(Ki) Drei Fälle sexueller Beleidigung innerhalb von 30 Minuten konnten Ermittler des Polizeireviers Chemnitz-Nordost jetzt einem jungen Mann nachweisen.

1. Fall: Der 27-Jährige fuhr am 5. Juli 2016, gegen 22.15 Uhr, mit seinem vermutlich ersten Opfer (19) in einem Nahverkehrsbus. Nachdem er die 19-Jährige dort bereits „angemacht“ hatte, stieg er mit ihr in der Mühlenstraße aus und fasste ihr wenige Augenblicke später mehrfach ans Gesäß und versuchte sie zu umarmen. Aufgrund ihrer Gegenwehr ließ der Mann dann die junge Frau in Ruhe.

2. Fall: Gegen 22.40 Uhr fasste der Tatverdächtige in der Straße der Nationen einer 30-Jährigen von hinten zwischen die Beine. Die 30-Jährige sprach den Mann energisch an und stieß ihn weg.

3. Fall: Nur acht Minuten später hatte der 27-Jährige sein nächstes Opfer ausgemacht – eine 33-Jährige, die in der Straße Am Rathaus unterwegs war. Auch ihr fasste er ans Gesäß.

Doch dieses Mal kam er nicht davon. Die Frau – Polizistin in Zivil und im Dienst – verständigte nach ihrer Abwehr ihre mit im Einsatz befindlichen Kollegen. Diese griffen sich den Tatverdächtigen kurze Zeit später in der Brückenstraße. Laut Atemalkoholtest hatte er zu dieser Zeit 1,96 Promille.Nachdem das 30-Jährige Opfer aus der Presse von der belästigten Polizistin erfahren hatte, erstattete es zwei Tage später Anzeige. Das Opfer im ersten Fall hatte sich am nächsten Tag (6. Juli 2016) entschlossen, zur Polizei zu gehen und das ihr Geschehene anzuzeigen.Anhand der Aufnahmen der Überwachungskamera im Bus konnte der27-Jährige im ersten Fall identifiziert werden. Die 19- und die 30-Jährige konnten den Tatverdächtigen im Rahmen von Lichtbildvorlagen wiedererkennen. Den bisherigen Schlusspunkt hinter die Ermittlungen konnte die Polizei setzen, als der Tatverdächtige in dem Hemd zur Vernehmung kam, das er auch am Tatabend getragen hatte.Den Übergriff auf eine der Frauen hat der Beschuldigte gestanden: An die anderen Handlungen könne er sich aufgrund seines vorherigen Alkoholkonsums nicht erinnern.Die Akte wurde zur weiteren Entscheidung an die Staatsanwaltschaft Chemnitz gegeben.

Quelle: PD Chemnitz

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