Chemnitz OT Lutherviertel/OT Altchemnitz – Mutmaßlicher Buntmetalldieb innerhalb weniger Stunden zwei Mal erwischt

(1489) Nach dem Anruf eines Anwohners der Wartburgstraße konnten Polizisten am Samstagvormittag zwei mutmaßliche Buntmetalldiebe stellen. Kurz vor 10 Uhr hatte der Anwohner beobachtet, wie Gestalten durch ein Kellerfenster in ein leer stehendes Wohnhaus eingestiegen sind. Kurz darauf eintreffende Polizisten hörten Geräusche im Haus und gingen diesen nach. Im 3. Stockwerk wurde ein 33-Jähriger festgestellt. In seinem Rucksack hatte er verschiedene Werkzeuge und abgeschnittene Kabel. Im Dachgeschoss stießen die Beamten auf einen 30-Jährigen. Auch er hatte Werkzeug sowie Buntmetall dabei. Beide Männer wurden vorläufig festgenommen, die Gegenstände sichergestellt. Nach den polizeilichen Maßnahmen konnten sie am Nachmittag das Polizeirevier verlassen. Am Sonntagmorgen, gegen 5.30 Uhr, gelang es Polizisten nach einem Zeugenhinweis, zwei Männer (33, 42) in der Paul-Gruner-Straße auf einem Firmengelände zu stellen. Einer von ihnen war der 33-Jährige vom Vortag. Das Buntmetall, das sie dabei hatten, Werkzeuge und Handschuhe des 42-Jährigen wurden sichergestellt. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden entlassen. Die Ermittlungen in beiden Fällen laufen weiter.

Chemnitz Stadtgebiet – Anzeigen wegen Kellereinbrüchen hielten Polizei in Atem

(1490) Am Samstag hielten Anzeigen wegen Kellereinbrüchen die Chemnitzer Polizei seit dem Morgen in Atem. Ab 7 Uhr wurden an insgesamt sieben Tatorten Anzeigen aufgenommen. Insgesamt waren 19 Keller betroffen. Dazu kamen noch zwei Tatorte, an denen in insgesamt fünf Abstellkammern in einem Treppenhaus bzw. auf einem Hausboden eingebrochen worden war. In noch nicht allen Fällen ist bekannt, ob die Täter bzw. was sie mitgenommen haben. Bisher steht fest, dass mehrfach Werkzeuge gestohlen wurden. Auch Elektrogeräte, Kindersachen (Fahrrad, Bett, Bekleidung) sowie Spirituosen sind weg.Die Tatorte befinden sich in der Emil-Rosennow-Straße, Weststraße, Charlottenstraße, Winklerstraße, Dürerstraße, Wolgograder Allee,Gießestraße, Ernst-Enge-Straße und Tschaikowskistraße.

Außerdem wurde ein Einbruch in einen in einem Nebengelass im Hinterhof befindlichen Fahrradraum in der Uhlandstraße angezeigt. Hier wurde ein Fahrrad im Wert von rund 2 800 Euro gestohlen. Es handelt sich um ein Mountainbike „Stevens“ in Grün/Schwarz/Weiß.Am Tatort in der Weststraße mussten die Anzeige aufnehmenden Polizisten feststellen, dass die Einbrecher zwei Kellerfenster ausgehängt hatten und dann eingestiegen waren. Das war möglich, weil die Fenster zuvor gekippt gewesen waren. In der Emil-Rosenow-Straße waren die Türen zu den Kellergänge nicht verschlossen, obwohl diese mit Sicherheitsschlössern versehen sind.

Jeder Kellernutzer kann schon einiges tun, um Dieben ihr Tun zumindest wesentlich zu erschweren. Hier einige Hinweise und Tipps in punkto sichere Kellerräume: Generell ist zu sagen, dass Keller und Böden nicht zum Aufbewahren von Wertgegenständen geeignet sind. effektiver Sichtschutz an der Kellertür. die Inhalte von Abstellkammern/Kellergelasse müssen durch den Nutzer mit der eigenen Hausratversicherung abgestimmt werden Vor allem hochwertige Fahrräder sollten man nicht nur Abstellen, sondern mit einem dem Wert des Rades entsprechenden Schloss sichern und möglichst zusätzlich an Mauerwerk oder Einbauten anschließen. Geprüfte Riegel und Hangschlösser (gibt es auch mit Zylinder gleichschließend inklusive Wohnungstürzylinder) einsetzen Lattenverschläge sollten nach Möglichkeit mit Kanthölzern stabilisiert werden (mit Einverständnis des Eigentümers). In kurzen Abständen den Keller kontrollieren und hier auf Nachbarschaftshilfe setzen. Sollten Fremde ins Haus wollen oder im Haus festgestellt werden, keine Scheu haben diese anzusprechen.Dies hatte eine Hausbewohnerin der Tschaikowskistraße getan. Sie sprach am Vortag eine unbekannte junge Frau im Innenhof des Hauses an und verwies sie von dort, nachdem die Unbekannte angab, auf eine Bekannte zu warten. Bei der nachträglichen Befragung von Hausbewohnern hatte niemand solch eine Frau erwartet.Darüber hinaus kann man sich in der Polizeilichen Beratungsstelle sowie über www.polizei-beratung.de zum Einbruchsschutz informieren.

Quelle: PD Chemnitz

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