Am vergangenen Donnerstag und Freitag war die Verkehrspolizeiinspektion Chemnitz einmal mehr zur Verbesserung der Sicherheit auf der viel befahrenen BAB 4 unterwegs. Im Zuge der europaweiten TISPOL (Traffic Information System Police)-Kontrollen legten die Beamten zusammen mit Kollegen der Bundespolizei und des Zolls an beiden Tagen ihr Augenmerk auf Reisebusse. Von insgesamt 19 in Deutschland zugelassenen und vier nicht in EU-Ländern zugelassen Bussen, die auf dem Rastplatz „Auerswalder Blick“ inspiziert wurden, mussten die Kontrolleure 16 Reisebusse beanstanden.

26 Verstöße gegen das Fahrpersonalrecht (u.a. Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten oder auch Fahrerkarten nicht mitgeführt), drei Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung (Handy am Steuer, Überschreitung Schallpegelmessung, nicht angelegter Gurt) wurden registriert und zwei Bussen sogar die Weiterfahrt untersagt. Der Grund dafür waren fehlende Warnleuchten, welche die Fahrer aber in der nahen Tankstelle erwerben konnten und schließlich weiterfahren durften. Länger dauerte die Kontrolle eines MAN-Omnibusses und vor allem dessen Fahrers (66). Dieser war nämlich mit einer fremden Fahrerkarte unterwegs. Gegen den 66-Jährigen wird nunmehr wegen des Verdachts der Fälschung beweiserheblicher Daten ermittelt.Alles in allem konnten die Kontrolleure dennoch ein positives Fazit ziehen. Kein Reisebus fiel durch technische Unzulänglichkeiten auf, die potentielle Gefahren im Straßenverkehr für die Insassen der Busse oder andere Verkehrsteilnehmer bedeutet hätten. (Ry)

Quelle: PD Chemnitz

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