Ort: Leipzig (OT Eutritzsch), MaximilianalleeZeit: 05.05.2016, gegen 23:45 Uhr

Als sich der Männertag bereits merklich seinem Ende näherte, machte sich ein Leipziger (76) per Fahrrad auf den Heimweg. An der Berliner Brücke wurde es ihm jedoch zum Verhängnis, über den Tag einige Halbe konsumiert zu haben, denn sein Alkoholisierungsgrad (1,12 Promille in der Atemluft) ließ die Breite des Radweges schrumpfen. So kollidierte er mit der Bordsteinkante und stürzte, wobei dies jedoch nicht die letzte Ausfallerscheinung blieb – der Mann rief anschließend selbst bei der Polizei an und machte das Geschehen bekannt. Vielleicht war der Anruf aber auch nur Ausdruck seiner Hoffnung, eine günstige Mitfahrgelegenheit zu erwischen, weil den beiden Fahrradreifen durch den Unfall die Luft ausgegangen war und er noch etliche Kilometer vor sich hatte. Obwohl er dann tatsächlich ein Stück im Funkstreifenwagen zurücklegen konnte, an welchem er sich zuvor aufgrund seiner Gleichgewichtsstörungen anlehnen musste, blieb ihm eine Enttäuschung nicht erspart, denn die Fahrt war ein Abstecher im doppelten Sinne. Sie galt allein der Durchführung einer Blutentnahme und führte hierzu auch noch zum Polizeirevier Leipzig-Nord, welches deutlich abseits der Wohnanschrift des Mannes (Leipziger Westen) gelegen ist.

Ort: Leipzig (OT Mölkau), Am Hasenberg (KGV)Zeit: 05.05.2016, gegen 23:50 Uhr

Zum Ende einer Gartenparty wollten gleich mehrere Freunde verhindern, dass ihr Kumpel (20) ähnliche Erfahrungen machen muss. Auch ihr sichtlich angetrunkener Freund hatte vor, die Heimreise auf seinem Drahtesel anzutreten. Leider konnte er das Einschreiten nicht mehr richtig einordnen; er sah sich drangsaliert und seines Eigentums beraubt. Unter lallender Kundgabe, er habe das Fahrrad bezahlt und könne damit fahren, wohin er wolle, torkelte er durch den Garten und wurde zunehmend aggressiv. Als er schließlich einen Gleichaltrigen schlagen wollte, rangen ihn andere Freunde zu Boden, konntenihn jedoch nicht bändigen. So blieb ihnen letztlich keine andere Wahl, als die Polizei zu verständigen. Die Beamten maßen beim Anlassgeber schließlich knapp 0,1 Promille Atemalkohol pro Lebensjahr und sorgten dann für Entspannung hinterm Gartenzaun. Der Störenfried erhielt aufgrund seines bedenklichen Zustandes der mittlerweile sehr kühlen Witterung, seiner nur leichten Bekleidung und des längeren Heimweges das unverdiente Privileg, chauffiert zu werden. Allerdings wird hierzu eine Rechnungslegung geprüft.

Ort: Leipzig (OT Wahren), Gustav-Esche-Straße/AuenseeZeit: 05.05.2016, 14:50 Uhr

Als sich ein Mitglied männlicher Nachwuchskräfte bei der Vorbeifahrt die Mütze des Lokführers schnappte, war es vielleicht spaßig gemeint, wirkte aber zumindest auf einen Mitfahrenden (27) provozierend. Jener sprang vom Zug und warf sich für den Bestohlenen in die Bresche. Allerdings traf er nur auf verbale Aggressionen und schließlich auf schlagende Argumente, die ihn benommen zu Boden gehen ließen. Daraufhin leitete der Zugführer eine Notbremsung ein, nahm den Geschädigten wieder an Bord, fuhr zum Bahnhof und übergab den Mann dort später an das Rettungswesen. Als wenig später die Polizei eintraf, befanden sich noch zwei Gesellen (18, 20) der streitauslösenden Gruppe in der Nähe, wobei jedoch auch sie plötzlich flinke Füße bekamen. Nachdem sie eingeholt waren, verneinten sie natürlich jeden Fluchtgedanken; sie hätten nur ihre restliche Gruppe einholen wollen. Die Ermittlungen laufen. (Loe)

Schlägerei auf der Straße

Ort: Leipzig; OT Möckern, Georg-Schumann-StraßeZeit: 06.05.2016, 03:00 Uhr

Eigentlich war es am sogenannten Männertag aus polizeilicher Sicht recht ruhig in Leipzig. Aber Männertag wäre wohl nicht Männertag ohne Zwischenfälle der besonderen Art. So kam es in der späten Nacht zum Freitag zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Besuchern einer Gastwirtschaft in Möckern und drei nächtlichen Vorbeiziehenden. Der Grund war für die herbeigerufene Polizei nicht auszumachen, sei es der Alkohol oder der Ausdruck besonderer Männlichkeit oder beides. Bei allen Personen wurde erhebliche Alkoholisierung festgestellt. Einer der Beteiligten musste wegen seiner Verletzungen zur Behandlung ins Krankenhaus. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung. (Ber)

Nichtsahnend ausgeraubt

Ort: Leipzig; OT Reudnitz-Thonberg, Eilenburger StraßeZeit: 05.05.2016, 14:00 Uhr

Am Donnerstagnachmittag lief ein 45–Jähriger nichts Böses ahnend durch die Eilenburger Straße, als er unvermittelt von drei Unbekannten angegriffen wurde. Diese schlugen mit der Faust auf ihn ein, traten ihn in den Rücken und nahmen ihm dann die Geldbörse mit einem niedrigen dreistelligen Bargeldbetrag weg. Danach entfernten sie sich in unbekannte Richtung. Der Angegriffene erlitt leichte Verletzungen und Schmerzen. Einen der Angreifer beschrieb er wie folgt:Ca. 1,90 Meter groß, Ende 20 oder Anfang 30 mit Dreitagebart und kurzen dunkelblonden Haaren. Er hatte eine athletische Statur und sprach mit osteuropäischem Akzent. Bekleidet war er mit einer blauen Jeansjacke und –hose.Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Zentrum, Ritterstraße 19-21 in 04109 Leipzig, Tel. (0341) 7105-0 zu melden. (Ber)

Quelle: PD Leipzig

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