Anlässlich des 90. Geburtstages des Nürburgrings fanden am vergangenen Wochenende die Nürburgring Classics statt. Bei bestem Eifelwetter boten die knapp 800 Fahrer und Fahrerinnen den Zuschauern jede Menge Sehenswertes auf und abseits der Rennstrecke. Wirklich jeder, der eine Affinität zum historischen Motorsport besitzt, kam auf seine vollen Kosten.

Den Start in das ereignisreiche und historische Wochenende stellten am vergangenen Freitag die ersten Zeittrainings sowie Test- und Einstellfahrten diverser Rennserien dar. Hierbei zeigte sich schon die große Motivation und Freude der Fahrer, dass es endlich losging. Neben den historischen GT-  und Tourenwagenfahrzeugen der konnten auch zum ersten Mal die historischen Formel2 Fahrzeuge und die Motorräder aus den Jahren 1927-1950 auf die Strecke.Ebenfalls boten die Veranstalter die Möglichkeit mit seinem eigenen straßenzugelassenen Fahrzeug an Gleichmäßigkeitsfahrten auf dem Nürburgring teilzunehmen.  Auch hier konnten die Zuschauer ein vielfältig gut gefülltes Starterfeld genießen.Am Samstag stieg die Spannung bei den einzelnen Teams und Fahrern an, da die ersten Rennen auf dem Programm standen. Neben dem Kampf der Zwerge, der Gentle Drivers Trophy sowie den historischen Formelfahrzeugen fand im abendlichen Verlauf der erste Lauf der 100 Meilen Trophy auf der Grand-Prix-Strecke an, der in zwei Teile unterteilt wurde. Insgesamt konnten sich die Zuschauer an diesem Tag an acht spannenden und unterschiedlichen Rennen erfreuen.Das Highlight des Wochenendes stellte das Rennen der Tourenwagen Classics und das gemeinsame drei Stunden Rennen der Youngtimer Trophy und des FHR-Langstrecken-Cups dar. Die Fahrer des dreistündigen Ritts durch die Grüne Hölle wandelten auf den Spuren von Rudolf Caracciola, der vor 90 Jahren das Eröffnungsrennen für sich entscheiden konnte. Nicht wie einst Rudolf Caracciola auf einem Mercedes-Benz Type S, sondern auf einem Porsche 911 Carrera RSR sicherten sich Edgar Salewsky und Wolfgang Destree den sonntäglichen Sieg des drei Stunden Rennens. Quelle: Tobias Dreps für Hit-TVBilder: Moments of speed – Motorsport Photography

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