Signalkabel versucht zu entzünden – Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr

Signalkabel versucht zu entzünden – Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr

Burgstein/Plauen/Klingenthal (ots) – Mitarbeiter der Deutschen Bahn entdeckten gestern Mittag bei einer Routineinspektion entlang der Bahnstrecke Leipzig-Hof kurz vor der Landesgrenze zu Bayern Beschädigungen an Signalkabeln und verständigten die Bundespolizei.

Auf einer Länge von etwa 20 cm waren zwei dieser Kabel oberflächlich verbrannt. Vor Ort stellten Ermittler Stoffreste fest, die vermutlich als Entflammungshilfe dienten. Zudem wurden zwei Pappschilder mit fremdenfeindlichen Aufschriften “Asylwahn stoppen” und “Sachsen bleibt deutsch” aufgefunden. Anhand der Spurenlage gehen die Ermittler derzeit davon aus, dass die Tatausführung bereits länger als eine Woche zurückliegt. Auswirkungen auf den Bahnverkehr gab es nicht. Die Bundespolizeiinspektion Klingenthal ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Für diese Straftat, bei der bereits der Versuch strafbar ist, sieht der Gesetzgeber eine Freiheitsstrafe zwischen sechs Monaten und zehn Jahren vor. Zeugen, die sachdienliche Angaben zu möglichen Verursachern machen können, wenden sich bitte an die Bundespolizeiinspektion Klingenthal unter 037467 / 2810 oder die kostenfreie Hotline der Bundespolizei 0800 6 888 000.

Quelle: Bundespolizei

ADAC Northern Europe Cup – Meggle und Georgi mit Qualifying-Bestzeit auf dem Lausitzring

ADAC Northern Europe Cup – Meggle und Georgi mit Qualifying-Bestzeit auf dem Lausitzring

  • Pole-Setter versprechen spannendes viertes Rennen der Saison 2016
  • Matthias Meggle fährt in letzter Sekunde zur Bestzeit der Standard-Klasse
  • Tim Georgi in der GP-Kategorie an der Spitze

LAUSITZRING – Qualifying

Datum: 30. April 2016Wetter: bewölkt, 17°C
Streckenlänge: 4,255 kmPole Position: Matthias Meggle, Tim Georgi

Klettwitz. Das dritte Rennwochenende des ADAC Northern Europe Cup (NEC) auf dem Lausitzring wurde von angenehmen Wetterbedingungen begleitet. Nach drei freien Trainings am Freitag fuhren die Piloten der neu gegründeten Serie am Samstag zwei Qualifyings, in denen Matthias Meggle (15, GER) und Tim Georgi (15, GER) in der Standard- und der GP-Klasse vorn lagen.Nachdem während der ersten Session noch kühlere Bedingungen herrschten, konnten die meisten Fahrer ihre Rundenzeiten im zweiten Qualifying am Samstagmittag verbessern. Meggle, der schnellste Fahrer der Standard-Klasse gab eine Bestzeit von 1:51,209 Minuten in den letzten Sekunden des zweiten Qualifyings vor.Der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport distanzierte seine Verfolger nur knapp. Toni Erhard (15, GER), der wir Meggle von der ADAC Stiftung Sport gefördert wird, folgte nur 0,303 Sekunden hinter seinem Landsmann und 0,388 Sekunden vor Oliver König (14, CZE). Philipp Freitag (18, GER) und Dirk Geiger (13, GER) belegten die Plätze vier und fünf in der Standard-Klasse.In der GP-Klasse hatte Georgi deutlich das Sagen. Der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport gab eine Spitzenzeit von 1:48,962 Minuten vor und sicherte sich damit die Pole Position. Seine Bestzeit fuhr der Berliner allerdings schon im ersten Qualifying. In der zweiten gezeiteten Session kam Georgi nicht über 1:49,317 Minuten hinaus, war aber auch damit der schnellste Pilot im konkurrenzfähigen Feld des ADAC NEC.Ernst Dubbink (27, NED) fuhr seine schnellste Runde im zweiten Qualifying und nahm direkt hinter Georgi den zweiten Platz ein. Jason Dupasquier (14, SUI) belegte den dritten Rang der GP-Klasse und lag damit noch vor Dennis Koopman (19, NED) und Maximilian Kofler (15, AUT).Das vierte Rennen der Saison im ADAC NEC startet am Sonntag um 11:05 Uhr auf dem Lausitzring und wird über eine Distanz von 14 Runden gefahren.Die Stimmen der Spitzenreiter Matthias Meggle (15, GER), Schnellster, ADAC NEC Standard: “Ich bin auf jeden Fall mit dem Qualifying zufrieden. Wir haben uns nach und nach verbessert. Das erste Qualifying war schlecht, ich hatte große Probleme mit dem Fahrwerk, aber für das zweite Zeittraining haben wir auf jeden Fall einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Ich bin zufrieden und fühle mich gut. Ich freue mich, dass ich im Qualifying so weit vorn landen konnte, denn das ist mir vorher nicht gelungen. Nun hoffe ich, dass ich im Rennen den ersten Sieg holen und meine Führung in der Meisterschaft damit ausbauen kann. Das ist mein Ziel. Vielen Dank an mein Dynavolt Intact GP Junior Team für die bisher tolle Arbeit an diesem Wochenende.”Tim Georgi (15, GER), Schnellster, ADAC NEC GP: “Das erste Zeittraining lief für uns richtig gut. Wir hatten ein super Setup gefunden, wodurch ich mich auf dem Bike wirklich wohlgefühlt habe. Damit konnten wir auch richtig gute Zeiten fahren. Jetzt im zweiten Zeittraining hatte ich mir etwas mehr erhofft. Wir konnten uns nicht steigern, daher war dieses Qualifying für mich etwas enttäuschend. Ich bin nicht ganz zufrieden. Die Pole Position habe ich trotzdem, was natürlich ein guter Ausgangspunkt für das Rennen morgen ist. Für uns zählt nichts anderes als der Sieg. Wir wollen die 25 Punkte mitnehmen und ein gutes Rennen abliefern.”Quelle: ADAC Motorsport

ADAC Formel 4: Ortmann gewinnt erstes Rennen am Sachsenring

ADAC Formel 4: Ortmann gewinnt erstes Rennen am Sachsenring

  • Mawson baut Führung in der Gesamtwertung aus
  • Mick Schumacher wird Vierter
  • Rennen zwei und drei am Sonntag live bei SPORT1+

Hohenstein-Ernstthal. Mike David Ortmann (16, Ahrensfelde, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.) hat das erste von drei Rennen der ADAC Formel 4 auf dem Sachsenring gewonnen. Für den von der ADAC Stiftung Sport geförderten Piloten war es der erste Sieg in der Formel-Nachwuchsserie. “Ich bin einfach überglücklich, kann es noch gar nicht wirklich realisieren. Ich glaube, das kommt nachher erst”, sagte Ortmann: “Es hätte nicht besser laufen können.” Zweiter wurde der Australier Joey Mawson (20, Van Amersfoort Racing), der seine Führung in der Gesamtwertung auf 25 Punkte ausbaut. Als dritter Fahrer kam Pole-Setter Kim Luis Schramm (18, Wümbach, US Racing) ins Ziel.

Ortmann überholte Schramm beim Start und blieb über die gesamte Renndistanz an der Spitze des Feldes. Während sich Mawson und Schramm ein spannendes Duell um den zweiten Platz lieferten, zog der 16-Jährige davon und hatte zwischenzeitlich ein Polster von über zwei Sekunden. Der Vorsprung schrumpfte aufgrund einer Safety-Car-Phase vier Minuten vor Rennende, letztlich fuhr Ortmann aber ungefährdet den Sieg ein. “Nach der letzten Safety-Car-Phase hatte ich eigentlich keine Befürchtungen, dass es nochmal eng werden könnte”, sagte der Gewinner anschließend: “Ich wusste ja, dass es keine ganze Runde mehr geben würde. Insofern war das ganze Rennen eigentlich safe.”Aberdein in Rennen drei von der Pole Mick Schumacher (17, Deutschland, Prema Powerteam), als Zweiter ins Rennen gestartet, fuhr auf den vierten Platz. Hinter dem Sohn des Formel-1-Rekordweltmeisters Michael Schumacher kam der ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Jannes Fittje (16, Langenhain, US Racing) ins Ziel. Schnellster Rookie war Juan Manuel Correa (16, USA/Ecuador, Prema Powerteam) auf Platz sechs.Jonathan Aberdein (18, Südafrika) überquerte die Ziellinie als Zehnter und steht somit im dritten Rennen am Sonntag (15.40 Uhr/life bei SPORT1+) auf der Pole Position. Hinter dem Motopark-Piloten starten Kami Laliberté (16, Kanada, Van Amersfoort Racing) und Aberdeins Teamkollege Simo Laaksonen (17, Finnland). Für die Startreihenfolge des dritten Rennens ist das Ergebnis des ersten Laufs maßgeblich. Die Top 10 startet in umgekehrter Reihenfolge.Für die Startplätze des zweiten Rennens am Sonntag (11.15 Uhr/live bei SPORT1+) sind die zweitbesten Rundenzeiten des Qualifyings ausschlaggebend. Mit einer Zeit von 1:19.148 hatte Mick Schumacher die Nase vorne. Der Zweitplatzierte der Gesamtwertung startet vor Mike David Ortmann und Jannes Fittje.Weitere Stimmen zur ADAC Formel 4: Mike David Ortmann (Sieger, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.): “Ich konnte mich am Start direkt an die Spitze setzen, habe dann das Rennen kontrolliert, über die ganze Zeit geführt und immer gut den Abstand gehalten. Morgen geht es für mich von Position zwei los. Wenn ich natürlich nochmal so einen Start hätte, das wäre wirklich der Hammer. Unser Speed heute war gut. Ich bin optimistisch, dass das wieder klappen könnte. Das Podium ist auf jeden Fall das Ziel. Erneut zu gewinnen, wäre natürlich ein Highlight.”Joey Mawson (Zweiter, Van Amersfoort Racing): “Mein Ziel war es, aufs Podium zu fahren, und das habe ich geschafft. Kim hat mir sehr viel Druck gemacht, aber ich konnte ihn hinter mir lassen. Ich bin glücklich mit dem Ergebnis. Wir sind vor unseren Verfolgern in der Gesamtwertung geblieben, das ist das Wichtigste. Am liebsten würde ich morgen wieder in die Podiumsränge fahren.”Kim Luis Schramm (Dritter, US Racing): “Ich glaub, es lag an mir selbst, meine Reaktionszeit beim Start war heute einfach nicht gut genug. Ich denke, dass ich damit den Sieg weggeschenkt habe. Ich habe die Zeit noch nicht gesehen, aber die erste Runde hat sich sehr schnell angefühlt. Ich konnte schneller als die anderen fahren, aber auf dieser Strecke ist es sehr schwierig, zu überholen. Für das Rennen morgen hoffe ich auf einen besseren Start, ich gehe allerdings von Platz fünf ins Rennen. Mal schauen, was dann möglich ist. Die vorderen Plätze und Fahrer liegen alle auf einem Level. Das macht es natürlich nochmal schwerer, Positionen zu gewinnen.”Juan Manuel Correa (Bester Rookie, Prema Powerteam): “Es war ein gutes Rennen und ich bin optimistisch im Hinblick auf die Rennen morgen. Die Strecke ist schnell und technisch sehr anspruchsvoll. Aber es macht Spaß hier.”Quelle: ADAC Motorsport Ausführliche Bildergalerie zum Rennen hier:

Dreist und rücksichtslos

Dreist und rücksichtslos

Zeit:   28.04.2016, 06.25 UhrOrt:    Moritzburg, OT FriedewaldSeine wilde Fahrweise brachte dem Fahrer (20) eines VW Golf Cabrio am Donnerstagmorgen Ärger mit der Polizei sowie in der Folge mehrere Anzeigen ein.Der 20-Jährige fuhr auf der S 81 bei Friedewald zunächst bei Rot über eine Kreuzung und stieß beinahe mit einem dort einbiegenden Streifenwagen zusammen. Als die Beamten ihn daraufhin zur Rede stellen wollten, raste der Mann in Richtung Auer davon. Dabei überholte er trotz Gegenverkehr mit hoher Geschwindigkeit mehrere Fahrzeuge. Schließlich konnte der Golf in Höhe Abzweig Auer gestoppt werden.Bei der Kontrolle stellten die Beamten mehrere Verstöße querbeet durch die Gesetzeslandschaft fest. Der 20-Jährige hatte 1,12 Promille intus und war nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Der VW war nicht zugelassen und nicht versichert. Die am Wagen angebrachten Kennzeichen gehörten zu einem VW Passat. Zusätzlich muss sich der 20-Jährige noch wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten. (ir)

Quelle: PD Dresden

Polizeieinsatz Fußball

Polizeieinsatz Fußball

Mit der Abreise der Fans aus Aue endete ein friedlicher und sportbetonter Fußballnachmittag in der Landeshauptstadt Dresden.Die Dresdner Polizei sicherte heute, unterstützt von der Bundespolizei sowie der sächsischen Bereitschaftspolizei, das Fußballspiel zwischen der SG Dynamo Dresden und dem FC Erzgebirge Aue ab.Die Anreise der Gästefans verlief im wesentlichen ohne Probleme. Etwa 1.700 Fans, die mit Bussen bzw. der Bahn anreisten, wurden von den Dresdner Verkehrsbetrieben zum Stadion geshuttelt. Ein junger Mann (21), der zwei Scheiben in einem der Shuttlebussen beschädigt hatte, wird sich wegen Störung öffentlicher Betriebe verantworten müssen.Während des Spiels kam es aus polizeilicher Sicht zu keinen Störungen. Die Abreise der Auer Fußballfans verlief ebenfalls problemlos.Es waren 650 Beamte der sächsischen Polizei sowie rund 250 Bundespolizisten im Einsatz.Im Vorfeld der Begegnung wurden die Anhänger der Gästemannschaft mit einem gemeinsamen Fanbrief der Bundespolizei und der Polizeidirektion Dresden über Verhaltensgrundsätze sowie über die Reisemodalitäten informiert. (ml)

Quelle: PD Dresden