Die AfD Sachsen hat die Eltern von Vorschülern aufgefordert, die Natur als Erziehungsberechtigte anzusehen. „Dicker, dümmer, defizitärer – so lässt sich allein der Zustand der Kinder im jüngsten Gesundheitsbericht des Landkreises Zwickau zusammenfassen“, erklärt Generalsekretär Uwe Wurlitzer, zugleich schulpolitischer Fraktionssprecher. „Es muss uns allen zu denken geben, dass gerade einmal 17 Prozent der Kinder bei der Einschulung keine Defizite aufweisen, so dass immermehr auf eine Förderschule gehen müssen, andererseits nur ein Prozent der Kinder mit einer Behinderung geboren werden.“Gerade die Eltern von Vorschülern sollten ihre Kinder unvoreingenommen in die Natur schicken, fordert Wurlitzer: „Was man vergaß, erzeugt Scheu und Misstrauen und wird als neue Gefahrenquelle wahrgenommen. Nach einer Emnid‐Umfrage im Auftrag der Deutschen Wildtier Stiftung sind 49 Prozent der deutschen Kinder zwischen vier und zwölf Jahre noch nie auf einen Baum geklettert, fast ein Viertel hat noch nie ein frei lebendes Tier gesehen. Wer seine Weltkenntnis nurnoch medial erlangt, wird nicht nur erfahrungs‐, sondern auch bewegungsärmer. Je älter die Kinder werden, desto größer wird das Problem: in der zweiten Klasse waren 5,7 Prozent der Schüler, in der 6. Klasse qar 7,4 Prozent übergewichtig. Da braucht man sich nicht zu wundern, dass die Amtsärztin von einer ‚Fast‐Food‐Generation im XXL‐Format‘ spricht, von der 16 Prozent Störungen der Grobund Feinmotorik aufweist.“

DDR-Mangelwirtschaft zeitigte gesündere Kinder

Dabei sei frappierend, dass die oft zitierte „Mangelwirtschaft“ der DDR hervorragende gesundheitliche Folgen bei den Kindern zeitigte, so Wurlitzer: „In den 80er Jahren gab es Sprachdefizite bei sieben Prozent der Vorschulkinder, heute sind es 37 %. Unter Fettleibigkeit litten weniger als ein Prozent ‐ heute vier Prozent, acht Prozent hatten Sehschwierigkeiten ‐ heute: 20 Prozent, und zwei Prozent besuchten die Sonderschule ‐ heute: 7,7 Prozent. Das wirft ein alarmierendes Bild auf den Zustand einer sog. Erlebnisgesellschaft, die Erlebnisse nur noch medial konsumiert.“

Quelle: AfD Sachsen

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