Die Kunstsammlung der Wismut GmbH gilt mit mehr als 4000 Werken als die größte eines DDR-Unternehmens. In den Beständen finden sich Arbeiten von mehr als 450 verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern, darunter namhafte Persönlichkeiten wie Bernhard Heisig und Werner Tübke. Oftmals handelt es sich um Auftragskunst im Stil der jeweiligen Zeit, die jedoch durchaus nicht immer unkritisch ist. Fast die Hälfte der Sammlung hat einen Bergbaubezug. Er besteht in Bergbau-Landschaften, Bergbauuntertage-Szenen und Bergbau-Porträts, die von ca. 110 Künstlern geschaffen wurden. Gezeigt werden aber nicht nur Motive aus dem Alltag der Bergleute, sondern auch ausgewählte Werke, welche die gesamte Bandbreite der Wismut Kunstsammlung repräsentieren. Diese reicht von Landschaftsmalerei über Tierdarstellungen bis hin zum klassischen Stillleben und Akt.

Auf Grund des Facettenreichtums an Sujets und künstlerischen Techniken innerhalb der Wismut Kunstsammlung wird auch der kleine Ausstellungsraum im Erdgeschoss der

Galerie am Domhof, das sogenannte Kabinett, in die Schau einbezogen. Hier werden Klischeedrucke gezeigt, die 1966 im Zirkel für bildende Kunst vom Schacht Aue-Alberoda der SDAG Wismut entstanden. Insgesamt vereint die Exposition etwa 80 Werke aus den Bereichen Malerei, Grafik und Plastik. Der Eintritt ist frei.

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: EINBLICKE. Ausgewählte Werke der Wismut Kunstsammlung

Sonntag 11:00 Uhr – Galerie am Domhof Zwickau, Domhof 2

ABLAUF

. Begrüßung durch Alexandra Hortenbach, Leiterin Galerie am Domhof Zwickau

. Grußworte von Rainer M. Türmer, Wismut GmbH, Mitglied der Geschäftsleitung

. Einführung in die Ausstellung von Thomas Hennicke, Wismut GmbH, Leiter Abteilung Archive/Dokumentation

. Musikalische Umrahmung: Marek Arnold (Saxophon) & Jens Pflug (Klavier)

EINBLICKEAusgewählte Werke der Wismut Kunstsammlung

Malerei und Grafik

Neue Sonderausstellung vom 5. Februar bis 26. März 2017 in der Galerie am Domhof Zwickau.

Die Kunstsammlung der Wismut GmbH gilt mit mehr als 4000 Werken als die größte eines DDR-Unternehmens. In den Beständen finden sich Arbeiten von mehr als 450 verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern, darunter namhafte Persönlichkeiten wie Bernhard Heisig und Werner Tübke. Oftmals handelt es sich um Auftragskunst im Stil der jeweiligen Zeit, die jedoch durchaus nicht immer unkritisch ist.

Fast die Hälfte der Sammlung hat einen Bergbaubezug. Er besteht in Bergbau-Landschaften, Bergbauuntertage-Szenen und Bergbau-Porträts, die von ca. 110 Künstlern geschaffen wurden. Gezeigt werden aber nicht nur Motive aus dem Alltag der Bergleute, sondern auch ausgewählte Werke, welche die gesamte Bandbreite der Wismut Kunstsammlung repräsentieren. Diese reicht von Landschaftsmalerei über Tierdarstellungen bis hin zum klassischen Stillleben und Akt.Auf Grund des Facettenreichtums an Sujets und künstlerischen Techniken innerhalb der Wismut Kunstsammlung wird auch der kleine Ausstellungsraum im Erdgeschoss der Galerie am Domhof, das sogenannte Kabinett, in die Schau einbezogen. Hier werden Klischeedrucke gezeigt, die 1966 im Zirkel für bildende Kunst vom Schacht Aue-Alberoda der SDAG Wismut entstanden.

Insgesamt vereint die Exposition etwa 80 Werke aus den Bereichen Malerei, Grafik und Plastik.

Kunst im Bergbau – Die Kunstsammlung der Wismut GmbH

Seit Anfang der 1990er Jahre hat die Wismut GmbH mit großem Aufwand viele Kunstwerke, die bis 1989 vorwiegend von der sowjetisch-deutschen Aktiengesellschaft (SDAG) Wismut beauftragt oder angekauft wurden und sich in verschiedenen Betrieben, Ferien- und Kureinrichtungen befanden, im Unternehmensarchiv gesichert und in einer Sammlung vereint – entstanden ist die größte und wichtigste Unternehmenssammlung mit Bergbaumotiven in der ehemaligen DDR. Die Sammlung enthält insgesamt 4192 Werke, vor allem Grafiken, u. a. von Künstlern wie Willi Sitte, Wolfgang Peuker, Johann Heisig, Michael Morgner, Veit Hofmann oder Bernhard Heisig. Viele Werke besitzen authentische Züge des prägenden Uranerzbergbaus in Sachsen und Thüringen und spiegeln gleichzeitig zeitgeschichtliche Aspekte des Lebens in der DDR und ihrer (Kultur-) Politik wieder.

Wismut in Zwickau

– Sanierungsstandort Crossen –

Der Aufbereitungsbetrieb Crossen wurde 1950 auf dem Gelände der Papierfabrik Leonhardt errichtet. Aus wirtschaftlichen Erwägungen wurde die Uranerzverarbeitung hier schon Ende 1989 eingestellt. Der Betrieb nahm eine Gesamtfläche von ca. 4 km² ein. Er wurde im Osten von der Ortschaft Crossen, im Westen von der Zwickauer Mulde und im Süden vom Betriebsgelände des ehemaligen VEB Zellstoff- und Papierfabrik Crossen begrenzt. Nördlich des ehemaligen Werkgeländes befindet sich die Bergehalde, auf der das zerkleinerte und aussortierte Haufwerk gelagert wurde. Die Bergehalde ist bereits fast vollständig auf die Absetzanlagen Helmsdorf und Dänkritz I umgelagert worden und soll in 2017 zum Anschluss kommen.In Crossen wurden vor allem Erze aus den Gruben im Erzgebirge sowie aus Ronneburg und – bis 1960 – aus den Tagebaubetrieben bei Seelingstädt verarbeitet. Insgesamt verarbeitete die Anlage 74 Millionen Tonnen Erz und produzierte 77.000 Tonnen Uran. Die Rückstände der Aufbereitung (sogenannte Tailings) wurden in die Absetzanlagen Helmsdorf, Dänkritz I und Dänkritz II eingespült. Auf einer Fläche von rund 227 Hektar lagern hier etwa 51 Millionen Kubikmeter Tailings.Über die Anzahl der Beschäftigten für diesen Standort liegen folgende Angaben vor: 1951/52 ca. 2.500 – 3.000 Beschäftigte 1957 ca. 2.000 Beschäftigte 1975 1.470 Beschäftigte 1989 1.140 Beschäftigte

Die Sanierung des Standortes Crossen wird nach gegenwärtiger Planung 2019 abgeschlossen sein. Danach bestehen noch die Langzeitaufgaben Wasserbehandlung und Umweltmonitoring.

– Betrieb für Bergbau- und Aufbereitungsanlagen Cainsdorf –

Der Betrieb für Bergbau- und Aufbereitungsanlagen lag etwa 5 Kilometer südlich von Zwickau an der Zwickauer Mulde. Im Jahr 1949 ging die damalige „Hütte“ in die Verfügungsgewalt der SAG Wismut über und trug ab diesem Zeitpunkt die Bezeichnung Werk 536 des Objektes 34. Die Produktion wurde auf die Bedürfnisse des Bergbauunternehmens SAG Wismut umgestellt, sodass ab sofort Ausrüstungen für den Bergbau und die Aufbereitung auf dem Produktionsprogramm standen. Der Standort besaß eine Werksbahn mit Anschluss an die Eisenbahnstrecke Zwickau-Schwarzenberg. Ab dem Jahre 1969 war der Betrieb unter der Bezeichnung „Betrieb für Bergbau- und Aufbereitungsanlagen Cainsdorf“, kurz BAC, bekannt. Der Gesamtpersonalbestand erreichte mit 1.819 Beschäftigten im Jahre 1978 den Höchststand. Die gesamten Betriebsflächen wurden bis 2004 saniert und vermarktet.

Museumspädagogisches BegleitprogrammZu den Ausstellungen in der Galerie am Domhof sind museumspädagogische Begleitprogramme buchbar. Nähere Informationen, Terminvorschläge und Preise auf Anfrage.ÖffnungszeitenDienstag bis Sonntag, Feiertag 13 bis 18 UhrSchließtage: Karfreitag, Heiligabend, Silvester

Eintritt

Erwachsene 3 Euroermäßigt1 2 EuroEintritt frei für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr, Zwickau-Pass-Inhaber1. Mittwoch im Monat Eintritt frei1 Schüler, Vollzeit-Studenten über dem vollendeten 18. Lebensjahr (jedoch nicht Gasthörer, berufsbegleitende Studiengänge, Fernstudium, Beurlaubung) sowie Schwerbehinderte (mind. 50% GdB) gegen Vorlage eines gültigen Nachweises

Barrierefreiheit

Zur Eröffnung der Ausstellung ist für maximal 15 Personen eine induktive Höranlage verfügbar. Um Voranmeldung zur Nutzung wird gebeten.KontaktGalerie am Domhof ZwickauDomhof 2, 08056 ZwickauTelefon 0375 834567galerie@zwickau.dewww.galerie-zwickau.de

Quelle: Stadt Zwickau

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