Ausstellung lädt noch bis Mitte Oktober zum Ausgraben, Experimentieren und Erforschen ein

Noch bis Sonntag, 15. Oktober 2017, laden die KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum, Lessingstraße 1, kleine und große Spürnasen, Feldforscher und Schatzsucher in die Mitmach-Ausstellung „Bodenschätze. Geschichte(n) aus dem Untergrund“ ein. Informativ, überraschend und interaktiv – diese Ausstellung ist ein Vergnügen für die ganze Familie!

Der Boden ist das größte Museum der Welt. Er vergisst nichts und bewahrt vieles. In dieser Ausstellung können (nicht nur) Kinder (fast) alles über den Boden und das, was im Boden gefunden wird, erfahren und vor allem selbst entdecken. Kleine wie große Bodenforscher erfahren, wie man alte Knochen datiert oder Überreste von Jahrtausend alten Häusern erkennt. In einem großen Sandkasten können sie wie richtige Archäologen ein richtiges Skelett eines Maultieres ausgraben.

„Die Ausstellung hat bisher bei Besuchern und Medien ein sehr gutes Echo gefunden. Die Resonanz war durchweg positiv“, sagt Museumsleiterin Dr. Petra Lewey. „21 Mitmachstationen zeigen anschaulich und spielerisch, was sich hinter dem trockenen Begriff “Boden” alles an Geschichten und Geheimnissen verbirgt.“

Wenn Boden reden könnte, dann würde er uns erzählen, war ihm gut tut und was nicht. Regenwürmer tun gut. Aber Regenwürmer sind ja nicht die einzigen Bodenbewohner. Abermillionen Lebewesen teilen sich diesen Kosmos, doch wie überall gibt es auch hier Störenfriede, Schmarotzer, Abzocker und Trickbetrüger. In der Ausstellung erfährt man auch was im Boden alles so kreucht und fleucht.

Boden hat viel erlebt und kann richtig gut erzählen. Seine Geschichten handeln von Glück und Gefahr, guten Taten und unerfüllten Träumen. In der Ausstellung werden verschiedene Bodenarten mit Stimmen und eigenen Charakteren zum Leben erweckt.

Kinder und Erwachsene können in der interaktiven Erlebnisausstellung selbständig forschen, ausgraben und experimentieren. Über den faszinierenden Weg der Archäologie werden Kinder und Familien mit wichtigen Fragen zur Entstehung und zum Schutz von Böden vertraut gemacht. Wer knifflige Fragen zur Ausstellung beantworten will, kann mit dem Forscherheft auf Entdeckungstour gehen. Wenn alles richtig beantwortet wurde gibt es eine persönliche Forscherurkunde.

 

Programm-Tipps

Neben dem selbstständigen Erkunden der Ausstellung bietet auch das Begleitprogramm Urlaubsspaß und Erlebnisse für die Kleinsten, Mama, Papa, Oma, Opa, Tante oder Onkel:

  • IM BODENSATZ LESEN

am 29. Juli, 11. August und 22. September, 14 bis 17 Uhr

Sprach-Workshop mit Andrea Riedel, Förderstudio Literatur e.V. und Fabia Günther-Sperber, KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum

Boden ist überall! Vor allem liefert er Stoff für eigene Gedichte und Geschichten. Dafür werden in der Ausstellung und im Museumsgarten Boden-Wörter gesammelt, Methoden des kreativen Schreibens erprobt und die Sprachschätze mit Erdfarben illustriert.

  • SCHÄTZE IM UNTERGRUND

am 6. August, 14 bis 17 Uhr

Grabungs-Workshop mit Daniel Jakob, Priesterhäuser Zwickau

Ärmel hoch, die Schatzsuche beginnt: Mit Kellen, Spateln und Pinseln müssen archäologische Befunde freigelegt und anschließend beschrieben werden. Das erfordert Geduld und Geschick. Fachliche Anleitung erhalten junge Archäologen vom Profi.

  • AUF SAND GEBAUT?

am 26. August, 10 bis 13 Uhr

Bau-Workshop mit Daniela Mehlhorn und Torsten Neuber, G.U.B. Ingenieur AG, Zwickau

Bauhelme auf! Es wird mit allerlei Technik gebohrt, geknetet und gesiebt: Denn bevor überhaupt ein Haus, eine Sporthalle oder ein Museum gebaut werden kann, muss der Boden genau unter die Lupe genommen werden. Junge Bodenforscher erwartet eine spannende Reise in den Untergrund.

  • BODEN-FEST

am 13. Oktober, 17 bis 21 Uhr

Der Abschluss der Ausstellung wird mit Spaß und Spiel gefeiert! Bitte Taschenlampen mitbringen. Eintritt frei!

 

Anmeldung

Schnell sein, dabei sein! Zu den Workshops gibt es nur begrenzt Plätze. Es wird daher um Voranmeldung gebeten! Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro (inkl. Ausstellungsbesuch und Forscherheft).

 Quelle: Stadt Zwickau

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