Dresden / Sachsen (ots) – Imposante 25.000  Dynamo-Fans unterstützten ihre Mannschaft am Wochenende beim Auswärtsspiel gegen 1860 München. Wie bereits berichtet wird, kam es auch diesmal wieder zu Problemen mit gewaltbereiten und unbelehrbaren Fans.

So wurde ein Regionalzug auf der Strecke Hof – München beschädigt.

In einigen Abteilen wurden Löcher in die Verkleidungen geschlagen, in Anderen wurde die Ausstattung stark beschädigt. Weiterhin wurden Teile des Zuges sehr stark verschmutzt. Ein Wagen wurde derart in Mitleidenschaft gezogen, dass er nicht mehr im Regelzugverkehr eingesetzt werden konnte. Andere polizeibekannte Problemfans nutzten, wie prognostiziert, die Zugverbindung über Tschechien und fuhren schon am Vorabend des Spiels von Dresden ab. Trotz Begleitung durch tschechische Polizeikräfte kam es auch dort zu  Zwischenfällen.

Zwischen Pilsen und der Bundesgrenze wurde ein tschechischer Zugbegleiter durch Dynamoanhänger bedrängt. Weiterhin verhielten sich die Fans aufgrund starker Alkoholisierung sehr unkooperativ. Ein Rädelsführer wurde durch die tschechische Polizei im Zug festgestellt und vor Ort mit einem Bußgeld belegt. Außerdem wurden weitere Polizeikräfte zur Begleitung eingesetzt, woraufhin sich die Situation beruhigte. Aufgrund der Lageentwicklung in der Anreisephase wurden Spezialkräfte der Bundespolizei aus Berlin luftverlastet und begleiteten die Problemfans nach dem Spiel von München nach Dresden.

Hier kam es zu keinen polizeilich bekannten Problemen.

Am Sonntagmorgen entwendete ein 22-Jähriger im Bahnhof Dresden-Neustadt in einer Drogeriefiliale Waren im Wert von 455,34 Euro. Bei dem Diebesgut handelt es sich mehrheitlich um hochwertiges Parfüm. Der marokkanische Staatsangehörige muss sich nun wegen Diebstahles verantworten. Die Ermittlungen der Bundespolizei richten sich gegenwärtig gegen drei weitere Mittäter, die vor Ort nicht mehr festgestellt werden konnten.

Am Sonntagabend kam es am Flughafen Dresden zu einer Ausweichlandung des Fluges Casablanca – Berlin, wegen Eisnebels am Zielflughafen Berlin-Tegel. Zunächst verließen acht Passagiere auf eigenen Wunsch das Flugzeug in Dresden. Nach anfänglichen Kommunikationsproblemen zwischen den Reisenden und der Crew, wurde dies möglich gemacht. Kurz nachdem das Flugzeug dann wieder mit Kurs Berlin gestartet war, musste es erneut, diesmal wegen technischer Probleme, in Dresden landen. Die verbliebenen 41 Reisenden verließen die Maschine nun ebenfalls und wurden mit einem Bus nach Berlin gebracht.

Quelle: Bundespolizei

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