Spannende Einblicke in die Vergangenheit, interessante Informationen, aber auch Spaß und Unterhaltung gibt es am zweiten Septemberwochenende. Dann lädt Zwickau zum Historischen Markttreiben wie zu Schumanns Zeiten ein. Am Sonntag beteiligt sich die viertgrößte Stadt Sachsens außerdem am „Tag des offenen Denkmals“.

Haupt- und Kornmarkt sowie Domhof verwandeln sich am 10. und 11. September in Marktplätze, wie sie vielleicht Robert Schumann erlebt haben könnte, der am 8. Juni 1810 in Zwickau geboren wurde und hier bis zu seinem 18. Lebensjahr lebte. In liebevoll dekorierten Ständen bieten Händler handgefertigte Produkte an und Handwerker geben in Schauvorführungen einen Blick hinter die Kulissen traditioneller Zünfte. Artisten und Moritatensänger wissen die Gäste mit zeittypischen Späßen zu unterhalten. Wer müde vom langen Bummeln durch die Altstadt ist, kann sich auf einer Rundfahrt in der historischen Postkutsche ein wenig Entspannung gönnen. Mit Sonderveranstaltungen warten das Robert-Schumann-Haus, die Galerie am Domhof und die Priesterhäuser auf, wo beispielsweise öffentliches Volksliedersingen, Dampfmaschinenvorführungen oder schaurig-schöne Erzählungen und Novellen von E.T.A. Hoffmann zu erleben sind. Marktzeit ist am Samstag und Sonntag jeweils von 11 bis 18 Uhr.

Einzigartige Bauten öffnen für Besucher am Sonntag ihre Tore und Türen. Zu diesen gehört beispielsweise die erst jüngst sanierte und in Privatbesitz befindliche Villa Dautzenberg im Stadtteil Schedewitz. Sie wurde 1871/72 durch den bedeutenden Architekten Gotthilf Ludwig Möckel (1838-1915) entworfen und im Anschluss unter dessen Leitung errichtet. Geöffnet haben im Stadtzentrum der Dom St. Marien, die mit dem europäischen Kulturerbesiegel ausgezeichnete Katharinenkirche sowie das Gewandhaus. Zum Denkmaltag dürfte letztmals die Gelegenheit bestehen, dieses 1522-1525 als Zunft- und Handelshaus der Tuchmacherinnung erbaute Gebäude in seinem „alten“ Zustand zu erleben. Ende des Jahres sollen die Entkernungsarbeiten und damit die Sanierung des stadtbildprägenden Denkmals beginnen.

Ausführliche Informationen zum Historischen Markttreiben und zum Tag des offenen Denkmals in Zwickau sind unter www.zwickau.de/markttreiben zu finden.

Quelle: Stadt Zwickau

Programm:

Akrobatik, Moritaten, Spaß und Gaukelei zumHistorischen Markttreiben wie zu Schumanns Zeiten

Zwickau lädt traditionell am zweiten Septemberwochenende zum Historischen Markttreiben ein. Stand die Veranstaltung früher an einem Tag ganz im Zeichen der Renaissance, findet sie seit dem Schumann-Jahr 2010 am Samstag und Sonntag statt und ist ganz auf die Biedermeierzeit gerichtet. Kleine und große Besucher erwartet auf den Plätzen der Innenstadt sowie in den drei Kultureinrichtungen ein buntes Programm, vielfältige Marktstände und Handwerk, wie es heute nur noch selten zu sehen ist.

 

Bilder auf Papier – Kostümfotografie

Das 19. Jahrhundert war durch den technischen Fortschritt geprägt. Eine dieser Erfindungen, welche die Menschen in Staunen versetzte, war die Fotografie. Im Zelt gegenüber dem Robert-Schumann-Haus kann man in zeittypischer Garderobe sich und seine Liebsten auf ein Erinnerungsfoto bannen lassen. Zudem besteht die Möglichkeit für die Damen, sich eine passende Frisur zaubern zu lassen, die Herren können modische Kotletten und Bärte tragen. Wenn auch die Menschen auf den Fotos zumeist sehr reserviert wirkten, ist dies jedoch keineswegs dem Fakt geschuldet, dass sie alle sehr ernste Herrschaften waren, sondern liegt vielmehr an den langen Belichtungszeiten der damaligen Kameras. Jeder Wackler hätte ein unscharfes Bild zur Folge gehabt. Keine Angst – hier darf auch gelacht werden.

 

Traditionelles Handwerk – Ein Blick hinter die Kulissen

In Schauvorführungen bieten Handwerker einen Blick hinter die Kulissen ihrer Zunft. So zum Beispiel auch im Geigenbau. Hier erfährt man wie das Instrument Stück für Stück entsteht, wie lange man zum Bau einer Geige braucht und welches Holz sich am besten für die Fertigung eignet. Auch eigene Instrumente können zur Schätzung und Begutachtung bzw. Reparatur mitgebracht werden.

Außerdem finden sich Schnitzer, Blechverarbeitung, eine Feldschmiede, ein Kürschner, Schleifer, Böttcher, Seifensieder und Töpfer auf der Fläche. Ein besonders süßes Erlebnis ist der Bonbonmann – wie er sich selbst nennt. In seiner Manufaktur entstehen die Zuckersteine noch traditionell. Schon vor mehr als tausend Jahren gab es in Persien die erste Bonbon-Masse, damals wurde sie aus Fruchtsäften und Zucker für die Fürsten hergestellt. Das Bonbon, so wie wir es heute kennen, wurde aber erst um die Mitte des 19. Jahrhunderts von einem deutschen Konditor gewerblich produziert. Durch die Industrialisierung war der Zuckerpreis gesunken und nun auch für die normalen Bürger erschwinglich geworden. Es darf gestaunt und probiert werden.

 

Aus dem Programm – Spiele, Schabernack und Gaukelei

Gespielt wurde zu allen Zeiten in jeder Kultur und das am liebsten in Gesellschaft. Auf dem Kornmarkt sind in diesem Jahr 16 klassische Gesellschaftsspiele im XXL-Format zu Gast. Gefertigt sind sie alle aus Holz und laden Groß und Klein zu vergnüglichen Runden am Spieletisch ein. Mit dabei sind Backgammon, was als eines der ältesten Spiele der Welt gilt, historische Radmühle – ein Vorläufer unseres heutigen Mühlespiels, Barockes Domino aber auch Holzstelzen für Erwachsene.

Sagen, Geschichten und Märchen gibt es in jeder Kultur. Sie alle fesseln die Menschen. Sie sind spannend, komisch, traurig oder lustig. Das 19. Jahrhundert besann sich auf die alten Geschichten. Die Gebrüder Grimm sammelten im ganzen Land die mündlichen Überlieferungen und schrieben sie in ihren „Kinder- und Hausmärchen“ nieder. Der Gaatzinger könnte so jemand gewesen sein, der Jakob und Wilhelm Grimms Geschichten erzählte. Von Beruf ist er Löffelschnitzer und stammt aus dem Erzgebirge. Im Wald, bei seiner Suche nach den passenden Hölzern für seine Küchenwerkzeuge, macht er die Bekanntschaft eines Zwerges, der ihm fortan die seltsamsten Geschichten erzählt. Und der Gaatzinger beginnt sie zu schnitzen…

Treffen kann man ihn in seinem großen Zelt auf dem Hauptmarkt. Im Gepäck hat er einige der spannendsten Abenteuer aus seiner Geschichtenschnitzerei.

Eine besondere Stadtführung auf Schumanns Spuren bietet an beiden Tagen Angelika Michaelis. Auf dem etwa einstündigen Rundgang erfahren die Besucher interessante und spannende Begebenheiten aus dem Zwickau der Biedermeierzeit. Start ist jeweils 12, 13.30, 15 und 16.30 Uhr am Robert-Schumann-Haus.

Im Robert-Schumann-Haus gastiert das Papiertheater invisius aus Berlin. Auf die kleine Bühne aus Papier zaubern sie die wundervollen Inszenierungen von „Dornröschen“ (Samstag, 13 und 15 Uhr) sowie von „Rumpelstilzchen“ (Sonntag, 13 und 15 Uhr). Aber auch eine Oper steht auf dem Programm. Am Samstag, 17 Uhr und Sonntag, 16 Uhr können die Besucher Carl Maria von Webers „Der Freischütz“ in einer Bearbeitung für Papiertheater mit Thomas Synofzik am Klavier erleben.

Aber auch bekannte Gesichter bevölkern in diesem Jahr wieder das Markttreiben.

So wird Balthasar Briesemuth Biedermann in seinem roten Gehrock mit Zylinder, Mandoline und Drehorgel auf den Plätzen und in den Gassen die Besucher wieder mit lustigen Liedern und makabren Moritaten sowie schelmischen Streichen begeistern.

Das Duo Pampatut ist hingegen schwerlich zu beschreiben. Die Herren Holger Hopfenstreich Hoffmann und Max von Gluchowe muss man erlebt haben. Auch auf dem größten Metal-Festival der Welt in Wacken geben sie sich regelmäßig die Ehre. In diesem Jahr treiben sie auch auf Zwickaus Straßen und Plätzen mit ihrem ganz eigenen Verständnis von (Trink-)Kultur ihr (Un-)Wesen.Das Magische, Zauberei, Jonglage, Trickunterhaltung und wundersame Klänge – das ist Narrateaus Zauberwelt. Der elegante Herr in Gehrock und Zylinder hält in seinem Reisekoffer so einiges an Magie für die Besucher bereit.

Mit Zucht, Ordnung und Disziplin versuchen hingegen Schrebers Erben! das Publikum zu gesunder Körperkultur zu animieren. Eine Reise in die Ära Turnvater Jahns – ob das wohl gut geht? Akrobatik anno 1900 zeigt sich waghalsig.Eines durfte auch im 19. Jahrhundert schon nicht fehlen: die musikalische Umrahmung von städtischen Festen. Diese Aufgabe kam hier den Zwickauer Stadtpfeifern zu. Mit bekannten Weisen sorgen sie stets für den richtigen Ton.

Ein besonderer Gast ist HanZ Dampf. Reist er doch direkt von der Weltausstellung in Paris aus dem Jahre 1889 an und hat eine wundersame Maschine im Gepäck, die aus Dampf süße Zuckerwatte produziert. Es darf nicht nur gekostet werden, der nette Herr erlaubt auch, sich in der Fertigung zu versuchen.

Mit ihrem Ziegengespann voll Puppen sind die Gelenauer Marionettenspiele zu Gast in Zwickau und wissen Groß und Klein mit lustigen Geschichten zu unterhalten.

 

 

Ein historisches Dorf für Zwickau

Zum Markttreiben werden sich zum zweiten Mal die Partner des Projektes Historisches Dorf präsentieren.Stadtmission Zwickau e.V., Alter-Gasometer e.V. und Likedeeler Zwickau e.V. informieren gemeinsam über ihr Projekt und bieten dazu ein vielseitiges Programm. So gibt es Schauvorführungen im historischen Seildrehen per Hand. Wer möchte, kann die Seile auch erwerben.

Die kleinsten können Baumscheiben mit Handabdrücken. Auch das Herstellen von Prägestempeln ist möglich. Darüber hinaus präsentiert ein Schmiedemeister sein Handwerk.

 

Was die Zwickauer Kultureinrichtungen bieten

 

} Robert-Schumann-HausSamstag und Sonntag 11 bis 18 UhrAlte Bücher suchen neue Besitzer – der Bücherbasar

Samstag, 16.30 Uhr und Sonntag, 11.30 UhrÖffentliche Führung durch die Dauerausstellung

Samstag, 14 UhrOffenes Volksliedersingen mit Thomas Synofzik

Sonntag, 14 bis 15.30 UhrKlang-Parcours für Kinder

 

Sonntag, 17 Uhr

Konzert am Wilhelm-Wieck-Flügel

Werke von Robert Schumann und William Bennett Sterndale gespielt von Thomas Synofzik

} Priesterhäuser

Samstag und Sonntag 11 bis 18 Uhr

Kuriositäten und Raritäten aus der Sammlung des Museums Priesterhäuser

vorgestellt von Petra Zieger

Die Sonderausstellung „700 Jahre Bergbau in der Region Zwickau“ ist zu sehen. Außerdem erwarten den Besucher in den Priesterhäusern vielseitige Einblicke in die spätmittelalterliche Lebens- und Alltagswirklichkeit der ehemaligen Bewohner, kostbare Ausstellungsobjekte zur Stadtgeschichte und behutsam restaurierte Stuben, Kammern und Rußküchen.

Samstag und Sonntag, 12, 14, 16 Uhr

„Berggeschrey und Grubenflüstern“

Bei einem interaktiven Rundgang durch die Sonderausstellung haben Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren die Gelegenheit, selbst zum Bergmann zu werden. Das Geleucht ist wichtig, wenn die Kohlen oder die Silbererze durch den winzigen Streb getragen werden. Die typischen Werkzeuge, Ausrüstungsgegenstände und die Bekleidung der Bergleute werden dabei erklärt. Geheimnisvolle Sagen von wimmernden und flüsternden Stimmen aus den Tiefen der Stollen werden erzählt. Und wenn alles klappt, verwandelt sich vielleicht das eine oder andere Stück Kohle zum Abschluss auf „sagenhafte“ Weise in einen kleinen Edelstein.

Samstag und Sonntag, 13 bis 17 Uhr

Alles heiße Luft? Dampfmaschinenvorführung

Die Erfindung der Dampfmaschine im 18. Jahrhundert war eine der bahnbrechendsten Erfindungen der Menschheit. Seit dem 19. Jahrhundert, als mit der Moderne die Technisierung der Arbeits- und Lebenswelt einsetzte, sind Maschinen, Automaten und technische Geräte für die meisten Menschen nicht mehr wegzudenken. Im Museum werden daher die ersten Schritte dieser weltverändernden Erfindungen im Kleinen gezeigt. Die Besucher der Priesterhäuser dürfen sich auf viel heiße Luft im positivsten Wortsinn freuen.

Sonntag, 13, 15, und 17 Uhr

Phantastische Romantik! E.T.A. Hoffmanns wundersame Welt

Die Zeitgenossen Schumanns haben mit der romantischen Literatur des 19. Jahrhunderts phantastische Geschichten, Märchen, Mythen und Sagen hervorgebracht. In denen die Sehnsucht der Menschen nach dem Mythischen und Geheimnisvollen in einer Welt der zunehmenden Technisierung und Industrialisierung besonders deutlich wird.

Im Museum Priesterhäuser haben die Besucher die Gelegenheit, professionellen Schauspielern beim Vortragen der schaurig-schönen Erzählungen und Novellen von E.T.A. Hoffmann zu lauschen, wo Maschinen ganz menschlich werden und unheimliche Begegnungen in alten Bergwerksgruben die Zukunft junger Männer verändern.

} Galerie am Domhof

Samstag und Sonntag, 11 bis 18 Uhr

Die aktuelle Ausstellung der Dortmunder Gruppe „Die Farbe Grau – Werkschau 2016“ und die Kabinettausstellung „Kabinettstückchen IV“ sind zu sehen.

 

Samstag, 14 bis 17 Uhr

„Lassen Sie sich porträtieren!“

Heinrich Schulze zeichnet Porträts der Galerie-Besucher und lässt sich dabei auch gern über die Schulter schauen.

Sonntag, 12 bis 17 Uhr

Vorführung einer historischen Drucktechnik

 

} Das Stadtarchiv

… ist auch in diesem Jahr wieder mit einem Stand auf dem Markttreiben präsent. Angeboten werden verschiedene Publikationen der Einrichtung. Unter anderem das dann druckfrische „Cygnea Nr. 14“ sowie der neue Postkartenkalender mit historischen Postkarten Zwickaus für das Jahr 2017. Außerdem wird es auch die Bildergalerie mit alten Fotografien Zwickaus zu sehen geben.

Programm detailliert

 

Samstag, 10. September 2016

Hauptmarkt

11 Uhr        Eröffnung des Historischen Markttreibens durch den Bürgermeister Bernd Meyer, umrahmt mit Moritaten, Bänkelsang und Akrobatik

12 Uhr        Gelenauer Marionettenspiele

13 Uhr        Duo Pampatut

14 Uhr        Der Geschichtenschnitzer

15 Uhr        Narrateau’s Rumpelkammer

16 Uhr        Biedermanns Bänkelsang

17 Uhr        Zwickauer Stadtpfeifer

Domhof      

12 Uhr        Biedermanns Bänkelsang

13 Uhr        Narrateau’s Rumpelkammer

14 Uhr        Gelenauer Marionettenspiele

15 Uhr        Zwickauer Stadtpfeifer

16 Uhr        Drehorgelspieler

17 Uhr        Duo Pampatut

Kornmarkt

13 Uhr        Zwickauer Stadtpfeifer

14 Uhr        Biedermanns Bänkelsang

15 Uhr        Duo Pampatut

16 Uhr        Gelenauer Marionettenspiele

17 Uhr        Narrateau’s Rumpelkammer

Sonntag, 11. September 2016               

Hauptmarkt            

11 Uhr        Eröffnung des Historischen Markttreibens durch die Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß, umrahmt mit Moritaten, Bänkelsang und Akrobatik

12 Uhr        Kinderzirkus

13 Uhr        Biedermanns Bänkelsang

14 Uhr        Narrateau’s Rumpelkammer

15 Uhr        Schrebers Erben! Akrobatik anno 1900

16 Uhr        Duo Pampatut

17 Uhr        Gelenauer Marionettenspiele

Domhof        

12 Uhr        Duo Pampatut

13 Uhr        Schrebers Erben! Akrobatik anno 1900

14 Uhr        Kindertanzgruppe der Gräflich Schönburgischen Schloßcompagnie

14 Uhr        Grenadiere der Kaisergarde Frankreich

15 Uhr        Gelenauer Marionettenspiele

16 Uhr        Narrateau’s Rumpelkammer

17 Uhr        Biedermanns Bänkelsang

Kornmarkt   

12 Uhr        Narrateau’s Rumpelkammer

13 Uhr        Gelenauer Marionettenspiele

14 Uhr        Duo Pampatut

15 Uhr        Biedermanns Bänkelsang

16 Uhr        Kindertanzgruppe der Gräflich Schönburgischen Schloßcompagnie

16.30 Uhr    Grenadiere der Kaisergarde Frankreich

17.00 Uhr    Schrebers Erben! Akrobatik anno 1900

Änderungen vorbehalten, Stand 12.08.2016

Tag des offenen DenkmalsSonntag, 11. September 2016

Unter dem bundesweiten Motto „Gemeinsam Denkmale erhalten“ beteiligt sich die Stadt Zwickau bereits zum 23. Mal an der jährlich durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz initiierten Aktion. Zur guten Tradition geworden steht der Tag wieder in Verbindung mit dem „Historischen Markttreiben“. In Zwickau öffnen folgende Denkmale für alle Interessierten ihre Türen:

Dom St. Marien

Domhof, 08056 Zwickau (Innenstadt)

geöffnet von 12 bis 17 Uhr

Führungen nach Bedarf durch die Herren Richter, Dr. Kühn und Günther.

Riesenpuzzle des Altars. 18 Uhr Konzert mit Orgel und Oboe (Eintritt 5 €).

Gewandhaus

Neuberinplatz 1, 08056 Zwickau (Innenstadt)

geöffnet von 11 bis 17 Uhr

Informationen zu Planung und restauratorischen Befunden von Planern/Architekten und Denkmalpflegern, Führungen/Rundgänge in kleinen Gruppen.

Verkauf von Theatergestühl und Kostümen.

Hakenhof Handwerkerhaus

Innere Zwickauer Straße 70A, 08062 Zwickau (Planitz)

geöffnet von 10 bis 17 Uhr

Führungen nach Bedarf durch Vereinsmitglieder.

Gartenmarkt, Livemusik, Imbiss, Kinderbetreuung

Katharinenkirche

Katharinenstraße 27, 08056 Zwickau (Innenstadt)

geöffnet von 12 bis 17 Uhr

Erkundung Glocken und Dachstuhl in kleinen Gruppen möglich.

Matthäuskirche

Muldestraße 19, 08056 Zwickau (Bockwa)

geöffnet von 12 bis 16 Uhr

Rittergut Niedermosel

Alter Teichweg 3, 08058 Zwickau (Mosel)

geöffnet von 11 bis 18 Uhr

Führungen nach Bedarf durch den Eigentümer Herrn Eckhard Seifert.

Villa Dautzenberg

Äußere Schneeberger Straße 152, 08056 Zwickau (Schedewitz)

geöffnet von 10 bis 15 Uhr

Führungen nach Bedarf durch Mitarbeiter des Büros S&P Sahlmann Zwickau.

Wasserturm

Ernst-August-Geitner-Straße 1, 08064 Zwickau (Oberplanitz)

geöffnet von 10 bis 15 Uhr

Ausstellung zur Geschichte der Wasserversorgung, Besichtigung, Turmbesteigung.

Programm und Anfahrtspläne sind auch auf der Seite der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unter https://www.tag-des-offenen-denkmals.de abrufbar. Informationen über geöffnete Denkmale in der LEADER-Region Zwickauer Land erhalten Sie auch über https://zukunftsregion-zwickau.de

Cygnea 14 und Postkartenkalender 2017Verkaufsstart zum Historischen Markttreiben

 

Pünktlich zum Historischen Markttreiben wie zu Schumanns Zeiten können interessierte Leser Heft 14 der Schriftenreihe „Cygnea“ des Zwickauer Stadtarchivs erwerben. Auch in diesem Jahr ist den Mitarbeitern des Stadtarchivs gelungen, einen breitgefächerten Exkurs durch die Stadtgeschichte, informativ, interessant und reich bebildert, zusammenzustellen.

Zum Inhalt:

  • Ute Scholz, Das Robert-Schumann-Haus Zwickau, Geschichte und Gegenwart. Zum 60. Jahrestag seines Bestehens
  • Günter Zorn, Die Zwickauer Meidleinschule – ein Kind der Reformation
  • Thomas Pöpper, Mike Huth, Dipl.-Rest. Dr. Arndt Kiesewetter, Dokumente zum Cranach’schen Kunigundenretabel in der St. Katharinenkirche, Zwickau (erste Fortsetzung)
  • Hans Sauer, Ernst Ahnert – ein bedeutender Repräsentant der Stenografiebewegung, und seine frühen Jahre in Zwickau
  • Sven Neuhaus, Zur Geschichte der mineralogisch-geologischen Sammlung in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum, Teil 2
  • Immanuel Voigt, Hellmuth von Mücke – ein Marineoffizier und „Seeheld“ des Ersten Weltkrieges avanciert zum obrigkeitskritischen Pazifisten
  • Franz Josef Blümling, Wie der Familienname „Neef“ und das Rittergut „de Musella“ im Erzgebirge entstanden ist
  • Benny Dressel, Tag der Archive 2016

Das Heft ist wie in jedem Jahr zum Historischen Markttreiben zum Preis von 4 Euro am Stand des Stadtarchivs am Domhof, danach zusätzlich in den Priesterhäusern, den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum sowie im Robert-Schumann-Haus erhältlich.

Ebenfalls zum Historischen Markttreiben erscheint auch ein neuer Postkartenkalender des Stadtarchivs für 2017. Nachdem in den vergangenen Jahren Stadtansichten aus den 1930er und die 1950er Jahre Erinnerungen weckten, sind es in diesem Jahr die 1980er Jahre, die für viele, auch jüngere Zwickauer im Gedächtnis noch präsent sein dürften. Zu sehen sind u.a. Aufnahmen von der 1957 eingeweihten Freilichtbühne, vom Schwanenschloss als Pionierhaus „Wilhelm Pieck“, von „Astoria“ und „Mokka-Milchbar“, aber auch mit dem Blick in die Innere Plauensche Straße oder in die Marienstraße dieser Zeit – eine herrliche Zeitreise! Der Preis für den Kalender beträgt 6 Euro.

Da die Auflage bei beiden Publikationen gering ist, lassen Sie sich die Gelegenheit nicht entgehen und sichern Sie sich schon jetzt ein Exemplar. Im Übrigen eigen sich auch beide schon jetzt hervorragend als Weihnachtsgeschenk. Also schauen Sie vorbei am Stand des Zwickauer Stadtarchivs.

 

Kontakt

Stadtarchiv Zwickau

Lessingstraße 1, 08058 Zwickau

Telefon 0375 834701

stadtarchiv@zwickau.de

www.zwickau.de/stadtarchiv

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