Bad Elster/CVG. Bad Elster begrüßt den Frühling in den Königlichen Anlagen mit keinem geringerem als dem großen Wolfgang Amadeus Mozart. Der Esprit und die Genialität des großen Komponisten spiegelt sich dabei in den verschiedensten Bühnenprogrammen der Kultur- und Festspielstadt wieder und bieten so jedem Aufenthalt eine klangvolle Note! Hier daher unsere von Mozart inspirierten Programmtipps für die Woche vom 27. März bis 2. April:

Am Dienstag, den 28. März laden die beiden Reisefotografen Sigrid Wolf- Feix und Rainer Feix um 19.30 Uhr zu ihrer Dia-Multivisionsschau »Island – Symphonie aus Feuer und Eis« in das Königliche Kurhaus Bad Elster ein. Auf vier Reisen und insgesamt 27.500 Kilometern erkundeten die beiden Island – im Winter, im Herbst und im Sommer. Ihre Eindrücke präsentieren sie nun in einer atemberaubenden Bilderschau. Island, diese raue, wilde, schwarze Vulkaninsel, die hoch im Norden, verloren im sturmumtosten Ozean liegt, ist vielleicht Europas letztes Abenteuer. Menschenleere Weite, ewiges Eis, tosende Wasserfälle, rauchende Vulkane, schwarze und weiße Sandstrände, wilde Gebirgslandschaften – eine Insel der Extreme. Im Allradfahrzeug unterwegs zu sein, Auge in Auge mit den Naturgewalten, in einer Landschaft, die manchmal noch an die Entstehung der Erde erinnert, das macht für viele Island-Fans den wahren Reiz dieser Vulkaninsel aus. Diese imposante Bilderreise führt von den Vogelparadiesen der Westfjorde bis zur sagenumwobenen Halbinsel Snaefellsnes, von Kraterseen, über rauchenden Fumalrolen zu fauchenden Geysiren bis hin zu den atemberaubenden Gletscherlandschaften des Südens, von den Vestmannaeyar Inseln bis Landmannalaugar. Eine Reise in epische, wilde Landschaften!

Am Mittwoch, den 29. März gastiert das renommierte Ensemble des Concilium Musicum aus der Musikmetropole Wien um 19.30 Uhr mit einem Konzert auf Originalinstrumenten im König Albert Theater und zeigt somit stückweit Verwandtschaften zwischen Wien und der Kulturmetropole Bad Elster. Das renommierte Kammerorchester unter der Leitung von Christoph Angerer begibt sich mit Werke der Wiener Klassik auf die Spuren einiger Schüler Mozarts. Mozart sagte über sich selbst, dass er nur wegen des zu verdienenden Geldes unterrichte – konnte es da zu einem pädagogischen Impetus kommen? Franz Xaver Süßmayer, der das Requiem fertigstellte und darunter Mozarts Unterschrift fälschte, hatte zu dessen Lebzeiten bereits die Rezitative zu »La Clemenza di Tito« bearbeitet. Ein Lieblingsschüler war Thomas Attwood, der als Azubi wohl am meisten von Mozart profitierte und 1795 Organist der St. Pauls Cathedral und der Privatkapelle König Georg IV. von England wurde. Franz Jakob Freystädtler wurde von Wolfgang Amadeus mit Abschriften seiner Werke betraut und war das Vorbild für den Titelheld der Mozart-Posse »Der Salzburgerlump in Wien« KV 509b. Zweifellos hatte Johann Nepomuk Hummel, der als Schüler jahrelang im Haushalt Mozarts lebte, die größte eigene Entwicklungslinie. Als Wunderkind bereiste er halb Europa, studierte außerdem auch bei Antonio Salieri und Joseph Haydn, wurde 1804 dessen Nachfolger beim Fürsten Esterházy in Eisenstadt und später Hofkapellmeister in Weimar. Sein höchst virtuoser pianistischer Stil beeinflusste immerhin noch den jungen Chopin.

Am Donnerstag, den 30. März gastiert die Brass Band des Julius-Mosen-Gymnasiums Oelsnitz/V. um 19.30 Uhr im Rahmen der Reihe JUNGES PODIUM mit einem Big-Band-Konzert anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens im König Albert Theater Bad Elster. Seit 40 Jahren begeistert die Big Band des Julius-Mosen-Gymnasiums aus dem benachbarten Oelsnitz/V. eine große Zuhörerschaft aller Generationen. Das muss natürlich gefeiert werden! Dabei wird sich das 60-köpfige Orchester mit Schülern der Klassenstufen 6 bis 12 mit einem unterhaltsamen Konzert aus Klassik über Pop bis Rock augenzwinkernd selbst feiern. Zusätzlich werden verschiedene Solobeiträge einzelner Schülerinnen und Schüler das Programm abrunden. Bandleader Ralf Fengler wird das Set wieder äußerst unterhaltsam mit Episoden und Anekdoten der Bandhistorie auflockern. Das Ensemble wurde bei Wettbewerben mehrfach als Preisträger ausgezeichnet. Höhepunkte in der Orchestergeschichte waren vier Reisen nach Südtirol, eine Reise nach Finnland und begeisternde Konzerte im König Albert Theater Bad Elster. Das Ensemble wurde bei Wettbewerben mehrfach als Preisträger ausgezeichnet. Heute hat das Orchester ca. 20 Auftritte im Jahr zu den verschiedensten Gelegenheiten. Höhepunkte in der Orchestergeschichte waren vier Reisen nach Südtirol und eine Reise nach Finnland. Mit großem Erfolg hat die Mosen’s Brass Band im Jahr 2011 den Freistaat Sachsen bei der offiziellen Feier zum Tag der deutschen Einheit in Villingen-Schwenningen vertreten.

  1. TIPP DER WOCHE:

Im Rahmen der Chursächsischen Mozartwochen gastiert am Freitag, den 31. März das international vielbeachtete Ensemble »MoZuluArt« gemeinsam mit dem Ambassade Streichquartett der Wiener Symphoniker um 19.30 Uhr im König Albert Theater Bad Elster. Die drei kräftigen Stimmen der Südafrikaner Vusa, Ramadu und Blessings, das Streichquartett der Wiener Symphoniker und Roland Guggenbichler am Klavier schaffen den Klang von MoZuluArt: Eine einzigartige Verbindung aus traditionell-afrikanischer Vokalmusik und Klassik. So klingt es, wenn Mozart das gemütliche Umfeld Wiens verlässt und sich am pulsierenden Rhythmus der Ndebele und Zulu infiziert. Gewachsen durch Konzerte in Afrika, Europa und Amerika wird der Klang mit einer solchen Souveränität, Wärme, Genauigkeit und emotionaler Hingabe umgesetzt, dass es undenkbar erscheint, dass klassische und afrikanische Musik nicht schon immer in Beziehung standen. Dabei finden neben Wolfgang Amadeus Mozart auch Maurice Ravel, Joseph Haydn und Johann Sebastian Bach Eingang in den so hell und vielfältig strahlenden MoZuluArt-Klangkosmos.

Im Rahmen der Mozartwochen Bad Elsters gastiert am Sonnabend, den 1. April um 19.30 Uhr die beliebte Schauspielerin Andrea Sawatzki mit einer Lesung aus ihrem aktuellen Buch »Ihr seid natürlich eingeladen« im König Albert Theater. Kein Aprilscherz: Vorhang auf für Andrea Sawatzki! Neben ihrer wohl bekanntesten Rolle als Tatort-Kommissarin Charlotte Sänger hat sie bereits in über 60 weiteren Rollen gezeigt, dass sie nahezu alles spielen kann. Zu ihrer künstlerischen Ausdruckskraft gehört aber auch, dass Andrea Sawatzki erfolgreich als Autorin arbeitet. Nach mehreren Bestsellern erschien mit »Der Blick fremder Augen« auch ihr erster Kriminalroman. Ihr neuestes Werk widmet sich nun ganz einem wohl inszenierten Hochzeitschaos à la Andrea Sawatzki. Nach zwei Bestsellern um die Familie Bundschuh folgt Andrea Sawatzkis neuer Roman um ihre leidgeprüfte Heldin Gundula: Ihr Ältester hat sich verliebt und kündigt unvermutet eine Hochzeit an. Doch niemand kennt seine zukünftige Frau. Nur eins ist klar: Gefeiert wird im Garten seiner Eltern, die sich um Gelassenheit und Weltoffenheit bemühen. Tatsächlich aber sind sie schockiert, denn ihre Schwiegertochter ist Afroamerikanerin, hört auf den Namen Imene und stammt aus Detroit. Da wird dann vor allem Gerald gefordert sein, der behauptet, sattelfest im Englischen zu sein. Ein tragischer Irrtum, der nicht der letzte ist, dem seine Frau Gundula aufsitzt: Aus dem kleinen Kreis der Gäste wird schnell ein größerer, zu dem auch die unerwarteten Mitreisenden der Schwiegertochter gehören – natürlich mit der ganzen Verwandtschaft!

  1. TIPP DER WOCHE:

Am Sonntag, den 2. April entführen die Medlz aus Dresden ihre Gäste um 19.00 Uhr zu einem besonderen Gesangserlebnis in das König Albert Theater Bad Elster: Außergewöhnlich, herzenswarm und tief beeindruckend. Schon im Alter von sieben Jahren sangen die Medlz gemeinsam im Philharmonischen Kinderchor Dresden Stücke von Mozart, Beethoven, u.v.m. Diese klassische Ausbildung hört man auch heute noch. Im Program »Von Mozart bis Mercury« singen sich die vier Musikerinnen mit Leidenschaft durch gut 200 Jahre Musikgeschichte. Genießen Sie die außergewöhnliche Stecknadel-Stille bei »Ave Verum« (Mozart), schnipsen Sie mit bei »Mister Sandman« (The Chordettes), lassen Sie sich von vier Marilyn Monroes im Medley küssen und tanken Sie Kraft bei gutem Pop, z.B. mit »Enjoy the Silence« (Depeche Mode) oder »Man in the mirror« (Michael Jackson). Alles selbstverständlich im kreativen medlz-Stil.

Abgerundet wird das frühlingshafte Kulturprogramm in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster mit Folklore-Konzerten mit Orchestern der Musikregion Vogtland. Die Veranstaltungen können selbstverständlich jederzeit mit Rahmenprogrammen aus Erholung & Kulinarium kombiniert werden. Karten für die Veranstaltungen und alle Infos zum Aufenthalt gibt es täglich in der Touristinformation Bad Elster im Königlichen Kurhaus unter 037437/ 53 900 oder unter www.badelster.de

VORSCHAU BAD ELSTER

Di 04.04.  | 19.30 Uhr | Königliches Kurhaus

»CORNWALL – IM LAND DER SEEFAHRENDEN GÄRTNER«

Dia-Show von Hartmut Pönitz

Mi 05.04. | 19.30 Uhr | König Albert Theater

DINIS SCHEMANN (P): »Appassionata!« Klavierrecital

(Mozart – Schubert – Beethoven)

 

Fr 07.04. | 19.30 Uhr | König Albert Theater

»DIE WEBERISCHEN« Mozart-Komödie von Felix Mitterer

Sa 08.04. | 19.30 Uhr | König Albert Theater

»HEILIGMESSE – FRAUENKIRCHE«

  1. Symphoniekonzert 2016/2017

(C. P. E. Bach – J. C. Bach – Mozart – Haydn)

Solisten und Chor der Frauenkirche Dresden

Chursächsische Philharmonie

Frauenkirchenkantor Matthias Grünert, Dirigent (Dresden)

So 09.04.  | 19.00 Uhr | König Albert Theater

DIE BIERHÄHNE:

»Die Herren der Ringe« Comedy

Quelle: Chursächsische Veranstaltungs GmbH

  

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