• Dvorak und Honzak teilen Siege der Nachwuchs-Klasse unter sich auf
  • Abwechslungsreiche Rennen der Einsteiger-Klasse mit Kocourek und Schneider an der Spitze
  • Sabri und Gregur dominieren BLATA- und GRC-Wertung im ADAC Pocket Bike Cup

Schlüsselfeld (08. Juli 2016)

KlasseSieger Rennen 1 Sieger Rennen 2
ADAC Mini Bike Cup: NachwuchsTomas DvorakOndrej Honzak
ADAC Mini Bike Cup: EinsteigerJonas KocourekDustin Schneider
ADAC Pocket Bike CupParez Sabri, Marlon GregurParez Sabri, Marlon Gregur

Schlüsselfeld. Bei warmen Temperaturen und teils bedecktem Himmel starteten die Piloten des ADAC Mini Bike Cup an diesem Wochenende in Schlüsselfeld zum sechsten von zehn Rennwochenenden der Saison. Auf dem 825 Meter langen Kurs nahe Würzburg fuhren auch die Nachwuchsfahrer des ADAC Pocket Bike Cup, die ihr fünftes von sieben Rennwochenenden der Saison bestritten.

Tomas Dvorak (13, CZE) feierte den Sieg im ersten Rennen der Nachwuchs-Klasse, während sein Landsmann Ondrej Honzak (9, CZE) die Spitze im zweiten Lauf übernahm. Jonas Kocourek (9, CZE) gewann Lauf eins der Einsteiger-Klasse. Dustin Schneider (10, Adorf/Vogtland) startete von der Pole Position und siegte im zweiten Rennen. Parez Sabri (9, Lübbecke) und Marlon Gregur (8, Radebeul) dominierten im ADAC Pocket Bike Cup.

Spannende Rennen in der ADAC Mini Bike Cup Nachwuchs-Klasse

Tomas Dvorak (13, CZE) gab das Tempo im Zeittraining der Nachwuchs-Klasse vor und sicherte sich die Pole Position. Das erste Rennen wurde aufgrund eines Sturzes, der sich später als harmlos herausstellte, aus Sicherheitsgründen nach fünf Runden abgebrochen. Beim Neustart lag Dvorak zunächst in Führung, dicht gefolgt von Freddie Heinrich (11, Lunzenau OT Berthelsdorf) und Stepan Zuda (11, CZE). Dvorak konnte den Sieg sauber nach Hause fahren. Zuda schenkte sich selbst zu seinem elften Geburtstag den zweiten Rang.

Ondrej Honzak (9, CZE) war nach einem harten Duell gegen Dvorak schon in der ersten Runde bis auf Position acht zurückgefallen, kämpfte sich aber wieder an die Spitze zurück und sicherte sich schließlich noch knapp vor Heinrich den dritten Rang. Der schnelle Sachse musste sich mit Platz vier geschlagen geben. Florian Weiß (11, Schwabmünchen) komplettierte die Top-Fünf.

Im zweiten Rennen gab Dvorak erneut das Tempo vor Honzak und Zuda vor. Zur Rennmitte setzte leichter Regen über dem Kurs in Schlüsselfeld ein, durch den Dvorak in den Kies rutschte. Der Tscheche nahm sein Rennen zwar wieder auf, kam schließlich aber nicht mehr über Position zehn hinaus. Der Sieg ging an Honzak, gefolgt von Zuda. Heinrich schnappte sich den letzten Platz auf dem Podium, während Till Benedikt Belczykowski (11, Duisburg) und Weiß auf den Plätzen vier und fünf folgten.

In der Gesamtwertung führt Heinrich weiter mit 209 Punkten. Dvorak liegt mit 162,5 Zählern auf dem zweiten Rang vor Zuda mit 152 Punkten.

Ondrej Honzak (3./1., 9 Jahre, CZE): “Ich habe mir im Mai den Ellenbogen verletzt und habe seitdem einen harten Weg hinter mir. Mit viel Arbeit brachte ich ihn jetzt wieder zur richtigen Bewegung. Diese Veranstaltung war für mich erst das zweite Event nach der langen Zwangspause und ich bin sehr zufrieden, dass ich jetzt wieder auf dem Niveau bin wie vor der Verletzung. Ich war ehrlich gesagt ziemlich überrascht, als ich hierherkam und von Anfang an vorne mitmische konnte. Das machte mich schon sehr glücklich, nachdem ich besonders in den letzten zwei Wochen extrem hart trainiert habe, um wieder da zu sein. Beim Start zum zweiten Teil des ersten Rennens kam ich sehr gut weg. Ich lag sogar ein paar Meter an der Spitze, aber schon in der zweiten Kurve hat Tomas vor mir so die Tür zugemacht, dass ich hart bremsen musste und auf Platz acht zurückfiel. Schließlich konnte ich mich noch auf den dritten Rang nach vorn kämpfen. Im zweiten Rennen lag ich zunächst auf dem zweiten Rang und wollte einfach versuchen, diesen Platz zu halten, weil ich gesehen habe, dass Tomas extrem schnell war und ich wollte nicht zu viel riskieren. Dann begann es aber zu regnen und Tomas stürzte nach ein paar Runden. Also lag ich auf Position eins, die ich bis ins Ziel bringen konnte. Das war auf dem nassen Asphalt allerdings alles andere als leicht. Am Ende hat es für den Sieg gereicht. Ich bin überglücklich.”

ADAC Mini Bike Cup Einsteiger-Klasse: Schneider sammelt fleißig Punkte

Dustin Schneider (10, Adorf/Vogtland) sicherte sich die Pole Position in der Einsteiger-Klasse und ging zum Start des ersten 17 Runden langen Rennens zunächst in Führung. Seine Verfolger lagen ihm jedoch dicht auf den Fersen und fünf Runden vor Rennende passierte Jonas Kocourek (9, CZE) den Deutschen. Nach einem packenden Duell hatte der Tscheche schließlich die Nase vorn und entschied das erste Rennen knapp für sich. Schneider kam nur 0,152 Sekunden dahinter auf Platz zwei ins Ziel.

Der letzte Podestplatz war ebenso hart umkämpft. Phillip Kastl (10, Neukirchen) konnte sich schließlich auf dem dritten Platz durchsetzen. Tino Hole (13, DEN) und Justin Hänse (13, Harth-Pöllnitz) mussten sich nach einem starken Kampf mit den Plätzen vier und fünf geschlagen geben.

Im zweiten Rennen übernahm Schneider schnell die Führung, doch seine Verfolger ließen ihn nicht davonziehen. Hänse kämpfte bis zum Rennende hart, um mit dem Spitzenreiter mitzuhalten, nachdem er nach der ersten Runde auf dem fünften Rang lag und sich in einigen harten Duellen gegen seine Gegner durchsetzen konnte. Er kam schließlich 2,410 Sekunden hinter Scheider als Zweiter ins Ziel.

Kocourek sicherte sich den dritten Rang vor Lucy Michel (11, Elterlein OT Schwarzbach) und Patrik Carda (12, CZE). In der Gesamtwertung liegt Kocourek mit 203 Punkten knapp hinter Schneider, der 207 Punkte auf seinem Konto hat. Kastl folgt nach sechs von zehn Veranstaltungen auf Platz drei mit 176 Punkten.

Dustin Schneider (2./1., 10 Jahre, Adorf/Vogtland): “Der Tag war richtig cool. Ich war schon in den ersten Trainings ziemlich gut und lag meist unter den besten Drei. Das erste Zeittraining war auch nicht schlecht, aber ich dachte im zweiten dann, dass da noch etwas mehr geht. Also habe ich noch einmal alles gegeben und besonders in der letzten Kurve Gummi gelassen, wodurch ich mir die Pole Position angeln konnte. Im ersten Rennen habe ich mich einem guten Start die Spitze übernommen, aber Jonas ging an mir vorbei und ich konnte ihn nicht aufhalten. Ich habe gegen Rennende noch ein paar Mal angegriffen, aber in der letzten Kurve war ich zu weit außen und er ist durchgeschlüpft. Ich konnte ihm nichts entgegensetzen. Mein Start zum zweiten Rennen war auch richtig gut und ich lag vorn. Nach einigen turbulenten Runden konnte ich die Führung halten und den Sieg nach Hause fahren. Meine Verfolger haben aber immer viel Druck gemacht. Ich dachte ‘Wo kommt denn jetzt plötzlich der Justin her?’ Aber dann habe ich einfach in jeder Kurve etwas mehr Gas gegeben und blieb vorne. Ich bin wirklich glücklich über das Ergebnis heute.”

ADAC Pocket Bike Cup: Sabri und Gregur mit Doppelsieg

Die Pole Position im ADAC Pocket Bike Cup ging an Parez Sabri (9, Lübbecke). Der Neunjährige nutzte seine Startposition optimal und lag schon nach der ersten von zehn Runden in Führung. Er hielt die Spitze bis ins Ziel und eroberte den Lauf-Sieg deutlich vor seinem BLATA-Kollegen Noel Willemsen (10, Mülheim). Julius Coenen (10, Brackenheim) sicherte sich den dritten Platz der BLATA-Wertung. In der GRC-Wertung siegte Marlon Gregur (8, Radebeul) vor Lucas Eisenfeld (9, Chemnitz) und Richard Irmscher (7, Ottendorf).

Das zweite Rennen war an der Spitze ein Spiegelbild des ersten Laufes. Sabri dominierte in der BLATA-Klasse vor Willemsen, der 7,601 Sekunden hinter dem Doppelsieger im Ziel ankam. Kristoffer König (7, Wörth) wurde Dritter auf BLATA. Auf den GRC-Maschinen beherrschte Gregur erneut das Feld und feierte einen Doppelsieg vor Eisenfeld und Irmscher.

Die BLATA-Wertung übernimmt Sabri nach fünf von sieben Veranstaltungen mit 220 Punkten vor Willemsen mit 210 Punkten. Jona Eisenkolb (8, Kassel) belegt mit 129 Punkten den dritten Rang. Gregur führt dagegen weiter in der GRC-Wertung. Eisenfeld liegt mit 196 auf Rang zwei, gefolgt von Irmscher mit 163 Zählern.Quelle: ADAC Motorsport

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