Stuttgart. Auf dem Virginia International Raceway startet der beste Porsche 911 RSR am Sonntag aus der vierten Reihe zum drittletzten Saisonrennen der IMSA SportsCar Championship. Nach seinem ersten Sieg in Lime Rock und dem zweiten Platz auf der Road America wartet auf den 510 PS starken Rennwagen am Sonntag eine weitere schwierige Herausforderung gegen die starke Konkurrenz in der bedeutendsten Sportwagenrennserie Nordamerikas. Im Qualifying auf der 5,263 Kilometer langen Traditionsrennstrecke in der Nähe von Danville im US-Bundesstaat Virginia fuhr Laurens Vanthoor (Belgien) im 911 RSR mit der Startnummer 912 die achtschnellste Zeit. Sein Teamkollege ist Gianmaria Bruni (Italien). Im zweiten vom Porsche GT Team eingesetzten 911 RSR belegte Dirk Werner (Würzburg) mit der Startnummer 911 den neunten Platz. Zusammen mit Patrick Pilet (Frankreich) hat er am 22. Juli den ersten Sieg für den von Porsche Motorsport in Weissach neu entwickelten GT-Renner geholt.

Stimmen zum QualifyingMarco Ujhasi, Gesamtprojektleiter GT-Werksmotorsport: „Das war das erwartet schwierige Qualifying für uns – leider auch mit dem erwarteten Ausgang. Trotzdem sind wir nicht ganz unzufrieden. Das Team hat gut gearbeitet. Wir haben es heute nicht hundertprozentig auf Punkt gebracht, aber beinahe. Im Rennen werden wir jetzt alles daransetzen, einige Plätze auf die Besten gut zu machen. Das wird nicht einfach werden, doch wir werden kämpfen.“Dirk Werner (911 RSR #911): „Dieses Ergebnis ist natürlich nur schwer zu akzeptieren. Auf dieser Strecke kommt es sehr auf die Motorleistung an, und beim Topspeed sehen wir im Moment nicht so gut aus im Vergleich zu unseren Konkurrenten. Das wird sicherlich ein schwieriges Rennen für uns. Wir müssen versuchen, so gut wie möglich durchzukommen und mit einer perfekten Strategie ein paar Plätze gut zu machen. Das muss unser Ziel sein.“Laurens Vanthoor (911 RSR #912): „Das mag jetzt etwas seltsam klingen, doch meine schnellste Runde war fast perfekt. Der 911 RSR hat gut funktioniert, und ich habe keinen Fehler gemacht. Trotzdem war heute nicht viel mehr für uns möglich. Auch im Rennen wird das nicht einfacher werden. Selbst die GTD-Autos sind auf den Geraden nicht viel langsamer als wir und werden nur sehr schwer zu überholen sein.“

Das Rennen startet am Sonntag, 27. August, um 13:35 Uhr Ortszeit (19:35 Uhr MESZ) und dauert 2:40 Stunden. Außerhalb der USA wird es auf www.imsa.com live übertragen.

Ergebnis QualifyingKlasse GTLM1. Hand/Müller (USA/D), Ford GT, 1:40,211 Minuten2. Auberlen/Sims (USA/GB), BMW M6, + 0,204 Sekunden3. Edwards/Tomczyk (USA/D), BMW M6, + 0,2304. Fisichella/Vilander (I/SF), Ferrari 488 GTE, + 0,3955. Gavin/Milner (GB/USA), Corvette, + 0,5476. Garcia/Magnussen (E/DK), Corvette, + 0,5917. Westbrook/Briscoe (GB/USA), Ford GT, + 0,6308. Vanthoor/Bruni (B/I), Porsche 911 RSR, + 1,1289. Pilet/Werner (F/D), Porsche 911 RSR, + 1,780

Klasse GTD1. Mul/Lewis (NL/USA), Lamborghini GT3, 1:43,391 Minuten2. Klingmann/Krohn (D/USA), BMW M6, + 0,230 Sekunden3. Aschenbach/Davis (USA/USA), Audi R8, + 0,3798. Morad/Long (USA/USA), Porsche 911 GT3 R, + 0,75511. Bergmeister/Lindsey (D/USA), Porsche 911 GT3 R, + 1,30613. MacNeil/Jeannette (USA/USA), Porsche 911 GT3 R, + 2,13915. Braun/Bennett (USA/USA), Porsche 911 GT3 R, + 2,715

Quelle: Porsche Motorsport

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