Sieg des Audi R8 LMS in der VLN Langstreckenmeisterschaft

Sieg des Audi R8 LMS in der VLN Langstreckenmeisterschaft

Motorsport-Flair beim Goodwood Festival of Speed

Nachgefragt bei Norisring-Sieger Nico Müller

Erfolgreiches Motorsport-Wochenende für Audi: Während Edoardo Mortara und Nico Müller für Audi zwei DTM-Siege auf dem Norisring erzielten, feierte das Kundenteam Land-Motorsport mit dem Audi R8 LMS einen Sieg in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring.

VLN: Christopher Mies und Connor De Phillippi siegen für Land-Motorsport

Bei extrem schwierigen Bedingungen mit Nebel und starkem Regen feierte das Team Montaplast by Land-Motorsport seinen 20. Sieg in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Christopher Mies und Connor De Phillippi, die mit einem Audi R8 LMS von der Pole-Position ins Rennen gegangen waren, belegten bis zur Schlussphase den zweiten Rang. In den letzten 30 Minuten des Vier-Stunden-Rennens eroberte Christopher Mies mit konstant schnellen Rundenzeiten die Führung und überquerte die Ziellinie mit mehr als zwei Minuten Vorsprung als Sieger.

Audi-Kundenteam in Le Castellet auf dem Podium

Einen Podiumsplatz erzielten Filipe Albuquerque, Rodrigo Baptista und Blancpain-GT-Rookie Jan Magnussen beim dritten Saisonlauf des Blancpain GT Series Endurance Cup im französischen Le Castellet. Das Trio war mit einem Audi R8 LMS des Belgian Audi Club Team WRT von der 20. Startposition ins sechsstündige Rennen gegangen. Mit einer starken und fehlerfreien Aufholjagd und einer guten Strategie erkämpften sich Albuquerque, Baptista und Magnussen den dritten Platz.

Prominente Gäste bei der DTM auf dem Norisring

Audi begrüßte beim DTM-Heimspiel auf dem Norisring zahlreiche bekannte Gäste: Slalom-Ass Fritz Dopfer und Fußballer Dominik Kohr vom FC Augsburg ließen es sich dabei nicht nehmen, mehrere Audi-DTM-Piloten während der Fahrerparade zu chauffieren. Umgekehrt war es bei Moderator Oliver Pocher, der in den Genuss einer Mitfahrt im Audi RS 5 DTM Renntaxi kam. Ebenfalls in Nürnberg vor Ort waren Schauspieler Frederick Lau, Bundesligafußballer Josip Drmic und YouTuber Tom Shuffle.

Mitarbeiter und Partner unterstützen Audi am Norisring

Während des DTM-Heimspiels auf dem Norisring freuten sich die Teams und die Rennfahrer von Audi Sport über zahlreiche Unterstützung: Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Audi drückten den Piloten vor Ort die Daumen. Von der Schaeffler Gruppe reisten ebenfalls rund 1.000 Angestellte zum Norisring und bereiteten Mike Rockenfeller einen besonderen Empfang. Das Unternehmen aus Herzogenaurach ist einer der Partner von Audi in der DTM. Auch die Hoffmann Group zeigte beim Nürnberger Stadtrennen Präsenz. Rund 900 Mitarbeiter des Werkzeugspezialisten fieberten vor allem mit Jamie Green im Hoffmann Group Audi RS 5 DTM mit.

Audi Sport Team Rosberg besucht Hoffmann Group

Vor dem Rennwochenende auf dem Norisring stand für das Audi Sport Team Rosberg ein interessanter Besuch auf dem Programm: Das DTM-Team besichtigte in Nürnberg das Logistikzentrum für Werkzeuge der Hoffmann Group, das als größtes und modernstes seiner Art in Europa gilt. Täglich werden dort bis zu 60.000 Positionen bearbeitet. Teamchef Arno Zensen zeigte sich nach dem Rundgang durch das 36.000 m² große Lager beeindruckt: „Die Dimensionen sind bemerkenswert. Zudem hat uns die Sprachkommissionierung fasziniert, die hier zum Einsatz kommt. Es war ein rundum gelungener Termin“, sagte Zensen, dessen Team den Hoffmann Group Audi RS 5 DTM von Jamie Green einsetzt.

Nico Müller sammelt erste Segelerfahrung beim Audi ultra Cup

Bei seinem Besuch der Kieler Woche sammelte Nico Müller Rennerfahrung auf ungewohntem Terrain: Der DTM-Pilot startete bei der vierten Auflage des Audi ultra Cup mit einem J/70-Kielboot für das Team „Audi Sport“. Gemeinsam mit Le-Mans-Rekordsieger Tom Kristensen, Max Christiansen vom FC Ingolstadt 04 und Steuermann Oliver Schwall segelte der Schweizer in einer packenden Regatta auf Platz zwei. „Trotz verhältnismäßig wenig Wind war es ziemlich anstrengend. Aber es hat sehr viel Spaß gemacht und ich würde sehr gerne wieder teilnehmen, wenn sich die Möglichkeit erneut bietet“, sagte Müller.

Faszination Motorsport beim Goodwood Festival of Speed

Beim Goodwood Festival of Speed im Süden Englands erlebten die Zuschauer Motorsport-Flair pur: Der fünfmalige Le-Mans-Sieger Frank Biela pilotierte bei dem britischen Traditions-Event den Audi V8 quattro DTM, mit dem er vor 25 Jahren die DTM gewonnen hatte. Zusammen mit Audi-Sport-Botschafter Emanuele Pirro und dem drittplatzierten der 24 Stunden von Le Mans am vergangenen Wochenende, Oliver Jarvis, schrieb er Autogramme und stellte sich den Fotografen. Der populäre Schlagzeuger von Pink Floyd und Autoenthusiast Nick Mason steuerte einen Auto Union Typ C, das erfolgreichste Modell der Auto-Union-Silberpfeile vor dem Zweiten Weltkrieg. Das Rallycross-Team von DTM-Star Mattias Ekström war ebenfalls in Goodwood vertreten. Weil Ekström zeitgleich in der DTM auf dem Norisring startete, pilotierte der Brite Andrew Jordan den Audi S1 EKS RX quattro.

Emotionaler Abschied von Leena Gade

Nach den 24 Stunden von Le Mans verabschiedete sich das Audi Sport Team Joest von seiner langjährigen Renningenieurin Leena Gade. Die Britin hat Marcel Fässler, André Lotterer und Benoît Tréluyer drei Mal zum Le-Mans-Sieg, zu einem Weltmeister-Titel sowie zu insgesamt zehn Rennsiegen in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC geführt. Nun wechselt sie innerhalb des Volkswagen-Konzerns zu einer anderen Marke. Ralf Jüttner, Teamchef des Audi Sport Team Joest, bedankte sich mit einem außergewöhnlichen Geschenk: Leena Gade erhielt den Le-Mans-Siegerpokal des Teams von 2011. Sie hatte das Langstrecken-Rennen für Audi damals mit ihrem Fahrertrio erstmals gewonnen. Das Rennen war legendär, denn der einzige Audi, der das Ziel erreichte, sicherte sich einen denkbar knappen Vorsprung von 13,854 Sekunden.

Vertreter von Audi bei FIA Sport Conference

Audi-Pilot Lucas di Grassi, Renningenieurin Leena Gade und die beiden langjährigen Audi-Fahrer Allan McNish und Emanuele Pirro waren als Redner zu Gast bei der FIA Sport Conference. Im Centro Congressi im Turiner Stadtteil Lingotto teilten die Vertreter von Audi ihre Einschätzungen zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Motorsports mit einem großen Publikum. Sie begrüßten mehrere hundert Delegierte von Sportclubs aus aller Welt, die die Konferenz in Plenumssitzungen und Seminaren fortführten.

Rennfahrer fiebern bei Fußball-EM mit

Eine Achtelfinal-Partie bei der UEFA EURO 2016 hatte für die Fahrer aus dem Audi Sport TT Cup eine besondere Bedeutung. Die Polin Gosia Rdest und der Schweizer Yves Meyer verfolgten das Duell ihrer Heimatländer gemeinsam vor dem Fernsehschirm. Rdest hatte nach dem Sieg der polnischen Mannschaft im Elfmeterschießen gut lachen. „Ich verfolge die Spiele bei der Fußball-Europameisterschaft mit großem Interesse und freue mich sehr über den Sieg für Polen“, sagte Rdest, für die der Tag damit versöhnlich endete. Im ersten Lauf des Audi Sport TT Cup auf dem Norisring musste die 23-Jährige das Rennen nach einem unverschuldeten Unfall vorzeitig beenden.

Dreifacher Einsatz für EKS

Gleich an drei Orten war das Rallycross-Team von Mattias Ekström an diesem Wochenende im Einsatz. Auf dem Norisring waren der Audi S1 EKS RX quattro, Mattias Ekström und Toomas Heikkinen zu Gast bei der AUTO BILD MOTORSPORT Lounge. Von dort ging es für Heikkinen direkt weiter zur Kieler Woche, wo der Finne Gäste von Audi als Beifahrer im rund 600 PS starken Rallycross-Auto mitnahm. Beim Goodwood Festival of Speed pilotierte der britische Tourenwagen-Pilot Andrew Jordan einen S1 des Teams EKS.

Nachgefragt bei … Nico Müller

Der junge Schweizer über seinen ersten Sieg in der DTM.

Ihr Saisonziel waren Podiumsplatzierungen – hätten Sie damit gerechnet, in diesem Jahr das erste Mal ganz oben auf dem Podium zu stehen?

Gehofft habe ich es schon. Nach dem guten Saisonauftakt in Hockenheim mit der ersten Pole-Position und dem ersten Podium habe ich insgeheim schon ein wenig darauf gehofft und auch gemeinsam mit meinen Jungs darauf hingearbeitet, dass wir es so schnell wie möglich schaffen. Dass es dann direkt hier beim Heimrennen von Audi auf dem Norisring klappt, ist natürlich umso schöner und versüßt das Ganze noch mehr. Jetzt heißt es einfach weiter pushen und versuchen, regelmäßig so gut wie möglich da vorne mitzukämpfen.

Wie schwierig war das Rennen?

Zeit zum Erholen war nicht. Ich musste versuchen, den Tom (Blomqvist) zu überholen, ihn hinter mir zu lassen und ihn im besten Fall aus dem DRS-Fenster zu kriegen, was auch gut geklappt hat. Die Safety-Car-Phase hat dann noch einmal etwas Spannung reingebracht. Aber zum Glück habe ich auch das unter Kontrolle gehabt und – so glaube ich – verdient gewonnen.

Wie waren die Emotionen nach der Zieldurchfahrt und auf dem Podium?

Richtig geil. Beim Heimrennen von Audi das zu schaffen und auch noch relativ früh in der Saison, fühlt sich einfach genial an. Ein großer Teil des Erfolgs gehört auch meinem Team. Die haben heute top Arbeit geleistet. Die Strategie hat gepasst und der Boxenstopp war super. Das war am Ende auch der Schlüssel zum Erfolg. Deshalb danke an Audi und das Audi Sport Team Abt Sportsline!

Wieviele Glückwünsche haben Sie auf Ihrem Handy nach dem Sieg bekommen?

Es bammelt noch immer die ganze Zeit. Ich komme mit dem Lesen gar nicht hinterher. Ich freue mich morgen am Flughafen darauf, sollte ich dann wieder lesen können …

Hat Sie irgendein Glückwunsch besonders gefreut?

Ja, von Keke Rosberg! Ich durfte ihn kennenlernen, weil ich in den letzten zwei Jahren für ihn und Arno (Zensen) gefahren bin. Wir hatten immer ein top Verhältnis. Dass wir auch nach dem Teamwechsel ein bisschen in Kontakt stehen und er sich für mich freuen kann, finde ich sehr schön.

Termine der nächsten Woche

30.06.–03.07. Watkins Glen (USA), 5. Lauf IMSA WeatherTech SportsCar Championship01.–03.07. Aragon (E), 4. Lauf V de V Endurance Series01.–03.07. Nürburgring (D), 3. Lauf Blancpain GT Series Sprint Cup01.–03.07. Sydney (AUS), 3. Lauf Australische GT Trophy Series01.–03.07. Okayama (J), 5. und 6. Lauf GT AsiaQuelle: Audi Motorsport

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