Tour de Corse 2017 – Vier Rally`s, Vier verschiedene Gewinner, Vier verschiedener Hersteller!

Tour de Corse 2017 – Vier Rally`s, Vier verschiedene Gewinner, Vier verschiedener Hersteller!

Hyundai’s Thierry Neuville und Nicolas Gilsoul gewannen die Rallye de France-Tour de Corse und feierten ihren Jungfernsieg bei der FIA World Rally Championship 2017. Sébastien Ogier und Julien Ingrassia konnten sich von den frühren elektrischen Problemen wieder erholen und konnten sich wieder auf die zweite Position vor Dani Sordo und Marc Martí vorarbeiten.Unerwartet behauptete Ogier den ersten Sieg für ein M-Sport gebautes WRC-Auto zum Saison-Start in Monte-Carlo, trotz begrenzter Testzeit nach seinem Wechsel zum britischen Team. Toyota schockte dann die Rallye-Welt, als Jari-Matti Latvala den Sieg des japanischen Herstellers bei dem erst zweiten Event in der Meisterschaft nach 17 Jahren aus der Spitzenklasse des Sports behauptete. Das mehrfache Meisterschafts-Citroën-Team setzte dann fort, um zu beweisen, dass es auch noch siegfähig ist, als Kris Meeke einen dramatischen Sieg in Mexiko errang.“Das ist genau das, was wir hofften, dass die neuen Autos und Regulierungen bewirken würden“, sagte Jarmo Mahonen, FIA Rally Director. „Wir haben in vielen Jahren noch keinen solchen Wettkampf gesehen und sind in jedes Event gegangen, dass feststand, welche Mannschaft gewinnen würde. Citroën, M-Sport, Hyundai und Toyota haben dynamische und individuelle Autos entwickelt, die Show ist spektakulär gewesen und ich bin fest davon überzeugt, dass wir dieses Niveau des Wettbewerbs während der ganzen Saison weiterhin sehen werden. „Der letzte Tag des Wettbewerbs auf der Tour de Corse beinhaltete nur zwei Etappen, aber es begann mit der längsten der Rallye, die 53,78 Kilometer von Antisanti nach Poggio di Nazza laufen. Neuville startete den Tag mit einem unerwarteten 38,9 Sekunden Vorsprung über Ogier, nachdem der Franzose in der letzten Phase des Samstags die Zeit hatte, als sein Fiesta WRC den Hydraulikdruck verlor. Neuville fuhr durch den heutigen Start und profitierte weiter, als Ogier mit noch mehr Problemen handeln musste und weitere 20 Sekunden mit einem immer wieder aufkommendem elektrischen Problem verlor. Infolgedessen rutschte er auf den dritten, 2 ,5 Sekunden hinter Dani Sordo.Der Kampf hinter dem führenden Trio war auch intensiv, Craig Breen gelang es, Latvala für den vierten Platz zu überholen. Neuville war in der letzten Etappe der fünft schnellste, um den Sieg um 54,7 Sekunden zu behaupten.Ogier, der es irgendwie gelungen war, die Reparaturen zwischen den beiden Wertungsprüfungen zu beheben, war wieder in Form und obwohl er die Power Stage nicht gewann, zog wieder an Sordo vorbei, um den zweiten Platz zurückzugewinnen. Sordo war aber mit dem Dritten zufrieden und machte es zu einem doppelten Podium für Hyundai.Latvala ging auf einen „verrückten Angriff“ und fuhr vor Breen und nahm den Power Stage-Sieg und fünf weitere wertvolle Punkte. Breen, nur ein Zehntel Sekunde hinter sich, war auch mit dem Fünftel mit so wenigen Asphalt-Ereignissen glücklich, auch wenn man bedenkt, dass es erst seine zweite Rallye im 2017 C3 WRC war. Hayden Paddon rundete die Top-Sechs-Gruppe von WRC Fahrern ab. Rallye de France-Tour de Corse – Endergebnis

1.   Thierry Neuville / Nicolas Gilsoul Hyundai i20 Coupe WRC 3hr 22min 53.4sec
2.   Sébastien Ogier / Julien Ingrassia Ford Fiesta WRC 3hr 23min 48.1sec
3.   Dani Sordo / Marc Marti Hyundai i20 Coupe WRC 3hr 23min 49.4sec
4.   Jari-Matti Latvala / Miikka Anttila Toyota Yaris WRC 3hr 24min 03.0sec
5.   Craig Breen / Scott Martin Citroën C3 WRC 3hr 24min 03.1sec
6.   Hayden Paddon / John Kennard Hyundai i20 Coupe WRC 3hr 25min 09.7sec
7.   Andreas  Mikkelsen / Anders Jæger Škoda Fabia R5 3hr 31min 04.1sec
8.   Teemu Suninen / Mikko Markkula Ford Fiesta R5 3hr 32min 10.4sec
9.   Stéphane Sarrazin / Jacques Julien Renucci Škoda Fabia R5 3hr 32min 17.0sec
10. Yohan Rossel / Benoit Fulcrand Citroën DS3 R5 3hr 35min 50.5sec

 Bild: Quelle: FIAQuelle Bericht: FIA/Kai Schaub-Schäfer für Hit-TV.eu

Betrunken mit dem Drahtesel unterwegs in Hohenstein-Ernstthal

Betrunken mit dem Drahtesel unterwegs in Hohenstein-Ernstthal

Hohenstein-Ernstthal – (ta) In den Abendstunden des Samstags wurde auf dem Zillplatz ein 26-Jahre alter Fahrradfahrer durch die Polizei kontrolliert und festgestellt, dass er erheblich unter Alkoholeinwirkung stand. Ein Alkoholtest erbrachte 1,62 Promille. Eine Blutentnahme war die Folge sowie eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

Quelle: PD Zwickau

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Betrunken mit dem Drahtesel unterwegs in Hohenstein-Ernstthal 1
Unfallflucht – Zeugen gesucht in Zwickau

Unfallflucht – Zeugen gesucht in Zwickau

Zwickau – (ta) Am Samstag um 22:30 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall als eine 50-jährige Fußgängerin die Werdauer Straße in Höhe der Aral Tankstelle überquerte. Kurz bevor sie den gegenüberliegenden Fußweg erreichte, wurde sie durch ein stadtauswärts fahrendes unbekanntes Fahrzeug erfasst. In der Folge kam die Passantin zu Sturz. Das Fahrzeug verließ unerlaubt den Unfallort. Die Fußgängerin wurde verletzt und in ein Krankenhaus eingewiesen. Der Verkehrsunfalldienst bittet um Zeugenhinweise, Telefon 03765 500.

Quelle: PD Zwickau

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Unfallflucht – Zeugen gesucht in Zwickau 3
Sachbeschädigung durch Graffiti in Auerbach

Sachbeschädigung durch Graffiti in Auerbach

Auerbach – (ta) In der Zeit von Freitag zu Samstagvormittag wurden in der Garagenanlage Am Feldschlößchen mehrere Garagen sowie Fernwärmeleitungen mittels schwarzer Farbe besprüht. Es entstand ein Schaden von 1.000 Euro. Hinweise nimmt die Polizei in Auerbach, Telefon 03744 25550, entgegen.

Quelle: PD Zwickau

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Sachbeschädigung durch Graffiti in Auerbach 5
Auftaktwochenende des ADAC MX Masters:  WM-Fahrer Jorge Prado brilliert beim Qualifying

Auftaktwochenende des ADAC MX Masters: WM-Fahrer Jorge Prado brilliert beim Qualifying

  • Lokalmatador Christian Brockel startet von Position acht in die Rennen
  • Miro Sihvonen aus Finnland überzeugt mit Bestzeit im ADAC MX Youngster Cup
  • Erfreulich große Teilnehmerzahl an Zwei-Takt-Piloten in Klasse zwei
  • Max Palsson aus Schweden Schnellster im ADAC MX Junior Cup

Fürstlich Drehna. Laute Motoren, hochmotivierte Piloten, adrenalingeladene Action: Die sechsmonatige Motocross-Pause ist endlich beendet, am Samstag wurde beim MSC Fürstlich Drehna im brandenburgischen Dahme-Spreewald-Kreis die 13. Saison des ADAC MX Masters eingeläutet. Zum Auftakt haben sich insgesamt 233 Piloten aus 27 Nationen angemeldet, davon 77 Fahrer für den ADAC MX Junior Cup, 86 Piloten für den ADAC MX Youngster Cup sowie 70 Profis für die Königsklasse der Big Boys. Bei den Qualifikationstrainings am Samstag trennte sich allerdings die Spreu vom Weizen, jeder Fahrer aller drei Klassen kämpfte auf der 1.650 Meter langen Tiefsandstrecke darum, einen der jeweils 40 Startplätze für die Wertungsläufe am Sonntag zu ergattern. Beim ADAC MX Masters war der spanische WM-Fahrer Jorge Prado (16, Red Bull KTM Factory Racing Team) am Schnellsten. Der junge Galizier, der erst vor ein paar Wochen mit einem Podiumsplatz beim WM-Stopp in Argentinien Schlagzeilen gemacht hatte, fuhr eine Bestzeit von 1:48:268 Minuten. Damit darf sich das MX-Talent am Sonntag vor dem Dänen Nikolaj Larsen (26, KTM) und dem Belgier Cedric Grobben (21, KTM) einen Startplatz aussuchen. „Ich war vor fünf Jahren das erste Mal in Fürstlich Drehna und bin hier zu der Zeit mein erstes Sandrennen gefahren. Obwohl ich die Strecke damals schon sehr mochte, wurde sie seither noch mehr optimiert, was mir sehr gut gefällt. Der Track ist ziemlich tough, gleichzeitig aber auch sicher für die Fahrer, sodass es viel Spaß macht, hier zu fahren und ich viele Erfahrungen für meine WM-Teilnahme sammeln kann“, resümierte Prado.

Lokalmatador Christian Brockel (33, KTM GST Berlin) startet von Position acht in die Rennen auf seiner Heimatstrecke. Ein Ergebnis, mit dem der Brandenburger aus Petershagen, der hier in Fürstlich Drehna von seiner Frau Annett, seinen beiden Kindern und seinen Freunden angefeuert wird, aber nicht wirklich zufrieden ist. „Ich wollte die Bestzeit in meiner Gruppe holen, um zu zeigen, dass ich alle Voraussetzungen erfülle, um bei den Rennen am Sonntag aufs Podium zu fahren. Ich stand mir nur leider selber im Weg und wollte die Leistung am Ende auf Biegen und Brechen abrufen, was nicht funktioniert hat. Ein kleiner Trost ist wenigstens, dass ich in der Qualifikation noch nie wirklich gut war, dafür jedoch in den Wertungsläufen immer vorne mitmischen konnte“, so der Deutsche Meister von 2014 und 2015.

ADAC MX Youngster Cup

Im ADAC MX Youngster Cup machte der Finne Miro Sihvonen (18, Diga Junior Racing Team, KTM) von sich reden. Der 18-Jährige, der im vergangenen Jahr als Rookie in die ADAC MX Masters-Rennserie eingestiegen war und direkt als Vize-Champion in Klasse zwei überzeugt hatte, lenkte direkt beim Saisonauftakt mit einer Bestzeit von 1:49:390 Minuten wieder alle Aufmerksamkeit auf sich. Somit hätte das erste von insgesamt sieben Rennwochenenden für den Skandinavier gar nicht besser starten können. „Die Strecke hier in Fürstlich Drehna gehört in der Masters-Rennserie zu meinen Favoriten. Ich konnte zwar heute noch nicht so gut pushen, da ich ein neues Motorrad habe und damit noch kein Rennen gefahren bin, dafür gebe ich dann am Rennsonntag Gas, weil ich durch das Freie Training und das Qualifying jetzt ein ganz gutes Gefühl für mein Bike bekommen habe. Zudem fühle ich mich 2017 natürlich noch mal sicherer als letztes Jahr, da ich nun schon weiß, was mich hier erwartet“, erklärte der 18-Jährige. Und fügte dann noch hinzu: „Eins kann ich jetzt schon versprechen: Dieses Jahr werde ich mich nicht wieder vom obersten Platz auf dem Siegertreppchen stoßen lassen, ich bin von Anfang an auf Titelkurs“. Sihvonen hatte 2016 die Meisterschaft im ADAC MX Youngster Cup fortlaufend angeführt, wurde zum Saisonende jedoch noch knapp von dem Niederländer Bas Vaessen (18, Team Suzuki World MX2) überholt. Zweiter beim Qualifying im ADAC MX Youngster Cup in Fürstlich Drehna wurde der Däne Nichlas Bjerregaard (20, Team Classic Oil / SHR Motorsports, Yamaha), als Dritter konnte sich der Franzose Zachary Pichon (16, Team Suzuki World MX2) freuen. Die Lokalmatadore Nico Adler (18, ADAC Sachsen e.V., KTM) und Maximilian Spies (13, ADAC Berlin-Brandenburg e.V., Husqvarna) konnten sich nicht qualifizieren.

Besonders erfreulich war in Klasse zwei übrigens die rege Teilnahme der Zwei-Takt-Piloten, die es mit ihren 125ccm-Zwei-Takt-Bikes auf der anspruchsvollen Sandstrecke nicht leicht hatten. Bei der ersten Veranstaltung des diesjährigen ADAC MX Masters hatten sich mit 20 jungen MX-Talenten rund 15 Zwei-Takt-Fahrer mehr als im Vorjahr angemeldet, was für die Initiative, die Zwei-Takter mehr zu unterstützen, ein tolles Ergebnis ist. Seit dieser Saison können sich über das Last Chance Race nicht mehr wie bisher nur sechs Fahrer für den Rennsonntag nachqualifizieren. Stattdessen bekommen die fünf besten Zwei-Takt- und die fünf besten Vier-Takt-Piloten die Möglichkeit, bei den Wertungsläufen ebenfalls ans Startgatter zu rollen.

ADAC MX Junior Cup

Das Qualifying im ADAC MX Junior Cup konnte der Schwede Max Palsson (14, KTM) für sich entscheiden. Der 14 Jahre alte KTM-Pilot war mit einer Zeit von 2:01:493 rund zwei Sekunden schneller als sein Konkurrent Nick Domann (14, KTM) und sicherte sich somit die Poleposition für die Rennen am Sonntag. „Für mich ist es mein erstes Jahr bei der ADAC MX Masters-Serie, daher freut es mich unheimlich, dass ich hier gleich so überzeugen konnte. Ich mag die vielen Sprünge und die Kurvenverläufe, zudem liegen mir Sandstrecken, sodass ich mich direkt wohlgefühlt habe“, meinte der junge Skandinavier. Dritter wurde der Däne Rasmus Pedersen (13, KTM).

Programm

Der MSC Fürstlich Drehna ist seit 2006 traditionell Ausrichter des ADAC MX Masters-Auftaktwochenendes. Für das diesjährige Event haben sich rund 300 Helfer eingesetzt, um das Gelände des 1979 gegründeten Clubs in ein Motocross-Festival zu verwandeln. Für die Kinder ist mit einem Rahmenprogramm aus ADAC Young Generation Suzuki Quadparcours, ADAC MX Academy-Stand und ADAC Unfallschutz Kinderhüpfburg für jede Menge Abwechslung gesorgt, Erwachsene kommen bei der Party im Festzelt am Abend sowie durch diverse Gastronomie- und Fanstände abseits des Renngeschehens auf ihre Kosten. Am Sonntag findet zudem noch von 12.15 bis 12.45 Uhr eine Autogrammstunde mit den Top-Stars des ADAC MX Masters statt. In Fürstlich Drehna mit dabei sind der WM-Pilot Jorge Prado, der Lokalmatador Christian Brockel, der dreifache ADAC MX Masters-Champion Dennis Ullrich sowie die beiden MX-Talente Angus Heidecke (26, KTM Sarholz Racing Team) und Henry Jacobi (20, STC Racing). Das Ticket für den Sonntag kostet für Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene 25 Euro, Besucher bis 16 Jahre haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt.

Quelle: ADAC Motorsport

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