• Denise Weschenfelder holt ersten Meistertitel im ADAC Motorboot Cup
  • Isabell Weber holt den Vizetitel
  • Neueinsteiger Patrick Adler Gesamtdritter

Düren, Rennen 5 / 5

Datum24./25. September 2016
WetterSamstag sonnig, 24 C / Sonntag, sonnig, 26 C
Parcours5-Bojen-Kurs
Runden2 Sprintrennen/Samstag (6 Runden) – 2 Hauptrennen/Sonntag(12 Runden)
SiegerSprintrennen 1 Denise Weschenfelder (Karlsruhe)
Sprintrennen 2 Denise Weschenfelder (Karlsruhe)
Hauptrennen 1 Denise Weschenfelder (Karlsruhe)
Hauptrennen 2 Denise Weschenfelder (Karlsruhe)
Champion 2016Denise Weschenfelder (Karlsruhe)

Düren. In ihrer zweiten Saison im ADAC Motorboot Cup krönt sich Denise Weschenfelder (Karlsruhe) erstmals zur Gesamtsiegerin. Beim Finale auf dem Badesee in Düren-Gürzenich (Kreis Düren) dominierte die 16-Jährige und stellte den Titel bereits nach zwei von vier Rennen sicher. “Ich habe es nicht darauf angelegt, aber ich bin total happy. Mein ganzes Team ist glücklich und erleichtert”, jubelte Weschenfelder.

Mit der von ihr gewohnten Konstanz und mit großem Vorsprung gewann Weschenfelder die beiden Sprintrennen am Samstag sowie die Hauptrennen am Sonntag und machte so ihrem Ruf als “Überfliegerin” alle Ehre, wie ein Blick in die Statistik beweist: Bis auf drei Rennen gewann sie alle Wertungsläufe der Saison. Hinter ihr durfte sich die zweite junge Dame in der Nachwuchsklasse, Isabell Weber (Rümmingen), in ihrer vierten Saison erstmals über einen Podestplatz im ADAC Motorboot Cup freuen: “Auch wenn es für mich in dieser Saison einige Höhen und Tiefen gab, bin ich schlussendlich aber mehr als glücklich mit dem zweiten Platz.”

Mit einem dritten und zweiten Platz im Sprintrennen am Samstag sowie einem dritten und zweiten Platz Hauptrennen am Sonntag schaffte Neueinsteiger Patrick Adler (Heidelberg) in seiner ersten Saison auf Anhieb Rang drei hinter Weschenfelder und Weber. “Nach meinem guten Start in die Saison hatte ich eigentlich mit dem zweiten Platz geliebäugelt. Aber ich konnte nicht in Berlin antreten. Dadurch habe ich einige Punkte verloren, die nicht so einfach wieder aufzuholen waren. Aber ganz ehrlich: Ich bin super zufrieden. Platz drei ist ein tolles Ergebnis am Ende meiner ersten Saison”, erklärte Adler nach den Rennen.

Auch Max Winkler (Heppenheim), ebenfalls Neueinsteiger im ADAC Motorboot Cup, zeigte sich zufrieden, auch wenn er sich mit gerade einmal vier Punkten Abstand zu Adler mit dem vierten Gesamtplatz zufriedengeben musste: “Das war meine erste Saison und nach anfänglichen Schwierigkeiten, das richtige Setup für das Boot zu finden, bin ich richtig zufrieden. Im nächsten Jahr bin ich auf jeden Fall wieder mit dabei!”

André Zeipelt, der jüngste Pilot in der Nachwuchsklasse, konnte beim Saisonfinale aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen.

Weschenfelder beendet die Saison 2016 nach fünf Rennwochenenden mit insgesamt 590 Punkten, Weber belegt mit 470 Punkten Rang zwei vor Patrick Adler mit 434 Punkten auf Platz drei.

Stimmen zum Saisonfinale in Düren

Denise Weschenfelder, Meisterin ADAC Motorboot Cup 2016 (16 / Karlsruhe): “Ich habe es nicht darauf angelegt, schon nach den Sprintrennen den Titel klarzumachen. Aber ich bin total happy. Mein ganzes Team ist glücklich und erleichtert. Vor dem Wochenende war ich schon ziemlich nervös, aber ich habe in der Vergangenheit gelernt, gut mit Druck umzugehen. Es mag sich vielleicht seltsam anhören, aber für mich ist es nicht wichtig, immer nur zu gewinnen. Wichtig ist, dass ich auch Spaß daran habe, was ich mache. Ich werde in der kommenden Saison auch weiterhin im ADAC Motorboot Cup fahren, um mich fahrerisch noch weiter zu verbessern und weiter Erfahrungen zu sammeln.”

Isabell Weber, Vizemeisterin ADAC Motorboot Cup 2016 (19 / Rümmingen): “Für mich gab es in dieser Saison einige Höhen und Tiefen. Ich hatte immer wieder mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen. Auch hier in Düren hat es mit dem Setup nicht richtig hingehauen und dann gab es im Hauptrennen auch noch Probleme mit der Elektronik. Schlussendlich bin ich aber mehr als glücklich, Punkte eingefahren und damit meinen zweiten Platz im Gesamtklassement gehalten zu haben – ich könnte Freudensprünge machen! Die nächste Saison ist noch in Planung, vielleicht macht mein kleiner Bruder Luca Max bald die Rennlizenz und dann könnte ich mit zusammen im ADAC Motorboot Cup zu fahren. Aber das ist noch Zukunftsmusik.”

Patrick Adler, Dritter ADAC Motorboot Cup 2016 (17 / Heidelberg): “Nach meinem guten Start in die Saison hatte ich eigentlich mit einem zweiten Platz geliebäugelt. Aber ich konnte nicht in Berlin antreten. Dadurch habe ich einige Punkte verloren, die nicht so einfach wieder aufzuholen waren. Aber ganz ehrlich: Ich bin super zufrieden. Platz drei ist ein tolles Ergebnis am Ende meiner ersten Saison. Ich genieße die Rennen und finde, ich habe fahrerisch sehr viel dazugelernt. Daher ist es mein Ziel für die nächste Saison, ganz oben mitzufahren.”

Quelle: ADAC Motorsport

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