• Ondrej Honzak gewinnt alle drei Rennen der Nachwuchs-Klasse
  • Nachwuchs-Champion steht mit Freddie Heinrich bereits fest
  • Einsteiger-Klasse: Dustin Schneider und Phillip Kastl siegen

Schlüsselfeld (10. September 2016)

KlasseSieger Rennen 1 Sieger Rennen 2
ADAC Mini Bike Cup: NachwuchsOndrej HonzakOndrej Honzak
ADAC Mini Bike Cup: EinsteigerDustin SchneiderPhillip Kastl

Schlüsselfeld. Zum vorletzten Rennwochenende der Saison kehrten die Piloten des ADAC Mini Bike Cup an diesem Wochenende nach Schlüsselfeld zurück. Auf der 825 Meter langen Strecke fuhren die Nachwuchspiloten der Einsteiger- und der Nachwuchsklasse neben den zwei planmäßigen Rennen zudem jeweils einen weiteren Lauf, um das wetterbedingt ausgefallene Rennen vom 18. Juni in Wittgenborn nachzuholen.

Bei spätsommerlichen Wetterbedingungen konnte Ondrej Honzak (9, CZE) alle drei Nachwuchs-Rennen für sich gewinnen. Mit drei zweiten Plätzen hatte auch Freddie Heinrich (11, Lunzenau OT Berthelsdorf) Grund zum Feiern, denn er feierte frühzeitig den Titel in der Nachwuchs-Klasse. In der Einsteiger-Klasse teilten sich Dustin Schneider (10, Adorf/Vogtland) und Phillip Kastl (11, Neukirchen) die Siege.

ADAC Mini Bike Cup Nachwuchs-Klasse: Honzak gewinnt dominant

Ondrej Honzak (9, CZE) war in der Nachwuchs-Klasse auf dem Kurs Nahe Würzburg schlichtweg nicht zu stoppen. Der Neunjährige sicherte sich die Pole Position vor den drei Rennen und fuhr den Verfolgern in jedem Lauf davon. Honzak sicherte sich zwar drei Siege, doch Freddie Heinrich (11, Lunzenau OT Berthelsdorf) konnte sich schon im ersten Lauf nach einem Duell gegen Tomas Dvorak (13, CZE) behaupten und schnappte sich den zweiten Platz. Dvorak wurde Dritter, gefolgt von Daan Booij (11, NED) und Till Benedikt Belczykowski (11, Duisburg).

Im zweiten Rennen siegte Honzak mit fast zehn Sekunden Vorsprung. Heinrich eroberte dieses Mal erst nach einigen Runden den zweiten Rang, konnte diesen aber bis ins Ziel verteidigen. Dvorak wurde abermals Dritter. Belczykowski landete auf Rang vier vor Booij. Im dritten Rennen ging Heinrich von Platz drei aus gestartet in der ersten Kurve an Dvorak vorbei. Das Endergebnis glich dem zweiten Rennen, doch Heinrich hatte im letzten Lauf des Tages nur noch 8,632 Sekunden auf Honzak an der Spitze verloren.

Mit konstant guten Leistungen durfte sich Heinrich in Schlüsselfeld bereits frühzeitig als Meister der Nachwuchs-Klasse feiern lassen. Mit insgesamt 351 Punkten auf seinem Konto, kommt keiner der Verfolger in den beiden noch zu fahrenden Rennen mehr an den schnellen Sachsen heran. Dvorak liegt mit 268 Punkten auf dem zweiten Rang der Gesamtwertung, während Honzak aufholt und mit 261 Zählern auf Position drei liegt.

Freddie Heinrich (2./2./2., 11 Jahre, Lunzenau OT Berthelsdorf): “Ich muss zugeben, dass Schlüsselfeld nicht unbedingt zu meinen Lieblingsstrecken gehört. Im ersten Qualifying war ich recht gut unterwegs und holte den dritten Platz, den ich trotz aller Anstrengungen im zweiten Zeittraining nicht verbessern konnte. Im ersten Rennen konnte ich von Platz drei aus gestartet gleich in der ersten Kurve eine Position gutmachen. Daraufhin haben Tomas und ich uns einen kleinen Kampf geliefert. In der letzten Kurve der letzten Runde hat er noch einmal versucht mich zu überholen, aber ich habe kräftig gegengehalten und konnte den zweiten Platz mitnehmen. Im zweiten Rennen lag ich zunächst an dritter Stelle, aber schon in der zweiten Runde konnte ich Tomas wieder überholen. Das dritte Rennen lief ähnlich. Ich war erneut Zweiter in der ersten Kurve und habe die ganze Zeit über versucht, diese Position zu verteidigen, was mir schließlich gelungen ist. Damit konnte ich den Titel schon nach Hause fahren und das freut mich wirklich sehr. Gegen Ondrej hatte ich keine Chance, er war bergauf einfach viel schneller. Jetzt können wir uns aber trotzdem getrost zurücklehnen und den Titel ein bisschen feiern.”

ADAC Mini Bike Cup Einsteiger-Klasse: Schneider und Kastl siegreich

Jonas Kocourek (10, CZE) sicherte sich die Pole Position der Einsteiger-Klasse, stürzte jedoch noch während des Qualifyings und daraufhin nicht in den Rennen starten. Dustin Schneider (10, Adorf/Vogtland) nutzte das im ersten Rennen für sich aus und gewann nach einem harten Kampf nur 0,426 Sekunden vor Phillip Kastl (11, Neukirchen). Lennox Lehmann (10, Dresden) kletterte als Dritter aufs Podium, während Justin Hänse (13, Harth-Pöllnitz) und Max Schmidt (13, Wuppertal) die Top-Fünf komplettierten.

Im zweiten Lauf konnte sich Kastl durchsetzen. Der Elfjährige gewann vor Schneider und Lehmann. Hänse und Schmidt folgten erneut auf den Plätzen vier und fünf. Auch der Sieg im dritten Rennen ging an Kastl. Schneider folgte nur 0,447 Sekunden dahinter auf Platz zwei, während Lehmann wieder vor Hänse und Schmidt Dritter wurde.

In der Gesamtwertung übernimmt Kastl mit 332 Punkten vor dem entscheidenden letzten Rennwochenende der Saison die Spitze. Schneider klettert mit 313 Punkten auf Platz zwei nach vorne, während Kocourek mit 283 Zählern auf Position drei liegt.

Phillip Kastl (2./1./1., 11 Jahre, Neukirchen): “Im Qualifying landete ich in meiner Gruppe zunächst auf Platz eins, war dann insgesamt aber Zweiter. Die Strecke in Schlüsselfeld ist gut, aber ich bin in der engen Kurve, die berghoch führt nicht ganz so schnell. Im ersten Rennen war mein Start nicht wirklich gut, aber ich konnte trotzdem recht schnell auf Platz zwei fahren. In der engen Kurve wollte Lennox innen reinstechen, aber ich konnte gegenhalten. Dustin fuhr an der Spitze weg, in den letzten drei Runden bin ich aber noch einmal nah an ihn herangekommen. In der vorletzten Runde kam ich aber kurz von der Strecke ab und hatte dann keine Chance mehr auf den Sieg. Im zweiten Rennen hatte ich einen guten Start und ging direkt in Führung. Meine Verfolger kamen nicht mehr an mich heran. Im dritten Rennen konnte ich mich in der ersten Kurve an die Spitze setzen. Acht Runden vor Rennende ist Dustin an mir vorbeigegangen, erneut in der engen Kurve berghoch. Aber fünf Runden später konnte ich zurückschlagen. Beim Überholmanöver bin ich ein großes Risiko eingegangen, was sich am Ende aber gelohnt hat. Ich konnte meine Führung bis ins Ziel verteidigen. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Wochenende.”

Quelle: ADAC Motorsport

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