Auch das gibt’sOrt: Leipzig-Plagwitz, Limburger StraßeZeit: 07.12.2016, 09:30 UhrEin 78-jähriger Leipziger wurde am 15.11.2016 bei einem Verkehrsunfall verletzt. Tags darauf erschien der Verursacher (29) mit einer Flasche als Entschuldigung bei ihm. Drei Tage später klingelte der junge Mann nochmals an der Wohnungstür und forderte 154 Euro für den Transport des Geschädigten mit dem Krankenwagen. Diesen Betrag erhielt er. Am 07.12.2016, um 09:30 Uhr, erschien erneut ein Mann an seiner Wohnungstür, gab sich als Polizeibeamter aus und zeigte auch einen Ausweis mit Foto. Der „Polizist“ wurde in die Wohnung gelassen, wo er dann 184,50 Euro vom 78-Jährigen forderte. Doch dieser lehnte ab mit der Begründung, dass er bereits einen Betrag bezahlt habe. Der „Beamte“ schrieb ein „Protokoll“ und verließ die Wohnung ohne Geld. Der gebürtige Japaner rief sofort beim Japanischen Konsulat in Berlin an und schilderte den Vorfall. Von dort gab man ihm zu verstehen, dass dies kein Polizeibeamter sei. Gegen Mittag kam der „Beamte“ wieder. Der Mieter sagte ihm, er würde die Polizei informieren, woraufhin der Mann verschwand und sagte, dass er am folgenden Tag wiederkäme und dann mit einem Kollegen, um das Geld abzuholen. Würde er dann die Summe nicht übergeben, würde er festgenommen. Der 78-Jährige erstattete nun Anzeige. Er beschrieb den Besucher als etwa 1,60 m groß und hager;dieser war mit einer Jeans bekleidet und er hat einen tätowierten linken Handrücken. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen.Quelle: PD Leipzig

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