Der sächsische CDU-Landtagsabgeordnete Alexander Krauß hat sich vor die vier Männer gestellt, die im sächsischen Arnsdorf einen aggressiven Asylbewerber festgehalten haben, bis die Polizei kam. Unter ihnen war auch der CDU-Kommunalpolitiker Detlef Oelsner.

„Meines Erachtens hat Detlef Oelsner engagiert und richtig gehandelt und damit Personenschäden vermieden. Handeln und die Polizei rufen ist auf jeden Fall besser als wegsehen“, sagte Krauß der JUNGEN FREIHEIT. Auch er plädierte dafür, die Ermittlungen erst einmal vorurteilsfrei abzuwarten. „Mein Eindruck ist, daß es einige Medien gibt, die weder neutral noch vorurteilsfrei über den Fall berichten“, kritisierte der CDU-Politiker. Die Mitarbeiter des Einkaufsmarktes stünden zu wenig im Blickfeld. „Sie wurden offensichtlich von einem psychisch Kranken belästigt und liefen Gefahr, verletzt zu werden.“

Gegenüber der JF rechtfertigte Oelsner sein Eingreifen: „Wir haben lediglich Zivilcourage gezeigt, aber offenbar ist das jetzt strafbar. Ich bin so erzogen worden, daß man als Mann eingreift, wenn eine Frau bedroht wird.“ Er uns eine Bekannten seien keine Bürgerwehr, „sondern ganz normale Bürger, aber wir schauen eben auch nicht zu, wenn so etwas passiert“.

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Arnsdorfer CDU-Politiker Oelsner: „Wir haben Zivilcourage gezeigt“

„Bürgerwehr geht auf kranken Flüchtling los“, titeln die Medien. Wieder Sachsen, wieder Gewalt, wieder gegen Flüchtlinge. Die JUNGE FREIHEIT hat exklusiv mit dem beteiligten CDU-Kommunalpolitiker Detlef Oelsner aus Arnsdorf gesprochen. Er sagt: Es gibt keine Bürgerwehr, dafür aber einen aggressiven Asylbewerber, der Mitarbeiterinnen in einem Supermarkt bedrohte. „Wir haben lediglich Zivilcourage gezeigt“, rechtfertigt sich Oelsner. „Wir sind keine Bürgerwehr, sondern ganz normale Bürger, aber wir schauen eben auch nicht zu, wenn so etwas passiert.“

Quelle: JUNGE FREIHEIT – Wochenzeitung für Debatte Foto: Alexander Krauß

Hier das Originalvideo:

https://www.youtube.com/watch?v=iwcXsOjykSM

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