In der Zeit vom 27.10. bis 29.10.2016 fandt die Landeskatastrophenschutzübung »Akut 2016« statt. In diesem Jahr wurden Themen des Infektionsschutzes ausgewählt. Das Szenario ist ein Massenanfall von Infektionskranken und hochkontagiöse Erkrankungen mit Einweisung in die Sonderisolierstation am Klinikum St. Georg Leipzig. Dieses Szenario beschäftigt sich mit der Schnittstelle Rettungsdienst – Infektionsschutz – Katastrophenschutz – Krankenhäuser.

»Ob Naturkatastrophe oder Infektionen – wir müssen gut vorbereitet sein auf den Ernstfall. Die Zusammenarbeit ist unsere Chance, Großschadensereignisse zu bewältigen. Man muss die anderen kennen, deren Leistungsspektrum, aber auch Grenzen abschätzen können, die Führungsstrukturen und Abläufe verstehen, den Punkt finden, wo man Hand-in-Hand arbeiten kann« sagte die sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz Barbara Klepsch. Mit der heutigen Übung könne man sehen, wie die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Behörden, Organisationen und deren Fachdienste, aber auch von Haupt- und Ehrenamt klappt und wo es noch Reserven gibt.

Bereits am 27.10.2016 übten in einer Stabsrahmenübung die beteiligten Verwaltungsstäbe. Ein Patient musste mit einer hochkontagiösen Erkrankung in einem Krankenhaus versorgt und dann in die Sonderisolierstation am Klinikum St. Georg in Leipzig transportiert werden. Am Samstag wurden Teile des Szenarios mit aktiven Katastrophenschutzeinheiten praktisch geübt.

Der besondere Dank der Staatsministerin gilt den vielen ehrenamtlichen Helfern, die sich in ihrer freien Zeit in Aus- und Fortbildungen sowie in Übungen auf solche Einsätze vorbereiten. »Wir brauchen jede Frau und jeden Mann und natürlich jeden Jugendlichen, der sich für diese Aufgaben engagiert: egal ob bei der Suche nach Verletzten oder ihrer Bergung; beim Verbinden von Wunden oder beim Betreuen von Betroffenen, oder aber auch bei der technischen Unterstützung«, betonte Ministerin Klepsch.

Quelle: Freistaat Sachsen

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