Die zwei sächsischen Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung waren im vergangenen Jahr oft im Himmel über dem Freistaat zu sehen: Insgesamt 2.544-mal wurden die in Dresden und Zwickau stationierten Maschinen 2016 alarmiert, um Menschen in Not schnelle medizinische Hilfe zu bringen. Sie sind damit unverzichtbar für die Notfallversorgung der Bevölkerung im Land.„Wenn ein Mensch nach einem Verkehrsunfall um sein Leben ringt oder ein Kind direkt nach der Geburt in eine Herzklinik gebracht werden muss, zählt jede Minute“, unterstreicht Dr. Peter Huber, Vorstand der DRF Luftrettung, die wichtige Rolle der Luftrettung. „Unsere Besatzungen sind innerhalb von zwei Minuten in der Luft und auf dem schnellsten Weg zum Patienten. Staus oder schwierige Straßenverhältnisse halten sie nicht auf. Sie tragen so entscheidend zur umfassenden medizinischen Notfallversorgung der Menschen hier in Sachsen bei.“Zu den häufigsten Alarmierungsgründen gehörten Notfälle aufgrund von Schlagan-fällen und Herzinfarkten. Regelmäßig wurden die rot-weißen Hubschrauber der DRF Luftrettung auch zu Patienten alarmiert, die sich bei Unfällen im Straßenverkehr, bei der Arbeit oder bei Freizeitaktivitäten schwer verletzt hatten.In Sachsen wie in ganz Deutschland verändert sich die Kliniklandschaft, Kranken-häuser spezialisieren sich. Dadurch werden die Wege von Notfallpatienten in die für sie optimal geeigneten Krankenhäuser oft länger. Intensivpatienten müssen häufig für spezielle Therapien oder Operationen zwischen Kliniken verlegt werden. Der Transport mit dem Hubschrauber bietet hier einen entscheidenden Zeitvorteil. Alle Hubschrauber sind als mobile Intensivstationen ausgestattet und mit erfahrenen Pi-loten, Notärzten und Rettungsassistenten besetzt. Einsatzorte in einem Umkreis von 60 Kilometern erreichen sie in maximal 15 Flugminuten.Angesichts der anstehenden Ausschreibung der Stationen in Zwickau und Dresden bekräftigt Vorstand Dr. Peter Huber den Wunsch der DRF Luftrettung, die erfolgrei-che Zusammenarbeit fortzuführen: „Wir würden hier sehr gerne auch weiterhin Hand in Hand mit unseren lokalen Partnern arbeiten, um den Menschen in der Region Not-fallversorgung auf höchstem Niveau zu bieten. Wir bringen Know-How aus über 40 Jahre Luftrettung mit und investieren ständig in die Fortbildung unserer Mitarbeiter sowie die Modernisierung der Flotte.“

Einsatzbilanz 2016 der sächsischen Stationen der DRF Luftrettung:Station   Funkrufname   Auftrag  Einsatzzahl 2016Dresden „Christoph 38“ RTH  1.311Zwickau „Christoph 46“ RTH 1.233Gesamt 2.544Insgesamt setzt die DRF Luftrettung an 29 Luftrettungsstationen in Deutschland und an zwei Stationen in Österreich Hubschrauber für die schnelle Notfallrettung und dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein. Acht der Statio-nen sind rund um die Uhr einsatzbereit. Zur weltweiten Rückholung von Patienten werden eigene Ambulanzflugzeuge eingesetzt. Insgesamt leistete die DRF Luftret-tung 2016 38.015 Einsätze.Um weiterhin die hohe Qualität ihrer Arbeit sicherzustellen, investiert die DRF Luft-rettung kontinuierlich in die Fortbildung ihrer Mitarbeiter und in die Modernisierung ihrer Flotte. Diese Kosten trägt sie teils selbst, teils tritt sie in teure finanzielle Vor-leistung. Daher ist die gemeinnützig tätige Luftrettungsorganisation auf die Unter-stützung von Förderern und Spendern angewiesen, Infotelefon montags bis freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr: 0711-70072211. Aktuelle Informationen online unter: www.drf-luftrettung.de und www.facebook.com/drfluftrettung

Quelle: DRF Luftrettung

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