahrenstelle weiträumig mit einem hinter dem Fahrzeug aufgestellten Warndreieck (innerorts: ca. 50 Meter zur Unfallstelle, außerorts: etwa 100 Meter zur Unfallstelle) sowie eingeschalteter Warnblinkanlage ab. Auf diese Weise kann die Unfallgefahr für nachfolgende Verkehrsteilnehmer minimiert werden.Quelle: PD ChemnitzHelfen Sie bitte mit, dass es Hit-TV.eu auch morgen noch gibt. Mit 12 € pro Jahr (1 € pro Monat) sichern Sie die Existenz von unabhängigem Journalismus. (weitere Infos unterm Menüpunkt Spenden) Spenden bitte per Paypal: hittveu@googlemail.com oder per Bank an: Hit-TV.eu IBAN: DE36 8707 0024 0047 7901 00  BIC: DEUTDEDBCHE (Deutsche Bank) Buchungstext „Spende“

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